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Posts Tagged ‘entzündungshemmend’


März-Veilchen-Viola odorata


Das März-Veilchen oder auch Wohlriechendes Veilchen genannt, unterscheidet sich von den vielen anderen Arten durch seinen angenehmen Duft. Man findet die Pflanze an Waldrändern, in Gebüschen und lichten Gehölzen. Die Pflanze hat ihre Verbreitung bis Süd-Skandinavien, England und Irland, zu finden ist sie bis in den Kaukasus und Kleinasien.  Eine Verwandte des Veilchens ist übrigens das Stiefmütterchen.
In der Heilkunde findet das März-Veilchen Anwendung bei Bronchialkatarrhen, Husten und Keuchhusten. Man verwendet die Pflanze auch als Gurgelmittel bei Angina. Die Wurzel des Veilchens wirkt brech- und auswurffördernd und ist in ihrer Wirkung mit der südamerikanischen Brechwurz „Ipecacuanha“ vergleichbar.
Das Veilchen ist eine sehr alte Heilpflanze. Schon Hippokrates ( 460 bis 334 v. Chr. ) nutzte seine Heilkräfte, Hieronymus Bock beschreibt sie in seinem Kräuterbuch und auch der Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp verwandte das März-Veilchen häufig.
Viola odorata ist der lateinische Name der Pflanze. Das Wort Veilchen ist eine Verkleinerungsform des mittelhoch-deutschen Wortes „veiel“, dieses wiederum entstammt dem lateinischen viola. Viola letztendlich hat seinen Ursprung im griechischen „vion“, das schon Homer für verschiedene Veilchenarten benutzte.
Der Artname odorata heißt wohlriechend.

Das Veilchen ist eine einjährige Staude, die man oft in unseren Gärten findet. Es hat kleine violette Blüten, die im Frühling aus dem Gras wachsen. Man findet es oft an Zäunen, Hecken, Waldrändern und auf schattigen Wiesen. Die Blütezeit ist von März bis April. Die Pflanze wird 10 bis 20 cm groß.

Das Kraut, die Blüten und die Blätter sammelt man von März bis April, Wurzeln kann man im September und Oktober sammeln. Getrocknet wird schattig und luftig.

Viola odorata als Delikatesse

Aufgrund seiner Wirkung ist das Veilchen von jeher eine der beliebtesten essbaren Blumen. Man verspeiste es schon lange bevor Kapuzinerkresse oder Stiefmütterchen die Teller schmückten: Kandierte Veilchen werden bereits seit dem 17. Jahrhundert zum Verzieren von Backwaren verwendet. Ihre Blüten und ihre außergewöhnlich Vitamin-C-haltigen Blätter liegen wieder voll im Trend. Sie eignen sich für Kräutersalat mit Veilchen und als kandierte Veilchenblüten. Rezeptsammlung siehe insbesondere in Duftveilchen.

Volksnamen

Heckenveigerl, Märzveigerl, Osterveigerl, Vegeli, Viole

Wirkung und Anwendung des Veilchen

  • Blutreinigung
  • Bronchitis
  • entzündungshemmend
  • Gelenkrheumatismus
  • Augenerkrankungen
  • Gicht
  • Halsentzündungen
  • harntreibend
  • Hautbeschwerden
  • Hautirritationen
  • Heiserkeit
  • Husten
  • Katarrhe der oberen Luftwege
  • Keuchhusten
  • leicht abführend
  • Magenkatarrh
  • Ohrenschmerzen
  • Rheumatismus
  • schweißtreibend
  • verschiedene Hautkrankheiten

 

Verwendete Pflanzenteile

Verwendet wird das blühende Kraut und die Wurzel

Inhaltsstoffe

Saponine Bitterstoffe Alkaloid Violin Cyamin (blauer Farbstoff) Glykoside Salizylsäuremethylesther Odoratin

Wo findet man Veilchen

Hecken, Waldränder

Anbau

Garten/Haus : ausdauernd, winterhart.
Vermehrung: findet durch Samen (Frühbeet) oder Wurzelteilung im Frühling oder Herbst statt (letzteres ist einfacher).
Wildwachsend : an Hecken und Zäunen.
Im Garten : besondere Ansprüche an Boden und Lage (Halbschatten bevorzugt) werden nicht gestellt.
Die Pflanzen sollen einen Abstand von 30 cm haben.
Im Haus : sehr geeignet.
Pflege : jäten, hacken, wässern.

Ernte:
Die Blütenblätter werden im März/April gepflückt.

Aufbewahrung:
Die Blüten werden an einem schattigen Platz getrocknet und in einem luftdicht schließenden Gefäß aufbewahrt.

Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund das Veilchen

  • Tee
    10 g Wurzeln mit 250 ml kaltem Wasser übergießen, kurz aufkochen und nach 5 Minuten absieben.
    Täglich 3 Tassen trinken.
  • Husten-Sirup
    Nehmen Sie dazu ca. 100 g Veilchenblüten, einen Liter Wasser und 3 Pfund Zucker. Entfernen Sie die kleinen weißen Sporne an den Ansätzen der Blütenblätter, geben Sie dann die Blüten in das bereits siedende Wasser und lassen alles eine Nacht lang ziehen. Dann absieben und den Zucker zugeben. Nochmals leicht erwärmen und dabei ab und an umrühren. Nehmen Sie davon pro Tag vier Esslöffel gegen Husten.

Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!

Frauenkräuter – Veilchen für die Schönheit

Das Veilchen findet oftmals in der Schönheitspflege Verwendung, zum Beispiel bei Hautproblemen in der Pubertät. In diesem Fall kann z.B. ein Veilchenwasser das Hautbild sanft verbessern.

Eine Salbe mit Veilchenextrakten hilft u.a. bei Narben, wie sie durch einen Kaiserschnitt entstehen oder auch bei Brustschmerzen.

 

Quellen

commons.wikimedia.org

botanikus.de

http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/Veilchen.htm

 

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Lapacho

Pflanzliche Antioxidantien für Ihre Abwehrkräfte

Lapacho, lat. tabebuia impetiginosa, der ein Alter von über 700 Jahren erreichen kann, gehört zur Familie der Trompetenbaumgewächse und ist in Mittel- und Südamerika weit verbreitet. In den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas hat der Lapachotee eine lange Tradition als Heilmittel. Die Inkas nannten Lapacho den „Baum des Lebens“ und tranken den Tee, um ihre Beschwerden zu lindern. Heute wird Lapacho in den Krankenhäusern Südamerikas aufgrund seiner immunstärkenden Wirkung als Stärkungstee eingesetzt.

Wirkungsweise

Erst vor ca. 50 Jahren entdeckten Ärzte und Wissenschafter die Lapachorinde wieder und stellten erstaunliche Effekte fest. Die Lapachorinde besitzt einen ungewöhnlich hohen Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen. Neben Calcium, Eisen und Kalium befinden sich auch seltene Spurenelemente wie Strontium, Barium, Jod und Bor in der Rinde, die dem menschlichen Körper oft fehlen.

Lapachotee kann von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen über einen längeren Zeitraum bedenkenlos genossen werden und so zu einem verbesserten Wohlbefinden beitragen.

Lapacho Herkunft

Anwendungsbereiche

antiviral,antibakteriell,entzündungshemmend,tonisierend,
schweisstreibend,schmerzstillend, Akne, Ekzeme, Fusspilz,beruhigend,blutdrucksenkend,harntreibend, Erkältungen,Grippe,Malaria,Verdauungsschwäche,

Insektenstiche,Wunden,
Herpes,Schuppenflechte,Psoriasis,Gesichtsrose,

ErysipelGürtelrose,

Weitere positive Eigenschaften des Lapachotees: Anregung der
Darmtätigkeit und der Verdauung, Unterstützung der
Entgiftungsvorgänge in der Leber, Entsäuerung und Entwässerung.

Anwendung, Dosierung und Nebenwirkungen:

In der Literatur wird oft
empfohlen, nicht mehr als 1 Liter Lapachotee am Tag zu trinken. Da
bisher jedoch keine Gegenanzeigen oder Nebenwirkungen bei der
Verwendung als Tee bekannt geworden sind, können Sie bedenkenlos auch
mehr Lapachotee trinken.

Bei Hauterkrankungen und Wunden wie z.B. Akne, Ekzeme, Fusspilz,
Dermatitis, Sonnenbrand und Neurodermitis wirken Lapachokompressen,
umschläge oder Lapachobäder unterstützend auf die Heilung. Für
eine Kompresse ein mit Tee getränktes Tuch etwa 20 Minuten auf die
betroffene Hautpartie legen. Für ein Lapachobad 1 Liter kräftigen
Lapachotee ins warme Badewasser geben.

Auch für die tägliche Hautpflege ist Lapacho geeignet, vor allem zur
Beruhigung geröteter und gereizter Haut. Aber Vorsicht: bei der
äusserlichen Anwendung von Lapachotee kann es zu allergischen
Reaktionen kommen. Diese können die oberen Luftwege und die Haut
betreffen und sind möglicherweise auf die Naphthochinone
zurückzuführen.

Zubereitung: Für die Zubereitung von 1 Liter Lapachotee zwei
gestrichene Esslöffel Lapachorinde in einer Teekanne mit kochendem
Wasser übergiessen und 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Danach die
Rindenstückchen vollständig abseihen, sonst schmeckt der Tee bitter.
Lapachotee ist koffeinfrei, kann daher den ganzen Tag über getrunken
werden und ist auch für Kinder, Schwangere und Stillende geeignet.
Lapachotee dunkel und trocken, am besten in einer Blechdose lagern, so
ist er mehrere Jahre haltbar.

Lapacho Rezepte
Lapacho-Früchte-Bowle
Zutaten
für 4 Personen:
½ Liter Lapachotee
¼ Liter
Mineralwasser
Zitronensaft
2 EL Honig
20 frische Erdbeeren

Zubereitung
1 gehäuften Esslöffel Lapachotee ca. 5 Minuten in 1/2 Liter Wasser kochen und anschließend etwa 15 Minuten ziehen lassen. Danach abseihen, den Honig hinzugeben und abkühlen lassen. Die Erdbeeren vierteln und z. B. in eine Glaskanne geben. Mit dem kalten Lapachotee und dem Mineralwasser auffüllen und etwas Zitronensaft hinzugeben. Die Bowle schmeckt auch mit anderen Früchten wie Himbeeren, Sauerkirschen und Pfirsichen.
Amazonas Lapacho Tee, 1 kg

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