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Posts Tagged ‘Gender Mainstreaming’


Der Begriff Gender bezeichnet das soziale oder psychologische Geschlecht einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht. Weil dieses im deutschen Sprachgebrauch immer das biologische Geschlecht meint, musste ein neues Wort her, denn die Vertreter der Gender-Theorie glauben nicht an die Geschlechtsunterschiede, die nach allgemeiner Auffassung mit den primä-ren oder sekundären Merkmalen einhergehen. Die Vertreter der Gender-Theorie glauben nicht an die Geschlechtsunter-schiede, die nach allgemeiner Auffassung mit den primären oder sekundären Merkmalen einhergehen. Für sie ist das biologische Geschlecht ohne Bedeu-tung. Wenn sich Männer und Frauen unterschiedlich verhalten, dann nur, weil sie so erzogen wurden. Gender beschreibt das Geschlecht als ein gesellschaftliches Konstrukt; es entsteht aufgrund einer gewalthaften Zuweisung, die mit der Einteilung von Neugeborenen in Mädchen und Jungen beginnt und mit der Einübung von Geschlechterrollen seinen Lauf nimmt.

Das Gender-Konzept rückt das Ziel der Geschlechtergerechtigkeit in weite Ferne. Solange Mädchen mit Puppen spielen und Jungs mit Feuerwehrautos, lässt sich nicht von Gleichberechtigung reden — womit der Opferstatus auf un-absehbare Zeit verlängert wäre. Erst wenn die Geschlechterschablonen aufge-brochen sind, die Menschen in Männer und Frauen teilen, ist Gleichheit erreicht und entfällt auch die Notwendigkeit staatlicher Interventionen. Es leuchtet ein, dass man dem Ziel einer geschlechtsneutralen Gesellschaft nicht allein mit Quoten beikommt. Wenn die Macht- und Entscheidungsstrukturen in Politik und Wirtschaft auf männliches Rollenverhalten ausgelegt sind, nützt es herzlich wenig, dass immer mehr Frauen in Führungspositionen gelangen. Nicht Anpas-sung an Rollenvorgabe, sondern die Befreiung davon ist das Merkmal einer geschlechtergerechten Welt. Deshalb zielt Gender Mainstreaming darauf ab, auch versteckte Benachteiligungen zu erkennen und zu vermeiden. Man kann also sagen: Gender Mainstreaming ist eine präventive Methode »der Politik.

Auf wirtschaftlichem Gebiet wird mit der Subventionierung von Gruppen nichts Weiteres als ein Staatskapitalismus betrieben, der eigentlich Kommu-nismus heisst. Es geht um nichts anderes als um Macht und wie diese Herrschaft weiter ausgebaut werden kann.

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Was haben Lenin, Mao und Ursula von der Leyen (CDU) gemeinsam? Auch die bisherige Familienministerin hängt einer Ideologie an, die sich nicht mit dem Mensch als Mängelwesen abfinden will, wie er nun mal ist, sondern einen neuen Menschen schaffen will, wie er gefälligst sein soll.

Noch kann sich unter dem von ihr vorangetriebenen „Gender mainstreaming“ kaum jemand etwas vorstellen. Die Methoden mögen, anders als bei den totalitären Weltanschauungen des zwanzigsten Jahrhunderts, unblutig sein – das Fundament ist nicht weniger radikal. Mit „Gender mainstreaming“ wird die zweite Stufe des Feminismus gezündet.

Nachdem dieser mit den traditionellen Instrumenten der Frauenförderung vielfach hart an die Grenzen biologischer Tatsachen gestoßen ist, sollen nunmehr diese Gegebenheiten selbst umgekrempelt werden.

Die „Gender“-Theorie erklärt die Existenz von „Mann“ und „Frau“ zur repressiven gesellschaftlichen Erfindung. Sie leugnet die Existenz des biologischen Geschlechts und läßt nur das soziale („gender“) gelten. „Geschlecht“ ist demnach eine bloße Frage der Erziehung und kann durch Umerziehung geändert werden.

Selbst die sexuelle Anziehung zwischen Mann und Frau sei nichts als patriarchalische Unterdrückung, die die Frauen in „Zwangsheterosexualität“ gefangen halte. Mit ihrem Artikel „Auf dem Weg zum neuen Menschen“ hatte die Publizistin Gabriele Kuby gezeigt, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) in Aufklärungsbroschüren und Kinderliederbüchern den sexuellen Kontakt zwischen Erwachsenen und Kindern sowie zwischen Menschen gleichen Geschlechts propagiert.

Die Wellen schlugen hoch: Zahlreiche Medien griffen das Thema auf, empörte Zuschriften füllten die Leserbriefspalten nicht nur der JUNGEN FREIHEIT. Das Institut, an dem die Verfasserin einer besonders problematischen Broschüre arbeitet, sah sich genötigt, ihre Kollegin in Schutz zu nehmen, andere Wissenschaftler sprachen den Broschüren jede Wissenschaftlichkeit ab. Schließlich zog die damalige Familienministerin Ursula von der Leyen die Notbremse, ließ die umstrittenen Broschüren einstampfen und die elektronischen Ausgaben aus dem Internet nehmen.

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http://www.jungefreiheit.de/Gender-Mainstream.175.0.html

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