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Japan wird aktuell von einer ganzen Serie von Erdbeben heimgesucht. Alleine gestern und heute über 20 Stück, wovon das Stärkste mit 8,9 auf der Richterskala angeben wird. Ein Tsunamie mit einer Wellenhöhe von ca. 10 m hat das Festland erreicht und erhebliche Schäden verursacht. Mittlerweile gibt es Berichte von Toten und Verletzten, die Schäden sollen in die Milliarden gehen. In Tokio kam das Kabinett zu einer Krisensitzung zusammen. Für ungefähr vier Millionen Haushalte brach die Stromversorgung zusammen

Ein schweres Erdbeben hat die Nordostküste Japans erschüttert. Nach Angaben der Behörden erreichte das Beben, dessen Epizentrum vor der Küste des Landes lag, eine Stärke von 8,8. Eine vier Meter hohe Tsunami-Welle hat bereits die Pazifikküste getroffen, berichtet ein Fernsehsender. In der rund 380 Kilometer vom Epizentrum entfernten Hauptstadt Tokio, in der die Häuser schwankten, liefen zahlreiche Bewohner in Panik auf die Straße.


Die Behörden gaben für die gesamte Küstenregion umgehend die höchste Tsunami-Warnstufe aus. Eine erste Welle hat bereits die Ostküste Japans getroffen. Weitere Wellen könnten eine Höhe von bis zu zehn Metern erreichen, sagte die Meteorologische Behörde. Besonders gefährdet sei die Küste von Miyagi. Auch für Russland, die Philippinen und die pazifische Inselgruppe der Marianen wurde eine Tsunami-Warnung ausgegeben.

Autos ins Meer gespült

Fernsehbilder zeigten eine gewaltige Flutwelle, die auf die Ostküste traf. Schiffe wurden gegen die Küste geschleudert und Autos ins Meer gespült. In Miyagi habe es „zahlreiche“ Verletzte gegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. An einem Gebäude im Hafen von Tokio stieg Rauch auf. Die Nachrichtenagentur Jiji berichtet von mindestens sechs Bränden.

In weiten Teilen des Landes wurde der Flug- und Zugverkehr eingestellt, so auch am Hauptstadtflughafen Narita. Das Verteidigungsministerium ordnete nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo den Start von acht Kampfflugzeugen an; die Piloten sollen einen ersten Überblick zu den Schäden erstellen.

Wohl zahlreiche Nachbeben

In Tokio gerieten zahlreiche Hochhäuser ins Wanken. Einige Gebäude seien in Brand geraten, berichtete der Rundfunksender NHK. Zahlreiche Menschen seien verletzt worden. Beim Einsturz eines Daches wurden in Tokio mehrere Menschen verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Leiter des Goethe-Instituts in Tokio, Raimund Wördemann, berichtete als Augenzeuge: „Es bebt die ganze Zeit.“ Er selbst sitze mit einem Helm unter dem Schreibtisch.

Auch aus anderen Orten wurden schwere Schäden gemeldet. In Chiba geriet nach einer Meldung von Kyodo eine Stahlfabrik in Brand. Über Teilen der Stadt Yokohama stiegen schwarze Rauchwolken auf.

Bereist am Mittwoch bebte die Erde

Das Erdbeben ereignete sich gegen 14.45 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum lag 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und rund 380 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokio.

Die Region war erst am Mittwoch von einem Beben der Stärke 7,3 getroffen worden. Dabei hatten auch in der Hauptstadt Tokio Hochhäuser geschwankt. Das Beben war allerdings glimpflich verlaufen.

http://nachrichten.t-online.de/japan-schweres-erdbeben-erschuettert-tokio/id_44917290/index

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