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Archive for the ‘Tierschutz’ Category


Monsanto erwirtschaftet viel Geld. Viel Geld aus Geschäften mit Agent Orange, PCB oder ‚Gen-Pflanzen‘. Erfolgreich ist der Gigant auf dem Agro-Sektor deshalb, weil er beste Beziehungen zu Regierungsbehörden hat, Druck ausübt oder Gutachten manipuliert, um seine Produkte auf den Markt zu bringen. Monsantos Skandalgeschichte ist lang: So zeigt Robins Film, dass Monsanto seit Jahrzehnten über die hochtoxische Wirkung von PCB, eines der schlimmsten Umweltgifte, Bescheid wusste. Die Verkäufer aber erhielten die Weisung, darüber zu schweigen. In Verruf geriet die Firma auch wegen des Verkaufs des Wachstumshormons rBGH. In Europa und Kanada sind sie verboten: Risiken für Verbraucher, die Milch von entsprechend behandelten Kühen trinken, konnten nicht ausgeschlossen werden. In den USA versuchte Monsanto Molkereien gerichtlich zu zwingen, nicht mehr mit dem Aufdruck rBGH-frei zu werben. Tatsächlich stammen 90% aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto. Über Patente sichert sich der Konzern weitreichende Zugriffsrechte auf die Produktion unserer Lebensmittel: Die Ernte gehört nicht dem Landwirt allein. Über exklusive Nutzungsrechte kann der Konzern bestimmen, wer was zu welchen Preisen kaufen darf. Denn selbst die verarbeitete Ernte, also das Endprodukt ist im Patentanspruch enthalten.

Monsanto heuerte Blackwater an um gegen Gentechnikgegner vorzugehen

Der Biotech-Gigant Monsanto, der Pflanzen via Gentechnik modifiziert um sie gegen die eigenen Pestizide resistent zu machen oder ihnen neue Eigenschaften zu verpassen, zahlte für die Dienste der Söldner-Firma Blackwater, um Aktivisten auszuspionieren, wie Jeremy Scahill berichtet.

Seit der öffentlichen Einführung von genmanipulierten Organismen im Jahr 1996 haben Bürger weltweit jedes Jahr Anbaufelder vernichtet, mehrere tausend Pflanzen wurden teilweise oder ganz zerstört. Blackwater ist u.a. berüchtigt für das Nisour Square-Massaker im Jahr 2007. Als Blackwater-Söldner auf einem vollgepackten Marktplatz das Feuer eröffneten, starben 17 unschuldige Zivilisten. Das Team wurde später freigesprochen.

Scahill berichtet dass Blackwater (inzwischen Xe Services) durch ein Netz an Frontfirmen zwischen 2008 und 2010 Gruppierungen ausspioniert und/oder infiltriert hätte, die sich gegen Monsanto einsetzen:

“Die Beziehung zwischen den beiden Firmen scheint sich im Januar 2008 verfestigt zu haben als der Vorsitzende von Total Intelligence [BlackWater] Cofer Black nach Zürich reiste um sich mit Kevin Wilson zu treffen, Monsantos Sicherheitsmanager für globale Angelegenheiten.”

“Black fügte an, dass Total Intelligence zu Monsantos nachrichtendienstlichen Arm werden würde’. Black merkte außerdem an dass Monsanto sich Sorgen machen würde über Aktivisten für Tierrechte und dass man besprochen hätte, wie Leute von Blackwater ‘legal Aktivistengruppen beitreten können’…”

Monsanto beteuerte, dass nur öffentlich einsehbare Informationen beobachtet worden seien. Scahill schreibt über Monsantos Sicherheitsmanager Kevin Wilson:

“Er behauptete, dass Total Intelligence nur Berichte an Monsanto lieferte ‘über die Aktivitäten von Gruppen oder Individuen die ein Risiko darstellen könnten für das Firmenpersonal oder Operationen weltweit, indem man lokale Medienberichte oder andere öffentlich zugänglichen Informationen verfolgte. Die Bandbreite reichte von Informationen über terroristische Vorfälle in Asien oder Entführungen in Zentralamerika bis hin zum Lesen der Inhalte auf Aktivistenblogs und Webseiten’.”

Ganz egal, auf wie viele Blogger man es abgesehen hat, die Biotech-Industrie hat den Kampf um die öffentliche Meinung verloren. Deshalb betreibt der Konzern Lobby-Arbeit, damit die genetisch veränderten Produkte nicht speziell gekennzeichnet werden müssen. In Indien können Leute unter einem neuen Biotech-Gesetz namens BRAI mit Geld- und Haftstrafen belangt werden wenn sie andere über genetisch veränderte Organismen “in die Irre führen”.Vergangenen Monat im argentinischen La Leonesa griffen rund 100 Männer lokale Bauern an die einen wissenschaftlichen Vortrag anhören wollten über die Toxizität von Glyphosat, der Hauptbestandteil von Monsantos Roundup. Die Provinzregierung von Chaco hatte zuvor berichtet, dass Krebs bei Kindern und Geburtsfehler sich in den vergangenen Jahren vervielfacht hätten seit der vermehrten Benutzung von Glyphosat und anderen Substanzen. Monsanto meint es ernst mit der Abschirmung seiner Produkte. Der Konzern brachte uns bereits Agent Orange, PCBs, rBST, DDT, Aspartam und nun: Profikiller.

Ganz egal, auf wie viele Blogger man es abgesehen hat, die Biotech-Industrie hat den Kampf um die öffentliche Meinung verloren. Deshalb betreibt der Konzern Lobby-Arbeit, damit die genetisch veränderten Produkte nicht speziell gekennzeichnet werden müssen. In Indien können Leute unter einem neuen Biotech-Gesetz namens BRAI mit Geld- und Haftstrafen belangt werden wenn sie andere über genetisch veränderte Organismen “in die Irre führen”.Vergangenen Monat im argentinischen La Leonesa griffen rund 100 Männer lokale Bauern an die einen wissenschaftlichen Vortrag anhören wollten über die Toxizität von Glyphosat, der Hauptbestandteil von Monsantos Roundup. Die Provinzregierung von Chaco hatte zuvor berichtet, dass Krebs bei Kindern und Geburtsfehler sich in den vergangenen Jahren vervielfacht hätten seit der vermehrten Benutzung von Glyphosat und anderen Substanzen. Monsanto meint es ernst mit der Abschirmung seiner Produkte. Der Konzern brachte uns bereits Agent Orange, PCBs, rBST, DDT, Aspartam und nun: Profikiller.

Ganz egal auf wie viele Blogger man es abgesehen hat, die Biotech-Industrie hat den Kampf um die öffentliche Meinung verloren. Deshalb betreibt der Konzern Lobby-Arbeit damit die genetisch veränderten Produkte nicht speziell gekennzeichnet werden müssen. In Indien können Leute unter einem neuen Biotech-Gesetz namens BRAI mit Geld- und Haftstrafen belangt werden wenn sie andere über genetisch veränderte Organismen “in die Irre führen”.Vergangenen Monat im argentinischen La Leonesa griffen rund 100 Männer lokale Bauern an die einen wissenschaftlichen Vortrag anhören wollten über die Toxizität von Glyphosat, der Hauptbestandteil von Monsantos Roundup. Die Provinzregierung von Chaco hatte zuvor berichtet, dass Krebs bei Kindern und Geburtsfehler sich in den vergangenen Jahren vervielfacht hätten seit der vermehrten Benutzung von Glyphosat und anderen Substanzen. Monsanto meint es ernst mit der Abschirmung seiner Produkte. Der Konzern brachte uns bereits Agent Orange, PCBs, rBST, DDT, Aspartam und nun: Profikiller

Saat der Zerstörung mehr infos hier

Quelle: Infokrieg / Food Freedom

 

 

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Jedes dritte Hähnchen kommt von Wiesenhof. “In Firmenprospekten verspricht uns Wiesenhof, dass bei der Hühnermast streng auf Tierschutz geachtet werde. Die Wahrheit sieht wohl anders aus….

Was war geschehen?

Der Redaktion von Report Mainz lagen Aufnahmen aus einer niedersächsischen Farm vor, die im Jahr 2009 entstanden waren. Wie in der Mast von Hähnchen oder besser Hühnern normal, leben in der Farm bei Twistringen die Tiere dicht gedrängt, ohne Tageslicht auf ihrem eigenen Kot. Dass dies nicht außergewöhnlich ist, wissen Tierschützer leider nur allzu gut.

Denn über Jahre fehlte jede gesetzliche Bestimmung und eine neue EU-Richtline brachte den Hühnervögeln keine Verbesserung. Wie läuft die konventionelle Hähnchenmast, die Basis für Hähnchenbrustfilet, Chicken-Nuggets oder auch halbe Grillhähnchen für 1,95 sind, ab?

Leiden für billiges Fleisch

Nicht nur beim Branchenprimus Wiesenhof werden speziell für die Fleischproduktion schnell wachsende Rassen verwendet. Rassen die für das favorisierte Hähnchenbrustfilet besonders viel Brustfleisch ansetzen und mit zunehmendem Alter deshalb kaum noch das Gleichgewicht halten können. Die putzigen Küken wachsen in rund 32 Tagen auf das Schlachtgewicht von 1,2-1,5 Kg heran. Sie werden geradezu Turbo gemästet um in einer Masthalle bis zu 10 Durchgänge pro Jahr zu ermöglichen. Dabei wird die Einstreu in der gesamten Zeit nicht gewechselt und ist am Ende vollgesogen mit den Fäkalien der Tiere, sie stinkt extrem und ist hochgradig mit Ammoniak und anderen Abfallstoffen belastet. Es gilt Kosten zu sparen, denn der Nettogewinn liegt bei rund 7 Cent pro Huhn. Während zu Beginn das Bild der munter umherlaufenden Küken Investoren und Politiker überzeugt, dass Hähnchenmast eine saubere Sache sei, ändert sich das Bild schnell. Bei den seltenen Besichtigungen werden die vollen Ställe am Ende der 5-wöchigen Mast nicht mehr gezeigt. Denn auf einem Quadratmeter drängen sich, ohne Tageslicht bis zu 33 Kg Masthuhn. Perfide genug spricht die Branche nicht gern von Tieren sondern von Gewicht pro Quadratmeter. Wenn man die Tiere jedoch durchzählt, so kommt man auf 24 Hühner auf dieser kleinen Fläche. Ein Zollstock auf dem heimischen Teppichboden gibt ein anschauliches Bild, wie dicht gedrängt die Tiere dort vegetieren.

Die schnelle Mast bestimmter Rassen und die extreme Enge ohne jede Möglichkeit des arttypischen Verhaltens, wie Scharren,  Picken oder die Nutzung von Sitzstangen, sorgen über die Zeit zunehmend zu schweren Schäden bei den Tieren. Eine im Auftrag des britischen Landwirtschaftsministeriums erstellte Großstudie bei Masthühnern ergab, dass rund 27 ,6 % der untersuchten Tiere schmerzhafte Schäden am Bewegungsapparat hatten. Nicht wenige dieser Tiere können am Ende nicht mehr laufen und verenden qualvoll inmitten ihrer Artgenossen. Aber auch Ekzeme an den Füßen oder schwere Gefiederschäden mit offenen Stellen sind ,, Mastimmanent“. Der gesamte Anblick zeigt nichts, das man wirklich essen wollte.

Brutale Gewalt

Aber die Bilder bei Report-Mainz zeigten noch viel Schlimmeres. Mitarbeiter des Wiesenhof-Konzerns, der sog. ,,lmpftrupp“, traten und schlugen ohne Grund Hühner, schleuderten sie mit brutaler Gewalt in Transportkisten. Diese Abteilung hat die Aufgabe Tiere zu impfen, bei Bedarf auch zu selektieren und arbeitet auf vielen der rund 70 Mastelterntierfarmen des Konzerns. Die entlarvenden Bilder zeigten, wie diese Mitarbeiter Hühner z.B. durch Herumschleudern, ohne vorherige Betäubung das Genick brachen. Auch die extreme Brutalität eines Verladevorgangs der Tiere für den Abtransport zum Schlachthof im Oktober 2009 dokumentierten die Bilder. Tiere wurden am Hals gepackt und mehrere Meter weit gegen Wände geworfen. Das hierbei Knochen gebrochen und Hühner schwer verletzt wurden, steht außer Zweifel.

Mutige Journalisten

Die zuständige Amtsveterinärin, Dr. Anja Eisenack sagt bei Report Mainz, dass es sich in jedem Fall um verschiedene Ordnungswidrigkeitstatbestände, vielleicht sogar Straftatbestände handle, die man nach intensiver Prüfung vielleicht sogar an die Staatsanwaltschaft übergeben wolle. Dabei jedoch dokumentiert sie die Ahnungslosigkeit vieler Amtsveterinäre. Immer  wieder, so 2009 auch im Kreis Düren, decken Tierschutzorganisationen durch mutige Journalisten extremste Missstände in der Tiermast oder bei den Legehennen auf. Angeblich Einzelfälle, doch es ist erstaunlich, wie zielstrebig Journalisten diese Einzelfälle finden und aufdecken.

Paul-Heinz Wesjohann, gibt das Bild des seriösen Unternehmers. Seine PHW-Gruppe , zu der auch Wiesenhof gehört, machte im Jahr 2008 fast 2 Mrd. Euro Umsatz. Er ist Marktführer und sagt über seine Geflügelproduktion: ,,Wir kontrollieren die gesamte Produktionskette. So verhindern will dass uns etwas untergejubelt wird, was wir nicht haben wollen.“ So schlüpfen alleine in der größten seiner acht Brütereien aus den künstlich bebrüteten Eiern 2,7 Mio. Küken – pro Woche. Wiesenhof ist die Nr. 1 und 80% der Verbraucher, so die Morgenpost, kennen die Marke. Doch nun wurde Wesjohann und Wiesenhof nichts von außen,, untergejubelt“, sondern von innen zeigen sich die Fehler des Systems ,,intensive Geflügelmast“. Mit den Vorwürfen konfrontiert, erklärt die Geschäftsleitung Report Mainz gegenüber schriftlich, dass die in dieser Farm dokumentierten Verstöße gegen Tierschutznormen absolut inakzeptabel seien. Das Unternehmen habe personelle Konsequenzen bei den Hauptverantwortlichen gezogen.

Doch was bedeutet das? Angesichts der Probleme für in intensiver Mast gehaltener Hühner ist der Verzehr von Fastfood, Grillhähnchen und Billigfleisch immer abzulehnen und der Verbraucher kann nun nicht mehr sagen, dass er nicht wisse, was hinter der Marke Wiesenhof steckt.

Quelle

http://www.beepworld.de/members57/rabanus-wessels/wiesenhofskandal.htm

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