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Der gefährlichste Reaktor der Welt steht in der BRD Finanz Agentur GmbH


Willkommen im absoluten Wahnsinn !
-Friedlich in die Katastrophe-
Joe Conrad im Gespräch mit dem Atomkraftgegner und Autor vieler Bücher Holger Strohm. Er stellt in diesem Gespräch die Gefahren der Atomkraft dar, spricht aber auch anderer besorgniserregende Entwicklungen in unserer westlichen „Zivilisation“ an.

 

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Seit mittlerweile neun Kernkraftwerke abgeschaltet sind, kommt mehr Strom aus dem Ausland – und das vor allem aus Tschechien und Frankreich. Beide Staaten schicken schon zu normalen Zeiten meist mehr Strom nach Deutschland, als sie von hier bekommen. Weil aber gleichzeitig die Ausfuhr in andere Länder sinkt, rutscht die Bilanz ins Negative: Deutschland ist derzeit Stromimporteur.

Kernenergie sei eine Schlüsseltechnologie, um die Stromversorgung bis 2050 umzubauen, sagt IEA-Direktor Nobuo Tanaka. (© dpa)

// Droht damit bald ein Engpass? Experten meinen: nein. „Es ist nicht so, dass wir es mit einer Knappheit zu tun haben“, sagt Felix Matthes vom Öko-Institut in Berlin. So waren etwa am Montag in Deutschland knapp 50.000 Megawatt Kraftwerksleistung nötig, um den größten Bedarf zu decken. Allerdings könnte der deutsche Kraftwerkspark laut Umweltbundesamt auch jetzt noch 86.700 Megawatt Leistung bereitstellen – selbst ohne die abgeschalteten Atomkraftwerke. „Entscheidend ist, dass die Leistung höher ist als die Höchstlast“, sagt eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums. „Wir bleiben Nettostromexporteur.“ Und selbst trotz des Verzichts auf neun Meiler gibt es auch weiterhin Exporte aus Deutschland, etwa in die Schweiz, die Niederlande oder nach Polen. Nur eben in diesen Tagen oft nicht so viel, wie gleichzeitig importiert wird.

Die gewachsenen Einfuhren dürften auf veränderte Kalkulationen von Stromhändlern zurückgehen. Denn an den europäischen Börsen ist Elektrizität zuletzt teurer geworden, auch durch das deutsche Moratorium. „Damit verändern sich auch die Austauschbeziehungen“, sagt Energieexperte Matthes. Stromhändler kaufen nun lieber Atomstrom aus Nachbarländern, ehe sie hiesigen Kohlestrom ordern – er ist in der Erzeugung teurer als Atomstrom. Dahinter steht das komplexe System des europäischen Stromhandels. Da Strom die Endkunden gleich viel kostet, egal ob er aus Windparks, AKW oder Braunkohle-Meilern kommt, kaufen die Händler immer zuerst den Strom ein, der sich am günstigsten herstellen lässt – hier sind die Gewinne am höchsten. Einmal abgesehen von abgeschriebenen Windrädern ist das am ehesten Atomstrom. Ob er aus Deutschland kommt, aus Tschechien oder Frankreich, ist dem Händler egal. Weil es im Augenblick weniger deutschen Atomstrom gibt, kommt mehr davon aus dem Ausland. Daher die Bilanz.

Für die AKW-Betreiber ist der Zusatzimport ein willkommenes Argument – als Beleg, dass die Abschaltung deutscher AKW zur besseren Auslastung benachbarter Meiler führe, die auch nicht sicherer sind. Die Vorzeichen aber können sich rasch ändern: Bei viel Wind ist Deutschland wieder Exportland.

Sauberen Strom…..Nein Danke

Wie die Bundesregierung sauberen Strom aus Norwegen blockiert

REPORT MAINZ

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Quelle

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kernkraft-und-das-moratorium-deutschland-importiert-atomstrom-1.1081209

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04.04.11

Was mit der Naturkatastrophe in Japan begonnen hatte, nimmt seinen erschreckenden Fortgang durch die Folgekatastrophen, die Mensch selbst verursacht hatte: den Super-GAU. Und dieser hat längst begonnen, Wirklichkeit zu werden. Wer jetzt immer noch meint, dies herunterspielen zu müssen, ist als äußerst blauäugig zu bezeichnen. Die Verstrahlung kennt weder Grenzen noch hat sie bisher ihr Ende gefunden. Die nördliche Halbkugel wird ähnlich wie 1963 und 1986 in den nächsten Jahren verseucht sein. Davon sind wir alle mehr oder weniger betroffen, wobei auch und gerade die Lebensmittel ein entscheidender Faktor sind.

Haben Sie gewußt, daß die Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel in der EU erhöht wurden? Die Verbraucherschützer von Foodwatch haben die Eilverordnung der EU-Kommission als Reaktion auf Japans nukleare Notsituation aufs Schärfste kritisiert.

Dabei handelt diese Kommission leider im gesetzlichen Rahmen, weil ein Jahr nach der Tschernobyl-Katastrophe die EU-Verordnung EURATOM No. 3954/87 erlassen wurde. Im Falle eines „nuklearen Notstandes“ dürfen demnach die Höchstgrenzen angehoben werden. Eine Begründung liegt auch gleich vor: Vorbeugung einer Nahrungsmittelknappheit.

Bei Säuglingsnahrung wurde die radioaktive Belastung mit Cäsium-137 und Cäsium-134 auf 400 Becquerel/Kilogramm, für Milchprodukte auf 1.000 Becquerel/Kilogramm und andere Nahrungsmittel auf 1.250 Becquerel/Kilogramm heraufgesetzt. Dabei wurde bei bestimmten Produkten wie Gewürze oder Fischöl sogar das 20-fache des bisherigen Limits, somit bis zu 12.500 Becquerel/Kilogramm der Grenzwert heraufgesetzt, wie Foodwatch verlautbaren ließ.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt oder etwa doch nicht?

Zwar gelangen nur ganz wenige Lebensmittel aus Japan nach Deutschland, so daß kaum Gefahr für die Gesundheit bestehe, was diesen Aspekt anbelangt. Dennoch darf mit äußerster Skepsis die Frage gestellt werden, warum in Japan selbst die Grenzwerte für radioaktives Cäsium wesentlich niedriger liegen?

So bemerkte Thilo Bode, der Geschäftsführer der Verbraucherorganisation gegenüber „RP-Online“: „Diese Regelung jetzt in Kraft zu setzen, ist absurd, denn es gibt in Europa keinen nuklearen Notstand und erst recht keine Nahrungsmittelknappheit.“

Ist diese vorgeschoben begründete Reaktion der EU-Kommission, es solle ja ein nuklearer Notstand ähnlich wie nach Tschernobyl vorliegen, eine voreilige Entscheidung oder aber liegt in ihr selbst etwas verborgen, von dem wir auch nicht in Kenntnis gesetzt werden? Klar, Spekulationen sind jetzt daher vorprogrammiert, wenn man bedenkt, wie schnell auf einmal die FDP und auch die CDU selbst von der AKW-Laufzeitverlängerung abgerückt sind. Werden da schon erste Lippenbekenntnisse wahr, daß auch hierzulande die maroden Meiler zu schnell bröckeln, ein bevorstehender GAU auch nicht mehr auszuschließen ist?  Wenn wir uns die benachbarten AKWs betrachten, kann und sollte die Sorge sogar noch wesentlich größer sein, alldieweil dort die Sicherheitsbestimmungen viel geringer verfügt wurden.

Befinden wir uns bereits mitten drin in dem Zeitalter nuklearer Katastrophen, wobei Japan erst der Auftakt war?

Japan ist fern, Russland kann plötzlich viel näher sein für uns Europäer. Schauen Sie mal nach auf der Landkarte und suchen den Karatschai-See in Russland. Es ist der gefährlichste See der Welt! In seiner Nähe befindet sich Russlands Zwischenlager und Aufbereitungsanlage Majak. Dessen atomare Abfälle wurden zunächst in den Jahren 1951 bis 1953 in den Karatschai-See gekippt. Anschließend kam man dort auf die Idee, wenigstens die radioaktiven Abfälle in Tanks zu lagern. Nachdem der See in den 1960er Jahren bis zu einem Fünftel seiner Oberfläche sich durch Austrocknung verkleinert hatte, verteilte sich der radioaktive Staub vom Wind auf eine Fläche von 1.800 km². Die Belastung für die ca. 500.000 betroffenen Menschen in der Region war ähnlich hoch wie nach der Detonation der Hiroshima-Atombombe Little Boy. Von 1978 bis 1986 wurde der See vollständig mit Beton ausgefüllt zwecks Verhinderung weiterer Ausbreitung radioaktiven Staubs. Damit ist es aber längst nicht getan. Experten haben völlig zurecht die Befürchtung geäußert, daß radioaktiv belastetes Wasser sowohl ins Grundwasser als auch in Flüsse und sogar in das Nordpolarmeer gelangen könne, um alles nachhaltig zu verseuchen. Eine Messung im Jahre 1991 rund um den zubetonierten See ergab 600 Röntgen pro Stunde! Nur damit diese Gefährlichkeit dieser Dosis bewusst wird: Eine Stunde ungeschützten Aufenthalt wäre für einen Menschen bereits tödlich. Und selbst jetzt, 20 Jahre später ist die Belastung unwesentlich niedriger.

Es darf somit völlig zurecht der Vorwurf gestellt werden, und zwar an alle Verantwortlichen dieser Atomwirtschaft, warum trotz des Wissens um die Gefährlichkeit unbeirrt daran festgehalten wurde. Das Zeitalter der Atomindustrie hat sein jähes Ende zu finden, bevor noch mehr Unheil geschieht. Es kann und darf nicht sein, daß noch mehr Menschen an den Folgen dieser unberechenbaren Technik erkranken und sterben. Das  gilt selbstverständlich für  sämtliches Leben, um dies hier auch mal zu unterstreichen.

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Quelle

http://www.buergerstimme.com/Design2/2011-04/stoppt-jetzt-die-atomindustrie-und-ihre-lobbyisten/

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