Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Reaktorkatastrophe’


verfasst von Barbara  Elsfleth, 01.04.2011, 23:22
(editiert von Barbara, 02.04.2011, 00:37)

(editiert von Barbara, 02.04.2011, 00:37)

[image]
Earthquake List for 10-degree Map Centered at 40°N, 140°E
http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsww/Maps/10/140_40_eqs.php

Japan Quake Map
http://www.japanquakemap.com/

Live-Seismograph – ein Service von SARDOG.press
http://www.sardog.eu/html/seismograph.html

LISS
http://aslwww.cr.usgs.gov/Seismic_Data/heli2.shtml

Live Earthquakes Map
http://quakes.globalincidentmap.com/

[image]
GRS-Messpunktberechnung vor Ort (Tesco-Daten)
http://www.sardog.eu/html/eq_11032011.html

[image]
Übersicht zu Strahlungsmessungen aus verschiedenen Präfekturen der Insel Honshu
http://fukushima.grs.de/

[image]
Stahlenexposition
http://fukushima.grs.de/sites/default/files/Strahlenexposition_3.pdf

[image]
Strahlungswerte 01.04.2011 23.35 Uhr
[image]
Strahlungswerte 31.03.2011 22.44 Uhr
[image]
Strahlungswerte 30.03.2011 22.19 Uhr
[image]
Strahlungswerte 29.03.2011 22.18 Uhr
[image]
Strahlungswerte 28.03.2011 21.46 Uhr
[image]
Strahlungswerte 27.03.2011 21.35 Uhr
http://www.rdtn.org/

[image]
Japan Geiger Map
http://japan.failedrobot.com/

Lageplan des Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zeigt Stahlungsmessungen nach den einzelnen Explosionen
http://landkartenindex.blogspot.com/

[image]
(Bodennähe) Achtung: andere Skalierung bis vor kurzem noch bis 5! Rotfärbung also erst ab 10.
Fukushima: Mögliche Ausbreitung der radioaktiven Wolke über der Nordhemisphäre
Potential dispersion of the radioactive cloud over The Northern Hemisphere
http://www.eurad.uni-koeln.de/

[image]
Zum Vergleich Skala bis 5
http://www.eurad.uni-koeln.de/

[image]
Deutschland aktuelle Vorhersage bis 03.04.2011
http://www.eurad.uni-koeln.de/

[image]
25.03.2011
[image]
26.03.2011 21.38 Uhr
[image]
27.03.2011 22.10 Uhr
[image]
28.03.2011 21.35 Uhr
[image]
29.03.2011 22.18 Uhr
[image]
30.03.2011 22.22 Uhr
[image]
31.03.2011 22.47 Uhr
[image]
01.04.2011 23.44 Uhr
Deutschland alle 1800 Messstationen
http://odlinfo.bfs.de/

[image]
[image]
Überwachung der Umweltradioaktivität auf der Messstation Schauinsland des BfS im Rahmen des umfassenden Kernwaffenteststoppabkommens
http://www.bfs.de/de/ion/kernwatest.html

Europa 4200 Messstationen
http://eurdep.jrc.ec.europa.eu/Basic/Pages/Public/Disclaimer/default.aspx

Messwerte aus dem Strahlenfrühwarnsystem (Österreich)
http://www.umweltnet.at/article/articleview/81383/1/29344/

[image]
Es gibt in Holland eine gesetzliche Pflicht zur Veröffentlichung der Daten:
Resultaten
http://www.rivm.nl/milieuportaal/dossier/meetnetten/radioactiviteit/resultaten/

[image]
Bild 01.04.2011 23.44 Uhr
[image]
Bild 31.03.2011 22.51 Uhr
[image]
Bild 30.03.2011 22.25 Uhr
[image]
Bild 29.03.2011 22.45 Uhr
[image]
Bild 28.03.2011 21.39 Uhr
[image]
Bild 27.03.2011 22.14 Uhr
[image]
(Bild 26.03.2011 21.42 Uhr)
Gott sei Dank macht die Strahlung einen Bogen um Germany ;-)
[image]
(Bild 23.03.2011 16.30 Uhr)
Europa Strahlung
http://eurdepweb.jrc.ec.europa.eu/PublicEurdepMap/Default.aspx

[image]
49074 Strahlenbelastung (01.04.2011 um 23.44 Uhr) unabhängige Messdaten
[image]
49074 Strahlenbelastung (31.03.2011 um 22.55 Uhr) unabhängige Messdaten
[image]
49074 Strahlenbelastung (30.03.2011 um 22.30 Uhr) unabhängige Messdaten
[image]
49074 Strahlenbelastung (29.03.2011 um 22.19 Uhr) unabhängige Messdaten
[image]
49074 Strahlenbelastung (28.03.2011 um 21.52 Uhr) unabhängige Messdaten
[image]
49074 Strahlenbelastung (27.03.2011 um 22.20 Uhr) unabhängige Messdaten
[image]
49074 Strahlenbelastung (26.03.2011 um 21.46 Uhr) unabhängige Messdaten
[image]
49074 Strahlenbelastung (25.03.2011 um 22.02 Uhr) unabhängige Messdaten
http://you-measure.com/index.php?v_ort=Deutschland&v_land=Deutschland&v_kontinent=Europa&lng=de

Japan Radiation Maximum by Prefecture
http://www.targetmap.com/viewer.aspx?reportId=4870

Messdaten Radioaktivität Belgien
http://telerad.fgov.be/

[image]
EPA’s RadNet Air Monitoring Data
http://www.epa.gov/japan2011/rert/radnet-data-map.html

[image]
Crowd-sourced realtime radiation monitoring in Japan
http://community.pachube.com/node/611#3d

[image]
Live-Geigerzähler in Tokio – ein Service von SARDOG.press
http://www.sardog.eu/html/geigerzaehler_tokio.html

Fokushima Tokio Radiation (Strahlung)
http://sebastianconstapel.de/tokio.php
ガイガーカウンタによる放射線量
http://park18.wakwak.com/~weather/geiger_index.html

Kachelmann mobile Applikation
http://www.kachelmannwetter.de/japan/japan.html

Online Ionizing Radiation Detectors USA
http://www.blackcatsystems.com/RadMap/map.html

Geigerzähler in CA
http://www.enviroreporter.com/2011/03/enviroreporter-coms-radiation-station/

1 cpm = 1 Micro Sievert 1000 Micro Sivert = 1 milli Sievert 1000 Milli Sievert = 1 Sievert
10 cpm Normalstrahlung
500 cpm Krebserkrankung
1000 cpm Tod

1 kilorem (krem) = 10 sievert (Sv)
1 rem (rem) = 10 millisievert (mSv)
1 millirem (mrem) = 10 microsievert (µSv)
1 microrem (µrem) = 10 nanosievert (nSv)

or
1 sievert (Sv) = 100 rem (rem)
1 millisievert (mSv) = 100 millirem (mrem)
1 microsievert (µSv) = 100 microrem (µrem)
1 nanosievert (nSv) = 100 nanorem (nrem)

[image]
画面上の局名やデータをクリックするとグラフが表示されます
http://www.k4.dion.ne.jp/~ngtl-rad/

Datenvisualisierung
http://fleep.com/earthquake/

Tokio, Japan
http://www.wunderground.com/global/stations/47671.html?MR=1

[image]
空間線量率・風向・風速 測定結果・一覧 (Wind Luft Dosisleistung Messergebnis)
http://www.houshasen-pref-ibaraki.jp/present/result01.html

LIVE: Aktuelle Werte aus Japan: Geigerzähler misst Radioaktivität.
http://blogfnk.de/?p=261
[image]
設置場所を窓際に変更しました。詳細は番組情報欄をご参照ください
http://www.ustream.tv/channel/geiger-counter-tokyo
東京都大田区の個人計測 u
http://www.ustream.tv/channel/%E3%82%AC%E3%82%A4%E3%82%AC%E3%83%BC%E3%82%AB%E3%82%A6%E3%83%B3%E3%82%BF

Es kursieren diverse Geigerzähler im Netz, die cpm anzeigen…
Eine Umrechnung in Sievert ist nur möglich, wenn der Betreiber die Geiger-Müllerzähler enstsprechend justiert (geeicht) hat. Das muss auf der Seite dann angegeben sein, sonst sind die Zahlen nicht verwertbar und zeigen ausschließlich „Tendenzen“…
http://www.allmystery.de/themen/gw71630-154#id5468690

[image]
原子力情報 > 福島第一原子力発電所 > ふくいちライブカメラ
http://www.tepco.co.jp/nu/f1-np/camera/index-j.html

CAM Fukushima City
http://www.nttfukushima.com/live/shinobu/Default.html

World Wide Live Cams. Fukushima
http://camelive.info/index/index/continent_code/AS/country_code/JP/region/08/

NHK TV
http://www.ustream.tv/channel/nhk-world-tv
NHK World
http://www.livestation.com/channels/123-nhk-world-english
USTWRAP
http://www.ustwrap.info/multi/nhk-gtv::tbstv::yokosonews

Wir zeigen jetzt wieder das TV-Signal von NHK (nationales Signal), live übersetzt und kommentiert
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/livevideo/1283558/Japanisches-Fernsehen—live-kommentiert

[image]
Jod 131 Dispersions – Periode I

[image]
Jod 131 Dispersions – Periode II
http://www.zamg.ac.at/pict/aktuell/20110325_fuku_I-131.gif

[image]
Jod 131 Dispersions – Aktuell
http://zamg.ac.at/

Prognose Animationen Japan (29.03.2011 – 01.04.2011)
http://www.youtube.com/watch?v=sFlGCSkraH0&feature=player_embedded

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=211472

Read Full Post »


War ein Erdbeben schuld an der Reaktorkatastrophe? Tschernobyl ist wohl jedem ein Begriff. Die folgende Doku wurde einmalig 1998 ausgestrahlt. Folgt man den recherchierten Fakten und Aussagen von Wissenschaftler wird eines sehr deutlich, die offizielle Theorie über Tschernobyl ist nicht haltbar! Was sollte hier vertuscht werden?

War ein Erdbeben schuld an der Reaktorkatastrophe? Mittlerweile sind Unterlagen vom KGB bekannt, denen zufolge es unter Erwartung schwerer Strafen verboten war, die Wahrheit über die Reaktorkatastrophe zu veröffentlichen. Das war durchaus im Sinne der Atombetreiber – auch und vielleicht besonders aus anderen Ländern.
Wurde der Reaktortyp von Tschernobyl ein knappes Jahr vor dem Unfall noch von deutschen Fachleuten gelobt – der technische Standard sei dem hiesigen vergleichbar – galt plötzlich die Parole von der unsicheren sowjetischen (später der russischen) Atomtechnologie. Es handelt sich um kerntechnische Anlagen – deshalb soll hier keinesfalls auch nur einer davon eine sicherheitstechnische Absolution erteilt werden.
Der wahre Grund von Tschernobyl? Ein Film von Bente Milton.
Deutsche Fassung: Falk Wienecke, NDR/arte-Koproduktion. Erst-Sendung: Arte, 21.09.1998

Die Wahrheit über Tschernobyl und HAARP

Werner Altnickel, ehemaliger Greenpeace-Aktivist, zweimaliger Gewinner des Oldenburger Umweltschutzpreises und Träger des Deutschen Solarpreises 1997, ist wahrscheinlich Deutschlands bekanntester Aufklärer über Chemtrails. Er berichtet bei Uwe Behnken über seine Recherchen und die Entdeckung, daß die Tschernobyl-Reaktoren zum Star-Wars Programm der Sowjets benutzt wurden. Es sollten im Endausbau insgesamt 16 AKW`s zum Betrieb eines gigantischen, 150 Meter hohen Mikrowellen-Antennenfeldes von 35 Kilometern Durchmesser entstehen – vergleichbar mit der US-Haarp-Anlage in Alaska. Laut einem NDR/Arte Film von 1998 flog der Tschernobyl-Reaktor erst nach einem 20 sekündigen Erdbeben in die Luft, nachdem seltsame bläuliche Lichterscheinungen beobachtet wurden. Die wahren GAU-gründe wurden für geheim erklärt, und ein Zusammenhang mit der Strahlenwaffe sollte keinesfalls an die Öffentlichkeit kommen. Bilder von den Antennenanlagen waren zensiert. Schon am 200 jährigen US-Unabhängigkeitstag 1976 begannen die Sowjets mit ihrem skalaren „Woodpecker“-Interfero-Metersender, die USA elektronisch zu agitieren. (Ionosphären-Manipulation zur Wetterbeeinflussung, etc.)

Werner Altnickel im Interview – Gefahren von AKWs

Dünner als eine Eierschale

Atomindustrie begründet Castor-Widerstand

Fast pünktlich zum 15. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl stellte die Atomindustrie für mehrere AKW’s haarstäubende Anträge. Sie will die Leistung der Maschinen hochfahren. Das bedeutet eine erhebliche Zunahme der Gefährdung, da z.B. der Druck im Reaktorkern steigt und insgesamt die Anlagen stärker belastet werden. Die Unfallgefahr steigt dadurch überproportional, da die Anlagen dichter an die Belastungsgrenze kommen – und möglicherweise bereits darüber hinaus. Bei aller Propaganda und „Nonsens“-Argumentiererei sind die Anträge bereits aus Sicherheitsgesichtspunkten abzulehnen. Die Anträge sind ein deutliches Indiz, daß es der Atomindustrie nicht ums Abschalten der Anlagen geht und ging.

Die Atomkraftwerke sind quasi nicht versichert

Sollte es in der Bundesrepublik zu einer mit der von Tschernobyl vergleichbaren Katastrophe kommen, würde dies neben den gesundheitlichen Folgen für viele, wenn nicht alle Menschen in der BRD enorme wirtschaftliche Folgen haben. Die Internationale Vereinigung von Ärzten gegen den Atomtod IPPNW und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND haben bereits 75.000 Unterschriften gesammelt, mit denen sich Menschen für eine ausreichende wenigstens finanzielle Versicherung der Atomindustrie für solche Katastrophen stark machen. Natürlich kostet das Geld. Sicher würden die Preise für den Atomstrom steigen. Es liegt hier ein Weg zu mehr Preisgerechtigkeit auf dem Strommarkt. Es ist nicht nachzuvollziehen, warum die Gesellschaft bereits die hohen Forschungskosten für die Atomindustrie trug, für die hohen Kosten der Atomtransporte aufkommen soll, und wenn es so richtig krachen sollte, sitzen die Menschen zudem im finanziellen Desaster? So viel ist sicher: Die Windenergie birgt in jeglicher Hinsicht geringeres Gefahrenpotential.

Wie unsicher sind AKW wirklich? Oder: Glasnost war das nicht!

Mittlerweile sind Unterlagen vom KGB bekannt, denen zufolge es unter Erwartung schwerer Strafen verboten war, die Wahrheit über die Reaktorkatastrophe zu veröffentlichen. Das war durchaus im Sinne der Atombetreiber – auch und vielleicht besonders aus anderen Ländern. Wurde der Reaktortyp von Tschernobyl ein knappes Jahr vor dem Unfall noch von deutschen Fachleuten gelobt – der technische Standard sei dem hiesigen vergleichbar – galt plötzlich die Parole von der unsicheren sowjetischen (später der russischen) Atomtechnologie. Es handelt sich um kerntechnische Anlagen – deshalb soll hier keinesfalls auch nur einer davon eine sicherheitstechnische Absolution erteilt werden.

Vor der Explosion bebte die Erde

Nach gesicherten Erkenntissen gab es unmittelbar vor der Explosion des Kernreaktors von Tschernobyl ein Erdbeben. Der Hauptstoß lag ca. 22 bis 23 Sekunden vor der Hauptexplosion des Reaktors. Dies wird von mehreren SeismologInnen bestätigt. Danach handelte es sich nicht um ein besonders starkes Erdbeben, dessen Epizentrum jedoch mitten im Gebäude lag. Bei der genauen Betrachtung der Gebäuderuinen lassen sich Hinweise auf massive horizontale Scherkräfte finden.

Der wahre Ablauf der Katastrophe?

Der Ablauf der Katastrophe könnte sich also so zugetragen haben: Durch den ersten größeren Erdstoß und die dabei auftretenden horizontalen Scherkräfte reißen viele der 1600 empfindlichen Kühlleitungen. Laut Betriebsanleitung des Kraftwerkes ist bereits die Beschädigung von 20 Leitungen als ernstzunehmender Unfall zu werten. Es kommt schlagartig zum Kühlmittelverlust. Da die Wärme nicht mehr abgeführt wird, verdampft das Wasser. Der Atomreaktor hat keine Moderation mehr, die atomare Kettenreaktion findet nur noch reduziert statt. (Mit Wasser als Moderator werden die „schnellen“ Neutronen soweit ausgebremst, daß Uran 235 gespalten werden kann.) Da jedoch die Hitze nicht mehr abgeführt wird, geht das Graphit in den gasförmigen Zustand über. Durch den Überdruck von Wasserdampf und Graphitgas birst der Reaktor.

Auch eine russisch-ukrainische Kommission kam 1996 zu dem Ergebnis, daß der Reaktorexplosion ein Erdbeben voranging. Dies zum Unwillen der Atombetreiber. Denn das stellt eine Unfallursache dar, die nicht nur russischen Kraftwerken widerfahren kann. Doch auf die vielfältigen wissenschaftlichen Hinweise auf die Erdbebengefährdung von Atomkraftwerken erfolgte keine Reaktion.

Das Erdbeben ist kein Zufall

Der ukrainische Geophysiker Viktor Omeltschenko erklärt, daß sich dort, wo das Kernkraftwerk Tschernobyl gebaut wurde, zwei riesige Bruchlinien von geradezu planetarischem Ausmaß treffen: Der südliche „Pripjat“-Bruch und die sogenannten „Teterow“-Linien. Nicht allein die Atomkraftwerke von Tschernobyl sind so riskant plaziert. Der litauische Seismologe Povilas Suveizdis untersucht die Beschaffenheit der Erdkruste bei dem gigantischen Kraftwerk Ignalina seit vielen Jahren. Seine Arbeitsgruppe fand eine große Anzahl von Bruchlinien in der Erkruste. Suveizdis: „Der Atommeiler steht direkt am brisanten Treffpunkt von drei ziemlich gewaltigen Schollen der Erdkruste. Genauer gesagt: Die „baltische Mulde“ aus dem Westen trifft hier auf den „masurisch-belorussischen Sattel“ aus dem Osten und auf den „lettischen Sattel“ aus dem Norden. Wo drei so riesige Stücke zusammentreffen – da bilden sie einen natürlichen Gefahrenherd.“

Atomkraftwerke gleichen Zeitbomben

Eine Kommentatorin formulierte dies für NDR und Arte so: „Tschernobyl ist beileibe nicht das einzige Atomkraftwerk, das einer Zeitbombe gleicht, weil es geologisch falsch plaziert wurde. Denn sämtliche Reaktoren wurden damals vor allem unter militärischen und strategischen Aspekten über das Land verteilt. … Für die geologischen Verhältnisse dort interessierte sich – niemand.

Die meisten AKW’s sind erdbebengefährdet

Wladimir Strachow vom Institut für Geophysik in Moskau: „Der ganze Ablauf der Katastrophe, die registrierte Aktivität in der Erdkruste sowie alle weiteren bekannt gewordenen Faktoren – alles spricht dafür, daß die Gefährdung durch Erdbeben viel weiter verbreitet sein könnte als man das bisher dachte. Und deshalb stellt sich nun eine geradezu lebenswichtige Aufgabe: Bei buchstäblich allen Atomkraftwerken auf dem Globus ist die geologische Situation zu prüfen, ist nach dem Erdbebenrisiko zu fahnden.

Denn schließlich existiert eine fatale Gesetzmäßigkeit, weil jedes Atomkraftwerk eine Menge Wasser für seine Kühlung braucht: Es wird irgendwo in der Nähe eines Flusses errichtet. Und Flüsse bevorzugen nun einmal geologische Bruchlinien. So führt die technisch einfache Lösung des Kühlwasserproblems fast automatisch dazu, daß Kraftwerke direkt neben geologische Bruchlinien gesetzt werden.“

Geheimhaltung gefährdet die Menschen – in jeglicher Hinsicht

Michail Tschatajew, dem die ersten Hinweise auf diesen Sachverhalt zu verdanken sind, arbeitete in einer militärischen seismologischen „Horchstation“. Die Meßergebnisse unterlagen also – vielleicht mehr noch als durch die Anweisungen des KGB – der Geheimhaltung. Aus Angst um sein Leben tauchte er unter. Er wäre nicht der erste Mensch, der durch Wissen um atomare Hintergründe hätte sein Leben lassen müssen. Bereits vor zwanzig Jahren kam die Amerikanerin Karen Silkwood ums Leben. In dem dokumentarischen Kriminalroman „Wer tötete Karen Silkwood“ (mit umfangreichem Dokumentationsteil) ist nachzulesen, daß die Atommafia bereit ist, über Leichen zu gehen.

Ignoranz gefährdet alles Leben

Viele Jahre sind seit der Explosion in Tschernobyl ins Land gegangen. Für die Folgen ist das eine sehr kurze Zeit. Denn es wurde das supergiftige und strahlende Plutonium freigesetzt. Atombombenbauer wissen Plutonium aufgrund der Waffenfähigkeit zu schätzen. Dieses hat eine Halbwertszeit von 24.000 Jahren. Wer weiß schon, daß erst nach zehn Halbwertszeiten die Aktivität auf ein Tausendstel gesunken ist? Bei den vermutlich freigesetzten Mengen von Plutonium bleiben selbst nach 240.000 Jahren noch tödliche Wirkungen für viele Lebewesen in der Welt.

Umso frevelhafter ist es, daß 15 Jahre ins Land gingen, ohne daß zumindest alle atomare Standorte auf ihre Erdbebensicherheit untersucht wurden. Sollte die Erde beispielsweise im Rheingraben rumoren, ist es für die Verhinderung einer Katastrophe vermutlich zu spät. Dabei sind die dortigen AKW’s länger im Betrieb und damit entsprechend radioaktiver als der Reaktor von Tschernobyl (Block 4 lief knapp zwei Jahre), außerdem sind sie größer. Das Atomei von Eselham – Unterweser ist von einer Betonkuppel mit 80 cm Dicke umgeben. Standard sind 2 m. Durch „Kompaktlagerung“ werden dort für Notfälle benötigte Kühlsysteme anderweitig belegt.

Dünner als eine Eierschale

Erdbeben gibt es nicht nur an Bruchlinien. Sie treten unerwartet auf. Die Erdkruste des flüssigen Erdenballs ist im Verhältnis dünner als die Schale eines Eies. Wie brüchig das ist, weiß eine jede. Warum soll die Erdkruste stabiler sein, wo doch bei der Erde nicht die ideale Eiform vorliegt und zudem gigantische astronomische Kräfte am Globus zerren.

Das Lied von der irdischen Unberechenbarkeit

Von der Unberechenbarkeit der Erde wissen SeismologInnen Lieder zu singen: Immerhin hapert es erheblich mit der Erdbebenvorhersage. Wenn die Trümmer darnieder liegen, wissen wir jedoch, warum das so ist und wie stark die Meßgeräte ausgeschlagen haben.

Gorleben ist überall

Bei der Auswahl von Gorleben als Standort für das atomare Klo der mehr sogenannten Republik – Robert Jungk sprach vom Atomstaat – hat die Geologie übrigens ebensowenig eine Rolle gespielt. Die Auswahl geschah nach politischen und geografischen Gesichtspunkten. Die damalige Randlage an der „Zonengrenze“ war ein wichtiger Faktor. Es gab nur eine geringe Bevölkerungsdichte. Außerdem lohnte sich eine Firmenansiedelung durch die staatliche und stattliche „Zonenrandförderung“. Berlin muß nach der Grenzöffnung wohl mehr aus Versehen näher gerückt sein.

Tödlichen Unfällen bei der geologischen Untersuchung des Salzstockes zum Trotz soll das Projekt durchgepaukt werden. Dabei sind die Unfälle auf die Instabilität des Salzes zurückzuführen. Der Erkundungsschacht konnte nach den Unfällen nur noch deshalb vorangetrieben werden, weil für das umgebende Salz eine riesige Kühlanlage installiert wurde, damit der Salzstock nicht bereits beim Erkunden wegfließt.

Weltweit keine Endlagerung

Die Tatsache, daß weltweit keine Endlagerungsstätte existiert, umriß der frühere Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Kühn (der Präsi vor Rau) anfang der 80er Jahre so: „Mit der Atomenergie haben wir ein Flugzeug gestartet – aber wir haben keine Landebahn.“ Und diese ist weltweit weiterhin nicht in Sicht. Angesichts der geologischen Erkenntnisse ist das nicht verwunderlich. An einer Entsorgung, die diesen Namen verdiente, ist die Atomindustrie nicht interessiert.

Widerstand lohnt sich

Doch Widerstand bringt durchaus Erfolge. Die Bauern von Wyhl haben es vorgemacht. Seit 1984 gehen dort immer noch die Lichter aus, wie Alt-Nazi-Regierungspräsident Filbinger des Muschterländles in den 70ern prophezeite, würde das AKW nicht in Betrieb gehen. Ca. 200 AKW sollten die BRD „zieren“. Doch auch Ministerpräsident Albrecht mußte lernen, daß sich eine Wiederaufbereitungsanlage in Niedersachsen „politisch nicht durchsetzen läßt“. Versuchen wir, die Büchse der Pandorra wieder zu schließen. Wie die politischen Erfolge der jüngsten Castor-Proteste zeigen, ist noch einiges möglich.

Atomares Reiseland

Wie wichtig der Widerstand gegen die atomaren Transporte ist, mag mensch auch an den möglicherweise bereits zur Gesetzeskraft gereiften Plänen skrupelloser in Rußland erkennen, nach denen der Atommüll aus Europa dort gelagert werden soll – gegen Geld, versteht sich. Doch auch Rußland verfügt über kein Endlager.

Gerold Korbus

Quellen

http://www.stachel.de/01.05/5tsch.html

http://nutze-deine-freiheit.blogspot.com/2011/03/der-wahre-grund-von-tschernobyl.html

Read Full Post »


Während sich angesichts der Reaktorkatastrophe in Japan mancher die bange Frage stellt, was wir wohl hierzulande von der radioaktiven Strahlung abbekommen werden, machen die Behörden heimlich still und leise dicht. Berichten zufolge dürfen Messstationen an der Ostsee ihre Strahlenwerte nicht mehr veröffentlichen. Unabhängig gemessene Strahlenwerte gibt es auf der Website von Gerhard Wisnewski,

Leser Thorsten Grimm* aus Kellinghusen, Schleswig-Holstein, staunte nicht schlecht, als er am heutigen 17. März 2011 seine gewohnte Morgenzeitung aufschlug: »Strahlendaten bleiben geheim«, meldete da doch glatt die Norddeutsche Rundschau, eine Lokalzeitung in Schleswig-Holstein unter der Rubrik »Die Katastrophe in Japan«. »Seit gestern«, also dem 16. März 2011, dürfen die Wetterstationen auf Fehmarn und in Schleswig ihre Messergebnisse nicht mehr veröffentlichen, kann man da lesen. Die Zentrale des Deutschen Wetterdienstes habe eine entsprechende Hausmitteilung verschickt.

Norddeutsche Rundschau zitierte den Vize-Chef der Schleswiger Station, wonach dies »eine Vorsichtsmaßnahme« sei, »die Fehlinterpretationen durch Laien« verhindern soll.

Demnach haben nun das Bundesamt für Strahlenschutz und das Bundesumweltministerium den Daumen auf den Daten: »Falls die Messwerte bedenklich werden, informiert die Zentrale sofort das Bundesamt für Strahlenschutz sowie das Bundesumweltministerium«, zitiert die Norddeutsche Rundschau den Wetterfrosch. »Als ich das heute morgen in der Zeitung las, kam in mir eine unbändige Wut hoch«, sagt der Kellinghuser Thorsten Grimm.

Behörden bereiten sich auf Ankunft der »Strahlenwolke« vor

Die Massnahme bedeutet, dass sich die deutschen Behörden auf die Ankunft der Strahlung aus Japan vorbereiten. Und dabei machen sie bereits den ersten gravierenden Fehler – denn hier hilft nur rückhaltlose Offenheit. Die Frage ist ja schließlich auch: Wozu diente die bisherige Veröffentlichung von Strahlendaten, wenn man dabei nur »normale« Werte sehen durfte und die Veröffentlichung in
Aktueller Titel von Gerhard Wisnewsk

dem Moment gestoppt wird, in dem die Kurven anzusteigen drohen? Wurden die Strahlendaten etwa nicht genau deshalb veröffentlicht, um den Bürger über die lokale Strahlensituation auf dem Laufenden zu halten? Oder war das alles nur hohle PR, und wenn es wirklich wichtig wird, werden dem Bürger die Daten einfach vorenthalten?

Strahlenwerte sollen unter Kontrolle gehalten werden

Offenbar sollen die Werte, wenn überhaupt, nur noch über zentral zuständige Behörden wie das Bundesamt für Strahlenschutz (http://odlinfo.bfs.de/) veröffentlicht werden. Das aber bedeutet gleichzeitig die totale Kontrolle durch den Staat und die fehlende Kontrolle durch unabhängige Messstellen und den Bürger. Im Falle eines Falles können die Behörden die Veröffentlichung auch verzögern, stoppen oder – im schlimmsten Fall – die Daten verfälschen. Der Hinweis auf die »Fehlinterpretationen durch Laien« ist deshalb ja ganz nett – aber was ist mit den potenziellen »Interpretationen« der Behörden? Wie man weiß, sind unsere Behörden und Politiker regelrechte Meister der »Interpretation«.

Deshalb habe ich mir lieber selber einen Geigerzähler gekauft. Mehrmals pro Tag werden dessen Daten (Einheit: Microsievert pro Stunde, Standort München) auf meine Website http://www.wisnewski.de geladen.

Unabhängige Messwerte für München auf http://www.wisnewski.de
Gerhard Wisnewski

Was 2010 nicht in der Zeitung stand…hier klicken

Quelle

http://info.kopp-verlag.de/



Read Full Post »