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Single-Boom Deutschland wird zur Republik der Mini-Haushalte

Paar in der Küche: Der Trend geht zu kleinen Haushalten
Die typische Familie ist in Deutschland ein Auslaufmodell. Bis 2030 werden 81 Prozent der Haushalte aus einer oder zwei Personen bestehen, berechnete das Statistische Bundesamt. Besonders rasant wächst der Single-Anteil in Berlin. Wiesbaden – Weniger Menschen, aber mehr Haushalte – so sieht die Prognose der Statistiker für Deutschland aus. Denn die Zahl der Privathaushalte wird in den nächsten Jahren trotz des erwarteten Bevölkerungsschwundes steigen, errechnete das Statistische Bundesamt. Die Tendenz geht eindeutig zu mehr Ein- und Zwei-Personen-Haushalten.

Ihr Anteil lag schon 2009 bei etwa 74 Prozent, bis 2030 wird er laut Statistischem Bundesamt auf 81 Prozent steigen. Sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern (ohne die Stadtstaaten Hamburg, Bremen, Berlin) werden dann in rund vier von fünf Haushalten lediglich ein oder zwei Menschen leben.
Haushalte mit drei oder mehr Bewohnern – vor allem Familien mit Kindern – werden immer seltener. Ihre Zahl wird bis 2030 etwa um ein Viertel abnehmen. 2009 lag der Anteil der deutschen Haushalte mit drei Personen bei 13 Prozent, 2030 werden es nur noch neun Prozent sein, errechneten die Statistiker. Damit ginge die Zahl der Drei-Personen-Haushalte um fast ein Drittel zurück.
Ähnlich sieht es bei Haushalten mit vier oder mehr Menschen aus. Deren Anteil wird laut den Statistikern zwischen 2009 und 2030 von 13 auf zehn Prozent zurückgehen.

Quelle: Statistisches Bundesamt Besonders gering ist der Anteil der Haushalte mit drei oder mehr Mitgliedern in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen. Bereits 2009 lebte dort in jedem zweiten Haushalt nur eine Person. Bis 2030 steigt voraussichtlich der Anteil der Single-Haushalte in Bremen auf 54, in Hamburg auf 55 und in Berlin sogar auf 58 Prozent.
Trendwende ist absehbar
Die Tendenz zu mehr Single- und Zwei-Personen-Haushalten führe dazu, dass die Gesamtzahl der Privathaushalte bis 2025 voraussichtlich um rund eine Million auf 41 Millionen zunehmen werde, teilte die Statistik-Behörde mit. In den Jahren danach werde es eine Trendwende geben, da der Rückgang der Bevölkerung dann nicht länger durch eine „Zersplitterung“ der Haushalte ausgeglichen werde. Etwa ab 2025 sei deshalb mit einem leichten Rückgang der Zahl der Privathaushalte um circa 125.000 zu rechnen.
Grundlagen der Berechnungen waren Angaben des Mikrozensus zur Entwicklung der Privathaushalte in den Jahren 1991 bis 2009 sowie die Ergebnisse einer Bevölkerungsvorausberechnung.
Quelle: http://100singleseiten.de/start.htm

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