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Der heimische Anbau hinkt der Nachfrage bei Bio-Lebensmitteln hinterher. Die Hälfte der Bioware stammt nicht aus der Region sondern aus dem Ausland.

          Obst und Gemüse mit Bio-Label ist in Deutschland stark gefragt.

Obst und Gemüse mit Bio-Label ist in Deutschland stark gefragt.
Foto: Andreas Arnold

Zu wenig Angebot aus heimischer Produktion bremst hierzulande das Marktwachstum bei Bio-Lebensmitteln. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung.

„Die Verbraucher haben eindeutig eine Vorliebe für regional erzeugte Produkte“, schreibt Ifo-Experte Matthias Balz über die heimische Bio-Produktion. Die aber halte mit der steigenden Nachfrage immer weniger Schritt, weshalb 2010 schon die Hälfte der Bio-Ware aus dem Ausland importiert werden musste. Mangels Bio-Produkten aus deutschen Landen betrage der Marktanteil für Bio-Lebensmittel hierzulande nur knapp vier Prozent. Damit liege Deutschland im europäischen Mittelfeld, so die Studie.

In Ländern wie Dänemark, der Schweiz, Österreich oder Schweden werden pro Kopf teils mehr als doppelt so viel Bio-Lebensmittel verzehrt. Spanien, Schweden oder Tschechien würden zudem gezielt ihre Öko-Landwirtschaften fördern, um nach Deutschland zu exportieren. Deutsche Importe hätten sich binnen drei Jahren verdoppelt. „Dem Bio-Boom in Deutschland darf nicht seine regionale Basis und somit seine Glaubwürdigkeit abhandenkommen“, warnt Balz. Vor allem Zwiebeln, Ölsaaten, Frischgemüse, Getreide sowie Kartoffeln aus heimischer Bio-Produktion würden knapp.

Verschärft wird die Situation durch eine in Deutschland nach dem Dioxin-Skandal Anfang des Jahres sprunghaft gestiegene Nachfrage nach Bio-Ware. Das gelte vor allem für Eier, aber auch Geflügelfleisch. „Vor Ostern wird es einen Run auf Bio-Eier geben“, schätzt Balz. Verbraucher wollten sicher sein, dass sie keine verseuchten Frühstückseier essen.

Bio-Verbände schätzen zumindest für das erste Quartal prozentual zweistellige Wachstumsraten für den deutschen Bio-Markt. Voriges Jahr wurden hierzulande mit Bio-Lebensmitteln knapp sechs Milliarden Euro umgesetzt. Das ist eine Verdreifachung binnen zehn Jahren.

Getragen werde die deutsche Bio-Welle vor allem auch durch Kantinen und Gastronomie. Die Zahl gewerblicher Küchen mit Bio-Zertifikat habe sich binnen fünf Jahren fast vervierfacht. Kindergärten und Schulen seien zur Domäne für Bio-Caterer geworden.

Immer mehr Deutsche verbrächten zudem einen Bio-Urlaub mit entsprechender Ernährung. Um die wachsende Bio-Nachfrage zu befriedigen, müssten mehr Bauern auf Bio-Landwirtschaft umstellen, sagt Balz. Die entsprechende Förderung wurde bis zuletzt aber von der Politik zurückgefahren.

Quelle

http://www.fr-online.de/wirtschaft/bio-wird-langsam-knapp/-/1472780/8324982/-/index.html

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Eine drastische Warnung vor den katastrophalen Folgen der Gentechnik kommt nun aus dem „Mutterland“ dieser Risikotechnologie: Der renommierte US-amerikanische Forscher Don Huber warnt vor einem „Kollaps der landwirtschaftlichen Infrastruktur“. Schuld sei ein krankmachender, völlig neuer Organismus, der u.a. große Ernteausfälle bei Gensoja und Genmais verursachte. Bei der Verfütterung dieser Pflanzen sei es zu Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten von Tieren gekommen. Generell steht das vielfach im Zusammenhang mit der Gentechnik eingesetzte Totalpflanzengift Glyphosat bzw. Produkte wie Roundup® im Mittelpunkt des Interesses. Die Zulassung neuer Gentechnik-Pflanzen sollte weitgehend sofort gestoppt werden, fordert Huber.

Huber schrieb zwei Briefe: Lesen Sie die deutsche Übersetzung des Briefes von Ende März 2011 an  die – Gentechnik befürwortenden – EU-Verantwortlichen und Hubers ersten Brief an US-Landwirtschaftsminister – und natürlich ebenso glühenden Gentechnik-Befürworter – Tom Vilsack von Mitte Jänner 2011. Was soll noch alles passieren, bis in Österreich und überall anders ein Gentechnik-Verbot beschlossen wird?

Brief von Prof. Don Huber an die EU-Verantwortlichen
Jose-Manuel Barroso, EU-Kommissionspräsident
in Kopie an Präsident Herman Van Rompuy, Präsident Jerzy Buzek, Kommissar John Dalli und an manche EU-Parlamentarier (MEPs)
25. März 2011

Dieses Begleitschreiben soll die Argumentation und die Anliegen erklären, die in einem Brief übermittelt wurden, den ich am 17. Jänner 2011 an Landwirtschaftsminister Tom Vilsack schickte (Anhang 1). Der Brief war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt; wie auch immer, der Brief „sickerte durch“ und wurde danach ins Internet gestellt, woraufhin er bald weltweit bekannt wurde. Sobald er weit verbreitet war, gab ich die Zustimmung für weitere Veröffentlichungen im Internet, um ihn einheitlich zu halten. Mein ausgelasteter Termin- und Reisekalender verzögerte die Weitergabe weiterer Information in dieser Angelegenheit an viele Personen, die danach fragten. Die wissenschaftlichen Daten über diesen neu entdeckten Organismus wird für eine formale Veröffentlichung vorbereitet.

Ich schrieb den Brief an Minister Vilsack aus einem sehr einfachen Grund: Wir haben in den USA eine große Zahl an Problemen in der produzierenden Landwirtschaft, die sich anscheinend verstärken und manchmal direkt mit gentechnisch veränderten Pflanzen (GMO) zusammenhängen und/oder den Produkten, auf die sie resistent gemacht wurden – vor allem in Bezug auf Glyphosat (die aktive Chemikalie im Roundup®-Herbizid und in Nachahmeprodukten dieses Herbizides). Wir haben in letzter Zeit eine Verschlechterung in der Pflanzengesundheit bei Mais, Sojabohnen, Weizen und anderen Kulturen festgestellt mit ungeklärten Epidemien des „Sudden Death Syndroms“ (= Plötzliches Todes-Syndrom) bei Sojabohnen, „Goss’ wilt“ (Anm.:

Welken) bei Mais und „Schwarzbeinigkeit“ bei Getreidepflanzen (Weizen, Gerste, Hafer, Triticale und Roggen) in den vergangenen zwei Jahren.

In derselben Zeit sind zunehmend eine zuvor unerklärliche Unfruchtbarkeit bei Tieren (Rind, Schwein, Pferd, Geflügel) und Fehlgeburten aufgetreten. Diese Gegebenheiten bedrohen die wirtschaftliche Grundlagen sowohl der Pflanzen- als auch der Tierproduzenten.

Hohe Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten bei den verschiedenen Tierarten treten immer häufiger auf. Häufig können alle bisher bekannten Gründe als Faktoren für diese Zustände in diesen bestimmten Landwirtschaftsbetrieben ausgeschlossen werden (Anhang 2). Eine genaue Untersuchung hatte ergeben, dass dieser kürzlich erkannte Organismus in allen Fällen anwesend war. Die Koch´schen Postulate sind für Tiere ergänzt worden, um die Ursache/Wirkungs-Beziehung mit dem neuerdings kultivierbaren Organismus zu bestätigen. Eine Nachforschung nach dem Ursprung von Tierinfektionen enthüllte eine hohe Population dieses neu entdeckten elektronenmikroskopisch kleinen Organismus im Sojamehl und in Maisprodukten. Der Organismus erscheint vergleichbar und möglicherweise synergistisch mit anderen Mikroorganismen wie Fusarium solani fsp. Glycines, dem Grund des SDS bei Sojabohnen und auch mit dem grampositiven Bakterium Clavibacter michiganensis subsp. nebraskensis.

Obwohl die meisten Maishybriden genetisch resistent auf „Goss´s wilt“ (Welke) gewesen sind, zeigten vorläufige Untersuchungen im Jahr 2010, dass die Anwendung des Glyphosat-Herbizids oder des Netzmittels der Glyphosat-Rezepturen die Resistenz aufhoben und sie (die Maishybride) gänzlich anfällig für dieses Pathogen machten (Abbildung 1). Diese Krankheit wurde 2009 und 2010 allgemein in vielen US-Feldern des Mittleren Westens beobachtet, wo Roundup-Ready-Mais gepflanzt wurde, während angrenzender gentechnikfreier Mais ganz leichte bis keine Infektionen aufwies, trotz der hohen Inokulum-Präsenz (Impfbakterien) in nicht gepflügten Rückständen (Abbildung 2). Die erhöhte „Goss´ Wilt“ (Welke) 2010 war ein Hauptfaktor für den Verlust von geschätzt rund einer Milliarde Bushel Mais (Anm.: ca. 25 Mio. Tonnen) im vergangenen Jahr (basierend auf die im August von der USDA geschätzten Erträge und das eigentlich  geerntete Getreide nach Angaben der USDA im Jänner) trotz allgemein guter Erntebedingungen.

Die zunehmende Schwere von Pflanzenkrankheiten nachdem Glyphosat angewendet wurde (Abb. 3), ist gut dokumentiert, und obwohl selten zitiert, ist die verstärkte Krankheitsanfälligkeit auf die herbizide Wirkungsweise von Glyphosat zurückzuführen (Johal and Rahe,1988, 1990; Johal and Huber, 2009; Schafer et al, 2009, 2010). Der Verlust der Widerstandskraft gegenüber Krankheiten bei Roundup Ready®-Zuckerrüben nach der Anwendung von Glyphosat, veranlasste Forscher der USDA-Zuckerrüben-Versuchsanstalt, in ihrem Papier eine Vorsorge-Anweisung einzufügen, z.B.: „Vorsichtsmaßnahmen müssen bei vorhandenen Bodenkrankheiten getroffen werden, wenn das Unkrautmanagement bei Zuckerrüben eine Nachauflauf-Glyphosat-Behandlung mit einschließt.“

Der Verlust der genetischen Widerstandskraft bei Roundup Ready® Maishybriden auf Goss’ wilt (Clavibacter michiganensis subsp. nebraskensis) (Abb. 2, 3), die synergistische Beziehung des neulich erkannten elektromikroskopischen Organismus, der Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten bei Tieren mit grampositiven Bakterien auslöst, und große Populationen des neuen EM-Organismus in Roundup-Ready-Maisblättern und Silage, schafft Besorgnis über die Freigabe von Roundup-Ready®-Luzerne, die nur wegen ihrer genetischen Widerstandskraft auf Bakterienwelke durch den Clavibacter michiganensis subsp. Insidiosum in vielen Gebieten ertragreich ist. Wenn der EM-Organismus in der Luzerne gleich wirkt wie bei Mais, könnte diese Krankheit die Luzernenproduktion ebenso unprofitabel wie unsicher für Tierfutter und die damit verbundenen Produkte wie Mich für die menschliche Ernährung machen. Der Verlust der Luzerne, der wertvollsten Futterpflanze der USA und der betriebswirtschaftlich viertwichtigsten Feldfrucht, könnte den sich abmühenden Milch- und Rindermastbetrieben einen tödlichen Schlag versetzen.

Ausgedehnte Forschungsarbeit hat gezeigt, dass Glyphosat, dieses wirksame Instrument für Unkrautmanagement, auch ein starker Immobilisierer (chelatbildende Verbindung) essenzieller Pflanzennährstoffe ist, um die Nährstoffaufnahme, den Nährstofftransport und die  physiologische Leistungsfähigkeit bei nur einem Bruchteil des beschrifteten Herbizidanteils Ekers, Ozturk, Cakmak, Zobiole, Jolly et al., 2004) zu beeinträchtigen. Glyphosat ist ein starkes Biozid, das Bodennützlinge schädigt, die wichtig für die Nährstoffverwertung, Stickstofffixierung, Nährstoffverfügbarkeit und die natürliche Krankheitsbekämpfung sind (Kremer & Means, Zobiole et al, Dick et al), mit einer dadurch resultierenden Zunahme von Krankheiten bei Mais, Sojabohnen (Abb. 3), Weizen und anderen Feldfrüchten. Die enge Verbindung zwischen der Versorgung mit Mineralstoffen und der Schwere der Erkrankung ist gut dokumentiert (Datnoff et al, 2007). Diese Abläufe können schädliche Auswirkungen auf die Nährstoffaufnahme der Pflanzen, Krankheitsanfälligkeit und die Nährstoffqualität der erzeugten Pflanzen haben.

Die schädlichen Wirkungen von Gentechnik-Pflanzen sind auch eindringlich in Berichten von Tierproduzenten in den USA aufgezeigt worden. Obwohl einige dieser Berichte anekdotenhaft sind aufgrund der begrenzten analytischen Techniken, die zur Verfügung stehen, um die Ursache zu verifizieren, konnten einige Produzenten den wirtschaftlichen Betrieb wieder aufnehmen, indem sie die Fütterung auf gentechnikfreie Pflanzen umstellten. Wiederholte unabhängige Replikationsforschung ist in diesem Bereich nötig, besonders im Licht der ernsthaften kürzlich erhobenen toxikologischen Bedenken, die das Giftigkeits-Potenzial für Tier und Mensch ausgehend von sehr niedrigen Glyphosatgehalten in Nahrungs- und Futtermitteln zeigt, die um ein Vielfaches niedriger sind als die erlaubten Werte in US-Lebens- und Futtermittelprodukten (Seralini et al., 2011). Die kürzliche unabhängige Analyse und Rechtssprechung des Indischen Höchstgerichtes, das gentechnisch veränderte Melanzani (Auberginen) ein bedeutsames (signifikantes) Gesundheitsrisiko für Menschen darstellen, verlangt nach weiteren Ermittlungen in den USA (AgroNews, 2011).

Ich habe das Gefühl, ich wäre gänzlich unverantwortlich, wenn ich meine eigenen Untersuchungen und die nun verfügbare enorme Menge veröffentlichter Forschungsarbeiten ignorieren würde, die die Bedenken unterstützen, die wir in der produzierenden Landwirtschaft sehen, ohne sie ins Bewusstsein des Landwirtschaftsministers zu bringen mit dem Aufruf an ihn, die so sehr nötige unabhängige Forschung in die Wege zu leiten. Viele Produzenten können nicht weitere 3-10 Jahre auf jemanden warten, der die Geldmittel und das neutrale Umfeld bereitstellt, um eine solche kritische Forschung durchzuführen (Anhang 2. Entomologists letter to EPA).

Basierend auf die sich momentan ansammelnden wissenschaftlichen Belege glaube ich nicht, dass es im besten Interesse der landwirtschaftlichen Produzenten oder der konsumierenden Öffentlichkeit ist, wenn Aufsichtsbehörden mehr Gentechnik-Pflanzen zulassen, insbesondere Roundup-Ready®-Luzerne und –Zuckerrüben, bis unabhängige Forschung einwandfrei ihre Produktivität – wenn sie für potenziell schwere Krankheiten anfällig sind –, sowie die Belanglosigkeit der neuen EM-Organismen und ihrer Nährstoff-Gleichwertigkeit feststellen kann. In meinem Brief, bat ich den Minister, die dafür notwendigen Mitteln bereitzustellen und forderte ihn auf, äußerst vorsichtig bei der Freigabe dieser Pflanzen vorzugehen, bis solche Erkenntnisse die in dem Brief ausgedrückten Sorgen beseitigen, so sie es tun.

Don M. Huber

Professor Emeritus, Purdue University

9322 Big Foot Road

Melba, Idaho 83641  USA

(Übersetzung: Klaus Faißner, Inititiative Gentechnikverbot http://www.gentechnikverbot.at )

References cited

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Datnoff, L.E., elmer, W.H., and Huber, D.M. 2007. Mineral Nutrition and Plant Disease. APS Press, St. Paul, Mn. 278. 278 pages.

Eker, S., Ozturk, L., Yazici, A., Erenoglu, B., Roemheld, V., and Cakmak, I. 2006. Foliar-applied glyphosate substantially reduced uptake and transport of iron and manganese in sunflower (Helianthus    annuus L.) plants. J. Agric. Food Chem. 54:100019-10025.

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Johal, G.R. and Rahe, J.E. 1990. Role of  phytoalexins in the suppression of resistance of Phaseolus vulgaris to Colletotrichum lindemuthianum by glyphosate. Canad. J. Plant Pathol. 12:225-235.

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Larsen, R.L., Hill, A.L., Fenwick, A., Kniss, A.R., Hanson, L.E., and Miller, S.D. 2006. Influence of glyphosate on Rhizoctonia and Fusarium root rot in sugar beet. Pest Manag. Sci. 62:1182-1192.

Ozturk, L., Yazici, A., Eker, S., gokmen, O., roemheld, V., and Cakmak, I. 2008. Glyphosate inhibition of ferric reductase activity in iron deficient sunflower roots. New Phytol. 177:899-906.

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Seralini, G-E., Mesnage, R., Clair, E., Gress, S., de Vendomois, J.S., Cellier, D. 2011. Genetically modified crops safety assessments: present limits and possible improvements. Environ. Sci. Europe 23:10-20. http://www.enveurope.com/content/23/1/10

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Zobiole, L.H.S., Oliveira, R.S. Jr., Kremer, R.J., Constantin, J., Yamada, T., Castro, C., Oliveiro, F.A., and Oliveira, A. Jr. 2010. Effect of glyposate on symbiotic N2 fixation and nickel concentration in glyphosate-resistant soybeans.  Applied Soil Ecol. 44:176-180.

Anhang 1: Brief an US-Landwirtschaftsminister Thomas Vilsack

Landwirtschaftsminister, US-Regierung

VERTRAULICH und DRINGEND

17.1.2011

Sehr geehrter Herr Minister Vilsack,
ein Team von führenden Pflanzen- und Tierwissenschaftlern machte mich kürzlich auf die Entdeckung eines elektronenmikroskopischen Pathogenes aufmerksam, das einen erheblichen Einfluß auf Pflanzen, Tiere und wahrscheinlich auch auf Menschen hat. Nach Durchsicht der Daten ist es weit verbreitet, sehr gravierend und in viel höheren Konzentrationen in Roundup-Ready- (RR) Sojabohnen und -Mais, was auf eine Verbindung mit den RR-Genen oder wahrscheinlicher der Anwesenheit von Roundup hinweist.
Dieser Organismus tritt NEU in der Wissenschaft auf!

Das ist eine sehr heikle Information, die einen Kollaps des Soja- und Mais-Exportes und eine erhebliche Störung des heimischen Lebensmittel- und Futterangebotes zur Folge haben könnte. Auf der anderen Seite können neue Organismen bereits für großen Schaden verantwortlich sein (siehe unten). Meine Kollegen und ich untersuchen deshalb schnell und diskret und ersuchen die USDA und andere Stellen um Hilfe, um die Herkunft der Pathogene, die Verbreitung, die Auswirkungen und die Gegenmittel zu bestimmen.

Wir informieren die USDA in diesem frühen Stadium über unsere Ergebnisse, namentlich wegen Ihrer bevorstehenden Entscheidung hinsichtlich der Genehmigung von RR-Luzernen. Naturgemäß kann eine solche Genehmigung, wenn entweder das RR-Gen oder Roundup selbst ein Katalysator oder Co-Faktor dieses Krankheitserregers ist, eine Katastrophe sein. Basierend auf den derzeitigen Hinweisen, wäre zur Zeit die einzige angemessene Aktion, die Freigabe zu verschieben, zumindest bis genügend Daten das RR-System entlasten, wenn dem so ist.

In den vergangenen 40 Jahren war ich Wissenschaftler der Fach- und Militärbehörden, die natürliche und menschengemachte biologische Gefahren beurteilen und entsprechende Vorbereitungen treffen, eingeschlossen biologische Kriegsführung und Krankheitsausbrüche. Mit dieser Erfahrung glaube ich, dass die Bedrohung, die von diesem Erreger ausgeht, einzigartig und hoch riskant ist. Für Laien sollte man es als Ernstfall (bzw. Gefahr) beschreiben.

Verschiedene Forscher, die an diesem Problem arbeiten, haben verschiedene Teile zu diesem Puzzle beigetragen, welche zusammen das folgende beunruhigende Szenario ergeben:

Einzigartige physikalische Eigenschaften

Dieser zuvor unbekannte Organismus ist nur unter dem Elektronenmikroskop (36.000x) sichtbar, seine ungefähre Größe ist die eines mittelgroßen Virus. Es ist in der Lage, sich fortzupflanzen und scheint ein Organismus ähnlich eines Mikro-Pilzes zu sein. Wenn das so wäre, dann wäre dies der erste solche Mikro-Pilz, der je identifiziert worden wäre. Es gibt überzeugende Beweise, daß dieser Infektionserreger Krankheiten sowohl bei Pflanzen als auch bei Säugern fördert, was sehr selten vorkommt.

Ort und Konzentration der Krankheitserreger

Er wird in hoher Konzentration in Roundup-Ready-Sojabohnen-Mehl und in Mais, Destillationsprodukten, vergärten Futterprodukten, Schweinemagen-Inhalt und Schweine- und Rinder-Plazentas gefunden.

Verbunden mit dem Ausbruch von Pflanzenkrankheiten

Der Organismus ist überaus produktiv in Pflanzen enthalten, die mit zwei überall vorhandenen Krankheiten infiziert sind, was die Erträge und die Einkommen der Farmer verringert – das plötzliche Absterben von Soja (SDS) und Welken von Mais. Der Erreger wird auch in dem Pilzerreger von SDS (Fusarium solani fsp glycines) gefunden.

Zusammenhang mit Störungen bei der Fortpflanzung der Tiere

Labortests haben die Präsenz dieser Organismen breitgefächert im Viehbestand bestätigt, bei dem Spontanaborte und Unfruchtbarkeit auftraten. Laufende Forschungen, bei denen vorläufige Ergebnisse vorliegen, waren auch in der Lage, in einer klinischen Situation Fehlgeburten hervorzubringen.

Der Krankheitserreger kann die steigende Häufigkeit von Unfruchtbarkeit und spontanen Fehlgeburten der vergangenen Jahre bei US-Rinder-, Milchvieh-, Schweine- und Pferdebetrieben erklären. Dies unterlegen auch Berichte über Unfruchtbarkeitsraten bei Färsen (jungen Milchkühen) von über 20% und spontanen Fehlgeburten bei Rindern von 45%.

Zum Beispiel erlitten 450 von 1000 schwangeren Färsen, die mit Weizensilage gefüttert wurden eine Fehlgeburt. Zur gleichen Zeit hatten andere 1000 Färsen aus der gleichen Herde, die mit Heu aufgezogen wurden, keine Aborte. Hohe Konzentrationen der Krankheitserreger wurden im Weizen bestätigt, welcher wahrscheinlich mit einem Glyphosat-Unkrautbekämpfungsmittel behandelt wurde.

Empfehlungen

Zusammenfassend ersuchen wir aufgrund der hohen Titer dieses neuen Tier-Pathogens in RR-Pflanzen und seiner Verbindung mit Pflanzen- und Tierkrankheiten, welche epidemische Ausmaße erreichen, um die Teilnahme der USDA an einer Untersuchung unter Beteiligung verschiedener Kommissionen und ein sofortiges Moratorium für die Freigabe von RR-Pflanzen, bis die ursächliche Beziehung mit Glyphosat und/oder RR-Pflanzen als Gefahr für die Pflanzen- und Tierproduktion und die menschliche Gesundheit ausgeschlossen werden kann.

Es ist vordringlich, zu untersuchen, ob die Nebenwirkungen von Glyphosat das Wachstum dieses Krankheitserregers ermöglicht haben oder größeren Schaden an geschwächten Pflanzen und Tier-Wirten verursachen konnten. Es ist gut dokumentiert, daß Glyphosat Pathogene des Bodens begünstigt und bereits mit dem Ansteigen von mehr aus 40 Pflanzenkrankheiten in Verbindung steht, es baut die Abwehr der Pflanzen ab und es reduziert die biologische Verfügbarkeit der Nährstoffe im Futter, was wiederum die Beschwerden der Tiere verursachen kann. Um diese Faktoren genau auswerten zu können, beantragen wir Zugang zu den relevanten USDA-Daten.

Ich habe seit mehr als 50 Jahren Pflanzenkrankheiten studiert. Wir sehen jetzt eine noch nie dagewesenen Trend des Anwachsens von Krankheiten und Beschwerden bei Pflanzen und Tieren. Dieses Pathogen kann hilfreich sein, dieses Problem zu verstehen und zu lösen. Es verdient umgehende Zuwendung mit erheblichen Ressourcen, um einen allgemeinen Kollaps unserer entscheidenden landwirtschaftlichen Infrastruktur zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen,

COL (Ret.) Don M. Huber
Emeritus Professor, Purdue University
APS Coordinator, USDA National Plant Disease Recovery System (NPDRS)

(Die Rohübersetzung stammt von http://tinyurl.com/3cch787 , die „Feinarbeit“ von der Initiative Gentechnikverbot http://www.gentechnikverbot.at , alle Übersetzungen ohne Gewähr)

http://www.gentechnikverbot.at/index.php?option=com_content&view=article&id=31:don-huber&catid=5:nachrichten&Itemid=2

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Das spanische Arbeitsministerium berichtete heute für den Monat März einen Anstieg der registrierten Arbeitslosen von +34’406 bzw. von +0,8% zum Vormonat, auf 4,333669 Millionen Spaniern ohne Jobs. Diese Zahl markierte ein neues Hoch, auch wenn sich die Dynamik des Anstiegs im März abschwächte. Bemerkenswerter Weise verloren 15’000 Spanier aus Dienstleistungssektor ihren Job, gefolgt von 7’500 Jobs aus der Landwirtschaft, der “Rest” ging auf die Industrie und das Baugewerbe, welche die Masse des Stellenabbaus bereits hinter sich gelassen haben.

 

Die Entwicklung der registrierten Arbeitslosen in Spanien seit Januar 2002 im Chart. Im März 2011 betrug der Anstieg der Arbeitslosen auf 4,33 Millionen zum Jahresdurchschnitt 2002 +111,5%!

Von den 34’406 neuen Arbeitslosen im März 2011 waren 12’830 unter 25 Jahre. Insgesamt waren im März 2011 offiziell 483’251 registrierte Jugendliche unter 25 Jahre ohne Job. Nach den letzten Daten von Eurostat betrug im Februar 2011 die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien skandalöse 43,5%! Die gesamte Arbeitslosenquote betrug laut Eurostat im Februar 20,5%! Dies war dies höchste Arbeitslosenquote in der EU27 und sie lag mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt der EU27 (9,5%). In der Eurozone lag die durchschnittliche Quote bei 9,9%.

In Spanien selbst wird die Erwerbslosenquote nur quartalsweise vom spanischen Statistikamt INE veröffentlicht, zuletzt für Q4 2010 mit 20,33%. Bei den heutigen Zahlen des spanischen Arbeitsministeriums handelt es sich um die registrierten Arbeitslosen mit Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung.

Auch sonst wandelt Spanien auf den Spuren der Griechen und Portugiesen. Das staatliche Instituto de Credito Oficial (ICO) berichtete von einem Einbruch des spanischen Verbrauchervertrauens von 73,4 Punkten im Februar auf 68,3 Punkte im März 2011. Die Konsumentenerwartungen sind von hoher Verbraucherpreisinflation (CPI) mit +3,6% zuletzt im Februar und von kräftig sinkenden Realeinkommen gebeutelt.

In Q4 2010 sank die Summe der realen (preisbereinigten) spanischen Arbeitnehmerentgelte um relevante -4,2% zum Vorjahresquartal! Die kräftige Schrumpfung der realen Arbeitnehmerentgelte in Spanien scheint die Light-Version des Griechenland-Style zu sein, wo aberwitzige Austeritätsmaßnahmen zu einer Schrumpfung der realen Arbeitnehmerentgelte in Q4 2010 von -10,24% im Vergleich zum Vorjahresquartal führten, mit all den destruktiven Auswirkungen auf die Konjunktur!

Ähnliche destruktive Auswirkungen auf die Konjunktur kann man auch in Spanien beobachten, so berichtete die spanische Car Manufacturer’s Association (Anfac) am letzten Freitag von einem Einbruch der PKW-Neuzulassungen im März 2011 von satten -29,1% zum Vorjahresmonat! Die realwirtschaftliche Schere zwischen der Südperipherie der Eurozone und Deutschland wird immer atemberaubender.

Quellen: Redtrabaja.es/spanisches Arbeitsministerium, Datenbank

http://www.querschuesse.de/spaniens-arbeitslosenzahlen-auf-rekord/

 

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Wer die Fingerzeige richtig versteht, der weiß, was in Zeiten von angeblich niedriger Arbeitslosigkeit, riesigem Aufschwung, geringer Inflation und gigantischem Wirtschaftswachstum in Wahrheit auf uns wartet.

Wieviel Tage geben Sie unserem maroden System noch? Oder sind es gar Wochen, Monate, vielleicht sogar noch Jahre, bis es nach seinem langem Todeskampf erschöpft in sich zusammenfällt? Unwissende erahnen nicht einmal im Ansatz, was ihnen hier bevorsteht. Die Folgen werden verheerend sein.

Schütteln Sie auch nur noch den Kopf über den aktuellen Ereignissen? Ach, seit Jahren schon? Zu wissen, was tatsächlich abläuft, kann auf Dauer anstrengend und sehr ernüchternd sein. Dennoch ist es wichtig, jederzeit wach und aufmerksam zu bleiben, insbesondere dann, wenn scheinbare Normalität die Bedenken auszuschalten versucht.

Bleiben Sie deswegen unbedingt am Ball, denn wir werden in unbekannter Zeit sehr kurzfristig und wahrscheinlich ohne jegliche Vorwarnung vor verschiedentlichen elementaren Fragen stehen, wie z.B.:

  • Welche Schritte unternehmen Sie, wenn plötzlich Ihre Bank und Ihr Supermarkt geschlossen bleiben?
  • Wie verhindern Sie den Totalverlust Ihrer Ersparnisse und Ihrer Altersvorsorge?
  • Was werden Sie tun, wenn sich die Lebenshaltungspreise immer weiter erhöhen, sodass sich Ihr bisheriger finanzieller Spielraum auf Null reduziert?
  • Was unternehmen Sie, wenn Sie mit Ihrem Einkommen nicht mehr in der Lage sein werden, Ihre Miete und Ihre Lebensmittel zu bezahlen, geschweige denn sämtliche Extras, die bisher zum Leben dazugehörten?
  • Wie verhalten Sie sich, wenn es auf unseren Straßen laut, unruhig und lebensgefährlich zugehen sollte?

Sicherlich ist es für uns hier und heute nur schwer vorstellbar, dass sich binnen Wochen, Tagen oder sogar nur wenigen Stunden so gravierende Dinge ereignen könnten, dass unser Leben vollständig auf den Kopf gestellt wird. Dennoch stehen die Zeichen längst an der Wand. Zu den größten Gefahren mit unkalkulierbaren Auswirkungen gehört in erster Linie der Zusammenbruch der Währungen.

Hierbei ist insbesondere der Dollar eines der wichtigsten Sorgenkinder. Ohne wirkliche Deckung und durch massives Gelddrucken der Federal Reserve verliert die grüne Währung gerade stetig mehr an Wert. Die meisten US-Staaten stehen unmittelbar vor dem Bankrott. Mehrere zehn Millionen Amerikaner leben bereits jetzt, in Zeiten des vermeintlichen Aufschwungs, von Essensmarken, sogenannten “Food Stamps”, wie UPI.com am 03.02.2011 schrieb:

Mehr als 43 Millionen Amerikaner erhalten Unterstützung mittels Essensmarken, oder etwa 14 Prozent der Bevölkerung, sagen Beamten des US-Departments für Landwirtschaft.

Die “US-Lebensmittelbeihilfe für Haushalte mit geringem oder ohne Einkommen”, ehemals bekannt als “Essensmarken-Programm”, bedient etwa einen von sieben Amerikanern – etwa die Hälfte davon Kinder – im Laufe eines Jahres, sagen USDA-Beamte.

Wie sollten sich die USA aus diesem Dilemma retten können? Von Besserung fehlt jede Spur, nicht einmal ein Funkte eines Lichts am Ende des Tunnels ist erkennbar. Manche behaupten, ein großer Krieg könne vielleicht helfen. Aber realistisch betrachtet wird das Gebilde Dollar vorher wohl schlicht in sich zusammenkrachen – für die meisten Menschen vermutlich völlig überraschend.

Die Folgen einer solchen Katastrophe werden dann sicherlich auch hierzulande nicht lange auf sich warten lassen, denn ohne funktionierendes Weltwährungssystem ist auch sofort kein Handel mehr möglich. Kurzfristige und weitreichende Versorgungsengpässe werden die Folge sein.

Vielfach gibt es Verschwörungstheorien, dass dieses weltweite Crash-Szenario absichtlich herbeigeführt werden soll. Einiges mag diese Überlegung stützen, aber auf der anderen Seite ist dieses Gesamtsystem so verflochten mit sämtlichen Elementen der modernen Welt, dass sich absolut jeder, der hier scheinbar manipulativ involviert wäre, mit solch einer Aktion ins eigene Fleisch schneiden würde.

Besonders problematisch an derartigen Überlegungen ist die Frage, wie ein zusammengebrochenes System wieder neu gestartet werden könnte und zwar genau so, wie es von irgendwelchen vermeintlichen Geheimmächten geplant wurde. Wenn wir nämlich einen Blick nach Ägypten, Libyen und Tunesien werfen, dann erkennen wir, wie unkoordiniert der Prozess der Revolution dort abläuft. Wie könnte in derartigem Chaos noch die Kontrolle über die entscheidenden Ereignisse behalten werden und das auch noch aus sicherer Entfernung?

Sollten heimliche Machthaber wirklich daran interessiert sein, ihr für sie bis heute so lukratives System absichtlich gegen die Wand zu fahren, um es dann der unkontrollierten Wut der Bevölkerungen zu überlassen? Wo wären diese Despoten denn dann noch sicher, während sich ihre vorherigen Einflüsse – nur durch Geldströme gesteuert – vollständig in Luft aufgelöst haben?

Wir können im Gegenteil beobachten, dass sich die Mächtigen mit aller Kraft an ihre Stühle klammern. Nicht nur in Nordafrika oder China, sondern auch direkt vor unserer Nase. Das beginnt politisch betrachtet bereits unten in den Bürgermeisterämtern, geht über die Landratsämter weiter bis in die Landtage hinein, dann bis zum Bundestag und zur Bundesregierung und schlussendlich bis in die EU-Spitze.

Alle diese Personen auf den von ihnen jeweils besetzten Machtebenen wollen nur eines: Ihren Posten retten und alles, was daran hängt. Nicht umsonst propagieren unsere sogenannten Volksvertreter in Berlin ein “koste es, was es wolle”, wenn sie von der Euro-Rettung sprechen. Es geht ihnen um das Behalten der erreichten Positionen und das Überleben in ihren Ämtern und zwar um jeden Preis.

Diese Besitzstandswahrung ist allerdings keine Besonderheit der Reichen und Mächtigen, sondern sie betrifft fast jeden Menschen. Das eigene Haus, das Auto, das Sparbuch, den Arbeitsplatz, den Lebenspartner – alles wollen wir uns am liebsten auf Dauer erhalten. Es ist zunächst einmal ein natürliches Verhalten, das Erreichte bewahren zu wollen. Überdenkenswert wird es jedoch dann, wenn das Bestreben dabei nur noch in Richtung einer Vergrößerung des Besitzstandes führt.

Insofern ist die Frage nach einer geplanten Zerstörung des Gesamtsystems schwer zu beantworten. Jedenfalls sind diejenigen, welche vor fast 100 Jahren das Fundament dieses Weltgeldbetrugs gelegt haben, heute allesamt tot, denn die Gründung der Federal Reserve war im Jahre 1913. Ob diese Leute damals die heutige Situation beabsichtigt oder gar geplant hatten, ist daher höchst fragwürdig.

Nun, egal ob es sich um Kamikaze von Machtgestörten oder um eine rein systemische Zwangsläufigkeit handelt, die Folgen werden fatal sein. Machen Sie sich bitte einmal selbst klar, welche Konsequenzen ein weltweiter Zusammenbruch der Währungen für Sie haben wird. Sie werden schnell feststellen, dass dieses Gedankenspiel höchst unangenehm und in den Details kaum mehr zu überschauen ist. Wichtig ist allerdings, sich überhaupt damit auseinanderzusetzen.

Auch wenn sich die Warnerei im Laufe der Zeit und der Anzahl der Wiederholungen abnutzt, bitte machen Sie sich klar, dass sich dadurch nichts an der Dramatik des Bevorstehenden verändern wird. Genausowenig wie sich durch das “Kopf in den Sand”-Stecken das eigentliche Problem verhindern lässt.

Natürlich klingen all diese Überlegungen negativ und bieten keinen schönen Ausblick, aber sollen wir alleine um des politisch korrekten positiven Denkens Willen die Probleme kleinreden und versuchen, sie zu ignorieren? Was sollte das daran ändern? Und es wird sowieso nicht gelingen. Nur wer bereit ist, die kommenden Schwierigkeiten zu realisieren, hat überhaupt noch eine Chance, bei Verstand zu bleiben. Denn machen wir uns nichts vor, sämtliche Ausblicke aller Krisenpropheten malen ein so düsteres Szenario, wie es die Welt bisher noch nie gesehen hat.

Doch die beste Krisenvorsorge nützt nichts, wenn wir das Wesentliche vergessen, nämlich die Überlegung bis zum Schluss: Wofür leben wir, wofür sorgen wir eigentlich vor? Was ist der Sinn in unserem Leben? Warum ist uns das nicht alles vollkommen egal? Was kümmert es uns, ob wir unser Leben in dieser schwierigen Zukunft erhalten können? Und was passiert nach dem Tod?

Wenn morgen die Banken und Geschäfte schließen, haben wir dann noch genügend zu Essen im Keller? Gut. Wenn wir morgen bei einem Verkehrsunfall oder bei Unruhen auf den Straßen tödlich verletzt werden, haben wir auch dafür die passenden Vorkehrungen getroffen?

Viele Kriseninformierte finden es fahrlässig und verantwortungslos, sich trotz der abzeichnenden Währungs- und Systemkatastrophe in keinster Weise darauf vorzubereiten. Die meisten Schlafschafe wollen von all dem nichts wissen, weil sie sich einfach nicht vorstellen können, dass es wirklich so schlimm kommen wird. Und falls doch, dann würde ihnen sicher – wie gewohnt – der Staat zur Seite stehen, es wird schon irgendwie weitergehen.

Genauso fahrlässig ist es jedoch, sich über den Sinn seines Lebens nicht rechtzeitig Gedanken zu machen und die notwendigen Entscheidungen zu fällen. Oft heißt es dann, bis zum Tod dauert es ja noch und falls nicht, war es eben Pech. Und außerdem, danach wird es schon irgendwie weitergehen, schließlich wird uns der liebende Gott – sofern es ihn denn gibt – bestimmt nicht im Stich lassen. Falls doch, dann war es das sowieso nicht wert, so lautet meistens die Ausrede.

Es steht jedem frei, sich entweder auf künftige Ereignisse vorzubereiten oder alles blind auf sich zukommen zu lassen. Je mehr wir jedoch darüber Bescheid wissen, was in der Zukunft konkret auf uns wartet, desto selbstverständlicher und einfacher ist es, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen. Zuvor ist es daher unabdingbar, uns bestmöglich zu informieren, denn nur dann können wir eine fundierte Entscheidung fällen.

Das gilt sowohl für den Crash als auch für unser Lebensende. Verpassen Sie nicht, sich rechtzeitig auf alles vorzubereiten, denn am Tag nach der Währungsreform ist Ihr Geldvermögen weg. Und genauso ist es auch unmittelbar nach Ihrem Tod zu spät, wenn Sie dann erkennen, was Sie vorher jederzeit hätten tun können.

 

 

 

 


Quelle/URL: http://www.wahrheiten.org/blog/2011/03/02/zeichen-an-der-wand-wer-kann-sie-deuten/#more-17157

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Lebensmittelsicherheit nicht gewollt
Verbraucherschützer schreien auf. Das strickte Reinheitsgebot zum Import von nicht in Europa zugelassenen Lebens- und Futtermitteln soll gekippt werden. Die Folgen sind nicht absehba

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(Zentrum der Gesundheit) – Die Null-Toleranz-Grenze bei Futtermitteln wird aufgehoben. Nicht weil sich die bisherigen Bedenken in Bezug auf die Harmlosigkeit gentechnisch veränderter Pflanzen für Umwelt und Gesundheit als unbegründet herausgestellt hätten, sondern weil die Futtermittelindustrie die wirtschaftlichen Einbußen, die sich regelmäßig aufgrund der bisher gültigen Null-Toleranz-Grenze ergaben, nicht mehr hinnehmen möchte.

Die Menschen in Europa sind mehrheitlich gegen Gentechnik

Zwar hat eine kürzlich durchgeführte Umfrage in Europa gezeigt, dass nicht weniger als 95 Prozent der Europäer gentechnisch veränderten Organismen (GVO) mit einer gewissen Skepsis gegenüber stehen. Doch nützt uns unsere Skepsis herzlich wenig, wenn wirtschaftliche Interessen auf dem Spiel stehen.
Schwellenwert für illegale Genpflanzen

Bisher durften im Tierfutter in der EU keine gentechnisch veränderten Pflanzen vorhanden sein, die noch nicht über eine EU-Zulassung verfügten. Es galt die sog. Null-Toleranz-Grenze. Das soll nun anders werden. Künftig dürfen auch Gen-Pflanzen ohne EU-Zulassung bis zu einem gewissen Schwellenwert von 0,1 Prozent im Viehfutter sein.

Dabei handelt es sich bevorzugt um Maissorten, die gentechnisch verändert sind und die in anderen Ländern der Erde bereits fröhlich angebaut werden, in der EU nach den geltenden Prüfstandards jedoch noch nicht für sicher und auch nicht für eindeutig ungefährlich befunden wurden.
Schwellenwert von 0,1 Prozent

Zwar hören sich 0,1 Prozent nach sehr wenig an, betrachtet man sich jedoch diese Menge auf beispielsweise einem Maisfeld, so würden sich auf einem Hektar gentechnikfreier Pflanzen immerhin 10 Quadratmeter voller illegaler Genpflanzen ausmachen lassen.
Logistisch nicht mehr möglich: Sauberes Viehfutter

Der Grund für die Lockerung des Reinheitsgebots scheint schnell erklärt: In letzter Zeit hätten sich angeblich gehäuft ganze Schiffsladungen mit Viehfutter, das mit nicht zugelassenen Genpflanzen verunreinigt war, in den Häfen Europas eingefunden.

Aufgrund der Null-Toleranz-Grenze in der EU habe man diese Schiffe wieder unverrichteter Dinge in ihre Heimathäfen (z. B. die USA) zurück schicken müssen, was natürlich großen Verlusten gleichgekommen sei. Rein logistisch sei es also einfach nicht mehr möglich – so hieß es – ein Futter zu liefern, das frei von illegalen Genpflanzen sei.
Aufhebung der Null-Toleranz aus Sicherheitsgründen?

Laut Heike Moldenhauer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht die Situation ein klein wenig anders aus:

Im Jahr 2010 gab es nicht einen Eintrag über Futtermittelverunreinigungen durch nicht zugelassene gentechnisch veränderte Pflanzen, auch 2011 noch nicht.

Warum also dann – wenn von verunreinigten Schiffsladungen weit und breit keine Spur zu scheint – der neue Schwellenwert?

Wir müssen Sicherheitssysteme einführen und Maßnahmen einleiten, um das Risiko einer Vermischung mit nicht zugelassenen GVO zu minimieren

meint Claudia Döring vom Deutschen Raiffeisenverband. Ein Schwellenwert, der eine Vermischung mit nicht zugelassenen GVO überhaupt erst erlaubt, soll das Risiko einer Vermischung minimieren?

Das klingt wenig einleuchtend.
Noch ein angeblicher Grund: Eiweißfutterdefizit

Der Deutsche Bauernverband hingegen hat eine andere Erklärung parat. Es gehe darum, dass Eiweißfutterdefizit in der EU zu beheben. Um die Versorgung mit Futtermitteln sicherzustellen und Lieferengpässe auszuschließen, brauche man die neue Regelung.

Abgesehen davon, dass gerade die übermäßige Eiweißfütterung zu vielerlei gesundheitlichen Problemen der heute üblichen bemitleidenswürdigen Hochleistungstiere in den Massenställen beiträgt und damit sicher nicht zu gesünderen Produkten führt, ist man bei den Grünen ganz anderer Meinung:

Die Lobbyinteressen der Futtermittelindustrie haben sich durchgesetzt

sagt Martin Häusling, Mitglied des Agrarausschusses und Koordinator der Grünen im EU-Parlament.
Lebensmittel sollen dem Viehfutter alsbald folgen

Die Viehfutterindustrie freut sich jedenfalls mächtig, hat sie doch für diesen Schritt seit fünf Jahren tapfer gekämpft. Doch ist sie längst noch nicht zufrieden. Bernhard Krüsken, Geschäftsführer des Deutschen Verbands Tiernahrung, verkündet daher, weitere Schritte müssten diesem ersten unbedingt folgen.

Und da er der Meinung ist, man sollte Futtermittel und Lebensmittel keinesfalls unterschiedlich behandeln, dürfen wir annehmen, dass sich Herr Krüsken und Kollegen intensiv dafür einsetzen werden, damit auch im Lebensmittelbereich eine Lockerung der hier bislang noch bestehenden Null-Toleranz-Grenze eingeführt wird.
Freie Bahn für Gentechnik

Der wirkliche Grund für die Aufhebung der Null-Toleranz ist also kein geringerer als der, dass man langsam zwar, aber dennoch zielstrebig jene Bahn für gentechnisch veränderte Organismen frei machen will, die mitten auf unsere Teller führt.
EU-Kommission überschreitet Kompetenzen

Die Umweltverbände wollen den Abschied von der Null-Toleranz-Grenze nicht hinnehmen. Da laut eines vom BUND beantragten juristischen Gutachtens die Europäische Kommission nach EU-Recht gar nicht befugt war, die Schwellenwert-Regelung für gentechnisch veränderte Organismen im Tierfutter ohne EU-Zulassung überhaupt vorzuschlagen, will die Umweltschutzorganisation beim Europäischen Gerichtshof gegen die neue Verordnung klagen, um weiterhin den Verbraucherschutz vor das Wohl der Industrie zu stellen.
Schwellenwerte machen Null-Toleranz praktikabel

Eine Umweltschutzorganisation muss sich also für unser Wohl einsetzen, während die Regierung sich darüber freut, „die Null-Toleranz praktikabler gemacht zu haben“, wie es aus dem Aigner-Ministerium hieß.

Vielleicht sollte irgendjemand das Ministerium darüber aufklären, dass eine Null-Toleranz im Augenblick der Schwellenwerteinführung gar keine Null-Toleranz mehr ist.
Quelle:

gentechnik-hintertuer

 

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Die Versuche mit genmanipulierten Zuckerrüben sollen jetzt in Deutschland ausgeweitet werden. Ab März will Monsanto drei Jahre lang seine Gen-Rüben in Sachsen-Anhalt und voraussichtlich auch an weiteren Standorten testen.

Obwohl in den USA der Anbau genmanipulierter Zuckerrüben bereits Mitte 2010 verboten wurde, ist in Deutschland wieder ein Freisetzungsversuch beantragt worden. Anmelder ist die Monsanto Agrar Deutschland GmbH. Bereits seit 2008 laufen mit diesen Rüben Freisetzungsversuche des deutschen Saatgutkonzerns KWS beziehungsweise dessen hundertprozentiger Tochter, Planta GmbH. Die manipulierten Rüben wurden von der KWS gemeinsam mit dem Gentechnik-Konzern Monsanto entwickelt.

Ihnen wurde ein Resistenz-Gen gegen das Totalherbizid Roundup (mit dem Wirkstoff Glyphosat) von Monsanto eingebaut. Noch bevor der letzte Versuch abgeschlossen ist sollen diese Rüben erneut von 2011 bis 2013 in Nienburg / Saale in Sachsen-Anhalt in die Umwelt freigesetzt werden. Hier geht es nicht um Wissenschaft sondern um die Durchsetzung der kommerziellen Anwendung.

Da ein Antrag auf kommerziellen Anbau in der EU von der KWS und Monsanto schon vor mehreren Jahren eingereicht wurde, ist klar: Ziel der Freisetzung ist es, den Anbau genmanipulierter Zuckerrüben in Deutschland und Europa zu ermöglichen.

Darum muss der Versuch verboten werden:

* Der durch den Versuchsanbau eingeleitete kommerzielle Anbau von genmanipulierten Zuckerrüben ist aufgrund der Biologie der Pflanze hochriskant und öffnet gentechnischer Verunreinigung über einen langen Zeitraum und lange Distanzen Tür und Tor: Zuckerrüben kreuzen über extrem weite Entfernungen aus – laut jüngsten wissenschaftlichen Veröffentlichungen bis zu 10 Kilometer. Zuckerrüben können befruchtungsfähige Nachkommen mit verwandten Arten wie Mangold, Spinat oder Rote Beete bilden.
* Zuckerrüben können langlebige Unkrautpopulationen bilden, transgene Konstrukte sich dadurch für lange Zeit in der Umwelt halten
* Das Pestizid Roundup, gegen das die Gen-Rüben resistent gemacht wurden, ist hochtoxisch. Aktuelle Studien zeigen massive Schäden bei Amphibien, toxische Effekte auf DNA und Gebärmutterzellen. Die Verwendung dieses Ackergifts darf daher keinesfalls durch den Anbau herbizidresistenter Gen-Pflanzen weiter gefördert werden.
* In mehrjährigen Versuchen wurde in England nachgewiesen, dass der Anbau herbizidresistenter Gen-Rüben noch schädlichere Auswirkungen auf das Ökosystem und die biologische Vielfalt hat als der konventionelle pestizidbasierte Zuckerrüben-Anbau.
* Der Anbau herbizidresistenter Gen-Pflanzen führt, wie die Beispiele Kanada, USA oder Argentinien zeigen, zu einer beschleunigten Resistenzbildung von Ackerkräutern gegen die entsprechenden Pestizide. Resultat ist ein steigender Pestizideinsatz.

Werden Sie aktiv:
Fordern Sie Landwirtschaftsminister Aigner auf, die Freilandexperimente von Monsanto und KWS mit genmanipulierten Zuckerrüben zu verbieten!

Jetzt, die Pedition gegen Monsantos Gen-Zucker unterschreiben

Quelle

http://www.giftig.me/2011/02/monsanto-gen-zucker-in-den-usa-verboten-soll-in-deutschland-erlaubt-werden/

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