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Posts Tagged ‘Allergiker’


Wenn wir uns hier mit dem Zahnbürstenbaum beschäftigen, hat dies seinen Grund. Der Zahnbürstenbaum liefert für Allergiker eventuell die natürliche Zahnbürste, die unbelastet von künstlichen Aroma- und Konservierungsstoffen, auch schon die Zahnpasta enthält, besser gesagt fast alles, was wir im Rahmen einer modernen Zahnpflege von einer Zahnpasta erwarten.

Abgesehen davon, das der Zahnbürstenbaum schon im Mittelalter den Sarazenen strahlend weiße Zähne verlieh, die selbst bei den Kreuzfahrern für Aufsehen sorgten, wurde der Zahnbürstenbaum auch von vielen afrikanischen Stämmen zur Zahnpflege genutzt. Das wird auch heute noch gemacht, oder warum haben viele Neger so blendend weisse Zähne, mitten im Busch, ohne Elektrozahnbürste, Zahnpasta und Zahnbleaching?

Der Zahnbürstenbaum verdankt seinen Namen der Tatsache, dass seine Zweige, Knospen und Wurzeln seit langer Zeit zur Zahnpflege verwendet werden. Nachgewiesene Literaturhinweise gibt es seit 1400 Jahren! Das war lange bevor wir Europäer uns überhaupt mit Zahnpflege beschäftigt haben, geschweige denn, Sie praktiziert haben.

Wie wird nun aus einem Zweig des Zahnbürstenbaumes eine Zahnbürste?

Dazu werden Zweige und Wurzeln abgeschnitten und anschließend solange gekaut, bis das Ende so ausgefranst ist, dass es an eine Bürste erinnert, und auch eine ist, und so benutzt wird. Die beim Putzen abbrechenden Holzstücke und Fasern spuckt man aus.

Die Bürsten des Zahnbürstenbaums kann man auch wie einen Zahnstocher benutzen, als Zungenschaber, und weich gekaut, auch als Massagegerät für dasBild Zahnbürstenbaum Abgeschnittene Zweige Zahnfleisch.

Der Zahnbürstenbaum liefert also ein echtes Universalzahnputzgerät

Zähne putzen mit Miswak (erstmaliger Gebrauch):
1. Die Spitze eines Miswak-Zweiges von der Rinde (etwa 10-15 mm) befreien.

2. Nun auf dem von der Rinde befreiten Teil herumkauen, so dass sich die einzelnen Pflanzenfasern voneinander lösen und eine ´Bürste` entsteht. Traditionell wird  der entrindete Teil des Zweiges für einige Stunden ins Wasser gelegt und schließlich mit einem Stein beklopft.

3. Nun mit dem bürstenähnlichen Ende die Zähne reinigen.

4. Empfohlen wird, das Bürstenende alle 2-3 Tage abzuschneiden und dieses zu erneuern (wie beschrieben).

Zähneputzen unterwegs ist nun gar kein Problem mehr. Kauen Sie in Stresssituationen häufig auf Stiften herum? – Nutzen Sie den Miswak-Zweig und machen Sie Ihren Zähnen eine Freude. Auch die Kleinen mit ihren Milchzähnchen können so spielerisch das Zähneputzen lernen.

Der Geschmack der Miswak-Bürste ist holzähnlich mit einer ganz feinen Note, die an Ingwer erinnern könnte. Durch das Bürsten wird der Speichelfluss angeregt, wodurch sich die freiwerdenden Inhaltsstoffe im Mundraum verteilen.

Die mechanischen Eigenschaften sind aber nur ein Aspekt. Vielleicht interessanter sind die chemischen Inhaltstoffe der Zweige des Zahnputzbaumes.Die Pflanze enthält nämlich auch wichtige Mineralstoffe, Proteine und keimhemmend wirkende Substanzen.

Insbesondere Ablagerungen feiner Bassanit-Kristalle unterstützen die Reinigung der Zähne. Das Holz des Zahnputzbaumes enthält einen hohen Anteil natürlichen Fluoriden von 8 bis 22 ppm.

Es gibt eine klinische Studie der Universität Witten/Herdecke, die belegt, das die Reinigungswirkung einer Zahnbürste des Zahnbürstenbaumes der einer Qualitätszahnbürste neuster Generation überlegen ist.

Hier geht es zum PDF Dokument der Studie.

Es gibt im Internet verschiedene Anbieter wo Sie die Zahnbürstenbaum Zahnbürste bestellen können.

Die SWAK-Zahnbürste

Die SWAK-Zahnbürste ist die Fusion aus dem traditionellen Zahnpflegemittel Miswak und der modernen Einbüschelbürste, die üblicherweise mit Nylonborsten bestückt ist.Der Borstenkopf („Köpfli“) der SWAK-Zahnbürste wird aus den weichfaserigen Ästen
des „Zahnbürstenbaumes“ (salvadora persica L.), der in den Buschsteppen Afrikas, im Orient und in Ostindien weit verbreitet ist, hergestellt.
Die speziell aufgefaserten Köpflis können einfach in den wiederverwendbaren Griff eingeschraubt werden.

Die SWAK-Zahnbürste dient der gründlichen und schonenden Reinigung aller Zahnflächen, ausgenommen der Fissuren und der Zahnzwischenräume.

Wo liegt der Vorteil der SWAK-Zahnbürste?

Im direkten Vergleich mit konventionellen Zahnbürsten zeigt sich eine verbesserte Reinigungswirkung.
Gleichzeitig hat der Anwender ein angenehmeres, sanfteres Putzempfinden aufgrund der besonderen Oberflächebeschaffenheit des aufgefaserten Miswak-Köpflis.
Putzschäden, wie sie sehr oft in den Zahnarztpraxen diagnostiziert werden, entstehen bei bestimmungsgemäßer Anwendung der SWAK-Zahnbürste nicht.

http://www.zahnbewusstsein.de/swak-zahnbuerste.htm

Es gibt im Internet verschiedene Anbieter wo Sie die Zahnbürstenbaum Zahnbürste bestellen können.

http://www.waschbaer.de

http://www.miswak.de/

 

Quellen:

http://www.bewussteinkaufen.info/default.asp?Menue=34&Artikel=35#

http://www.dialog-ganzheitlicher-zahnersatz.com/zahnbuerstenbaum.html


 

 

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Was sind Waschnüsse?

Stellen Sie sich vor, Sie könnten beim Waschen Ihrer Wäsche auf Chemikalien verzichten und stattdessen ein nachwachsendes Naturprodukt nehmen. Dieses Naturprodukt würde genau so sauber waschen, wie Sie das von Ihrem herkömmlichen Waschmittel gewohnt sind und überdies noch deutlich günstiger sein.

Das Naturprodukt, das diese cleveren und eindeutigen Vorteile bietet, ist die Waschnuss.

Waschnüsse gibt es schon sehr lange, und zwar in Indien und Nepal. Seit Menschengedenken waschen die Menschen Ihre Wäsche dort mit Waschnüssen (engl. „soapnuts“, botanischer Name „Sapindus Mukorosse“). Das Geheimnis der Waschnuss ist so einfach wie effektiv: In ihrer Schale ist der Stoff „Saponin“ enthalten, der wie Seife wirkt, sobald er mit Wasser in Kontakt kommt. In der westlichen Welt werden „soapnuts“ schon lange zur Herstellung von Seife verwendet – meist unter Verwendung vieler chemischer Zusätze, die für die eigentliche Funktion, nämlich das Waschen, nicht zwingend nötig sind und sowohl den Anwender als auch unsere Umwelt schädigen.

Insbesondere für Allergiker, Neurodermitis-Patienten und Menschen mit sensibler Haut bedeuten chemische Waschmittel oftmals eine Verschlimmerung ihrer Leiden. Auch ist hinlänglich bekannt, dass viele Allergien überhaupt erst durch übermäßigen Gebrauch von chemischen Stoffen ausgelöst werden.

Diese Risiken für Ihre Gesundheit können Sie auf einfachste Weise minimieren: Indem Sie, wo immer es möglich ist, naturbelassene anstelle von industriell hergestellten und mit Chemikalien versetzte Produkte verwenden. Unsere Waschnüsse sind ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Sie auf ein Naturprodukt umsteigen können, ohne auf gewohnte Leistungen zu verzichten – und dabei sogar noch bares Geld sparen.

Warum Waschnüsse?

Waschnüsse bieten zahlreiche Vorteile gegenüber konventionellem Waschmittel. Die Vorteile auf einen Blick:

Sehr hautverträglich, da 100% natürlich und ohne chemische Zusatzstoffe. Somit auch bestens geeignet für Allergiker, Neurodermitis-Patienten und Menschen mit sensibler Haut.

Deutlich günstiger als herkömmliches Waschmittel. Die Ersparnis beträgt ca. 50%, wenn man den derzeit üblichen Marktpreis von 20 Euro pro Kilo Waschnüsse als Grundlage voraussetzt.

Effektiv: In aller Regel erreichen Waschnüsse einen Reinheitsgrad, der mindestens so hoch ist wie bei Verwendung konventioneller Marken-Waschmittel oder ökologischer Waschmittel.

Schonend: Waschnüsse halten die Farben länger kräftig und satt als herkömmliche Waschmittel. In Nepal wird selbst feinste Seide mit Waschnüssen gewaschen! Weiße Wäsche allerdings wird beim Dauergebrauch leicht gräulich – hier sollte man etwas Bleichmittel hinzugeben oder hin und wieder mal einen Waschgang mit herkömmlichem Waschmittel durchführen, um dem entgegenzuwirken.

Umweltfreundlich: Keine Gewässerbelastung, da 100% natürlich. Ausserdem sind Waschnüsse ein nachwachsender Rohstoff, der zudem auf Bäumen wächst, die Kohlendioxid absorbieren.

Vollständig biologisch abbaubar: Geben Sie verbrauchte Waschnüsse einfach zum Kompost – Ihre Gartenpflanzen werden es Ihnen danken!

Wie funktionieren Waschnüsse? Wie benutze ich sie?

In der Schale von Waschnüssen ist der Stoff Saponin enthalten, der ähnlich wie Seife funktioniert. Ironischerweise werden Waschnüsse in der westlichen Welt dazu benutzt, um das Saponin zu extrahieren und daraus industriell gefertigte Seife herzustellen – wohingegen die ursprüngliche Verwendungsmöglichkeit, nämlich die Verwendung direkt als Waschmittel, lange Zeit unbeachtet blieb.

Kommen die Waschnüsse nun in der Waschmaschine mit Wasser in Kontakt, wird das Saponin herausgelöst und entfaltet dieselbe Wirkung wie herkömmliches Waschmittel.

Anstelle des Waschmittels geben Sie einfach ca. sieben oder acht halbe Waschnüsse in einen kleinen Leinenbeutel oder in eine leicht zugeknotete Socke und diese(n) in die Trommel Ihrer Waschmaschine.

Die Wirkung wird Sie positiv überraschen: Waschnüsse machen erstaunlich sauber! Alle üblichen Flecken werden, genau wie von normalem Waschpulver, entfernt. Lediglich sehr hartnäckige Verschmutzungen, z.B. durch Rotwein oder Blut, können die Waschnüsse ebenso wenig entfernen wie herkömmliches Waschpulver.

Die Wäsche ist nach dem Waschen angenehm weich – so, wie nach einer Wäsche mit hinzu gegebenem Weichspüler! Das Hinzugeben eines Weichspülers ist demnach explizit nicht erforderlich.

Der Duft der mit Waschnüssen gewaschenen Wäsche ist völlig neutral – wenn Sie duftende Wäsche bevorzugen, geben Sie einfach einige Tropfen ätherisches Öl auf den Leinenbeutel, in dem sich die Waschnüsse befinden: Lavendel, Rose, Orange, Lemongras – die Vielfalt an Düften ist fast unbegrenzt.

Eine echte Alternative!

Waschnüsse ersetzen herkömmliches Waschmittel vollständig – insbesondere, wenn Sie für weiße Wäsche zusätzlich ein Bleichmittel benutzen, z. B. das umweltfreundliche Bleichmittel von „Klar“. Insbesondere für Allergiker und Neurodermitis-Patienten sind Waschnüsse eine große Erleichterung, da die Wäsche die Haut nicht mehr reizt.

Auch preislich sind Waschnüsse interessant: 1 kg Waschnüsse (knapp 20 Euro) reicht für rund 100 Waschgänge. Nimmt man dafür normales Waschmittel, kostet das (je nach Waschmittel) 45 Euro oder mehr.

Und: Waschnüsse lassen sich nicht nur als Waschmittel benutzen. Sie haben noch weitere interessante Anwendungsgebiete.

 

Weitere Anwendungsgebiete von Waschnüssen

Waschnüsse sind ein echtes Multitalent und eignen sich neben der Verwendung als Waschmittel für zahlreiche weitere Anwendungsgebiete:

Shampoo: Ein Sud aus Waschnüssen ergibt ein Shampoo, welches lang anhaltend und effektiv Schuppen bekämpft und dem Haar seidigen Glanz und Vitalität schenkt. Nach der Haarwäsche mit einem Waschnuss-Sud lassen sich die Haare wunderbar leicht durchkämmen und sie fetten weniger schnell nach. Insbesondere für Allergiker und Menschen mit empfindlicher Kopfhaut äußerst verträglich.

Tier-Waschmittel: Waschen Sie Ihr Haustier mit einem Sud aus Waschnüssen gründlich und dennoch schonend – ohne Ihren Liebling mit Chemie zu überschütten!

Allzweck-Reiniger: Nutzen Sie einen Sud aus Waschnüssen anstelle chemischer Reinigungsmittel in Küche und Bad.

Spülmittel: Die reinigenden und desinfizierenden Eigenschaften der Waschnuss machen einen Waschnuss-Sud zum ergiebigen und nicht nur hautschonenden, sondern sogar hautpflegenden Spülmittel.

Flüssigseife: Ein hoch konzentrierter Waschnuss-Sud ergibt eine hautpflegende Flüssigseife, die Sie in einen Seifenspender füllen können.

Pflanzenschutzmittel: Besprühen Sie Ihre Zimmer- oder Gartenpflanzen mit einem Waschnuss-Sud und nutzen Sie dabei die schädlingsbekämpfende Funktion des Saponins (denn genau für diesen Zweck produziert der Waschnuss-Baum Saponin). Bekämpft wirkungsvoll Schädlinge wie z.B. Blattläuse, ohne der Pflanze zu schaden und ohne Ihren Garten mit Chemie zu belasten.

Tipp: Um einen Waschnuss-Sud anzusetzen, füllen Sie einen kleinen Kochtopf mit etwas Wasser. Geben Sie nun einige Waschnüsse oder Waschnuss-Schalen hinzu und kochen Sie das Ganze fünf Minuten lang auf. Verwenden Sie am besten einen Kochtopf mit Deckel, um den Vorgang zu beschleunigen und Energie zu sparen. Durch das Kochen wird das Saponin aus den Schalen der Waschnüsse heraus gelöst und geht ins Wasser über. Nach dem Abkühlen ist der so gewonnene Waschnuss-Sud sofort einsatzbereit.

Je nach Einsatzzweck und persönlicher Vorliebe können Sie die Konzentration des Suds variieren, indem Sie das Verhältnis Waschnuss-Schalen/Wasser verändern. Probieren geht hier über studieren, und nach ein wenig Experimentieren werden Sie die Vorzüge dieser Flexibilität schnell zu schätzen wissen.

Mit dem Waschnuss-Sud können sie theoretisch „alles“ reinigen – selbst zur umweltfreundlichen Autowäsche ist der Sud geeignet.

Infos über Waschnüsse !

Die Waschnuss wächst auf Bäumen aus der Familie der „Seifenbaumgewächse“ und kommt hauptsächlich in Indien und Nepal vor. Die Familie der Seifenbaumgewächse umfasst über 2.000 Arten.

Die gewöhnlich zum Waschen benutzte Waschnuss kommt in zwei Arten vor: Die gebräuchlichste ist die „Sapindus Mukorossi“, welche in Nordindien und Nepal wächst („soapnut tree of North India“). Die Mukorossi ist die „große Waschnuss“, die auf vielen deutschsprachigen Waschnuss-Seiten fälschlicherweise als „Sapindus Trifoliatus“ bezeichnet wird.

Die „Sapindus Trifoliatus“ nämlich ist die „kleine Waschnuss“, die unseres Wissens in Deutschland kaum angeboten wird. Die Trifoliatus kommt in Südindien vor („soapnut tree of South India“), wo ein milderes und wärmeres Klima vorherrscht.

Die Namensgebung „Sapindus“ lässt bereits auf die Haupt-Eigenschaft der Waschnüsse schließen: Reinigende Wirkung aufgrund des enthaltenen Saponins. Die Frucht des Waschnuss-Baumes produziert Saponin, um für Schädlinge ungenießbar zu sein und um sich vor dem Befall durch Schädlinge, Pilze und Bakterien zu schützen. Ca. 15% der Nussschale (und somit 10% der gesamten Nuss) ist hoch konzentriertes Saponin, welches hervorragende Reinigungseigenschaften besitzt:

Das Saponin löst Verschmutzungen und Flecken aus Kleidern – und obwohl es das sehr effektiv tut, ist es dennoch so mild, dass es mit den Fasern und Farben der Wäsche äußerst schonend umgeht. Selbst ein Weichspüler wird überflüssig, da Saponin die Wäsche angenehm weich macht. Ein perfektes Waschmittel!

Der Anbau von Waschnüssen ist äußerst nachhaltig und boden-schonend: Nach ca. neun Jahren trägt ein Waschnuss-Baum zum ersten Mal Früchte und kann dann bis zu 90 Jahre lang geerntet werden. Der Lebenszyklus des Waschnuss-Baums ist also sehr lang, und es bleibt nach der Ernte nicht jedes Jahr ausgelaugtes Ödland zurück. Im Gegenteil, der Waschnuss-Baum ist sogar in der Lage, Ödland wieder fruchtbar zu machen und kann einer fortschreitenden Desertifikation entgegen wirken.

Waschnuss-Bäume betreiben darüber hinaus Zeit ihres Lebens Photosynthese, wandeln also das für den Treibhauseffekt mitverantwortliche Kohlendioxid in Sauerstoff um.

Verbrauchte Waschnüsse sind 100% biologisch abbaubar und leisten daher hervorragende Dienste in Ihrem Kompost – und leben weiter in Ihren Gartenpflanzen.

In seiner Gesamtheit gesehen gibt es wohl kaum ein Produkt, das umweltfreundlicher und dessen Anwendung ökologisch vertretbarer ist ist als die Waschnuss.

 

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