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Archive for the ‘Heilung’ Category


Trotz moderner Zahnmedizin, Zahnbürste und Fluorid haben 95 % die Krankheit Karies. Fast die Hälfte der Deutschen leidet an Parodontitis.

Warum haben Sie Löcher im Zahn? Warum sind Sie krank?

Die Journalistin Dorothea Brandt und der Arzt Lars Hendrickson beleuchten eine heillose Zahnmedizin und zeigen, wie Sie sich davor schützen können. Denn: Karies ist heilbar.

«Das heillose System „Zahnheilkunde“ hält uns gefangen. Es hält uns krank, es schadet den Zähnen und es ist gefährlich. 98% meiner zahnärztlichen Kollegen sind Abzocker.» Dr. Lars Hendrickson

«Diese Lektüre nimmt die Angst vor dem Zahnarzt, denn Karies und der Weg zum Zahnarzt sind kein unabwendbares Schicksal.» Dorothea Brandt

Von allen Zahnarztlügen ist das die größte: Sie müssen zum Zahnarzt. Dieser Ratgeber zeigt, dass weder Karies noch der Zahnarzt selbst ein Teil Ihres Lebens sein muss, denn: Karies ist heilbar.

Fakten

  • Karies ist mit Bohrer und Füllungen nicht heilbar
  • Sekundärkaries ist das Ergebnis einer heillosen Zahnmedizin
  • Die bakterielle Krankheitsursache der Karies und Parodontitis wird durch Zahnärzte nicht behandelt
  • Bakterien bleiben auch nach der Behandlung beim Zahnarzt im Mund
  • Ein positiver Nutzen der Zahnseide konnte in Untersuchungen nicht bewiesen werden
  • Trotz Fluorid, 2x jährlichen Kontrolluntersuchungen und verbesserter Mundhygiene leiden 95 Prozent der Deutschen an Zahnerkrankungen
  • Zähneputzen alleine bietet keinen ausreichenden Schutz vor Karies
  • Karies entwickelt sich in erster Linie in den Zahnzwischenräumen und in den Fissuren
  • Karies ist heilbar – ohne Zahnarzt
  • Es gibt keinen wissenschafltichen Beleg, der die prohphylaktische Entfernung von Weisheitszähnen rechtfertigt
  • Weisheitszähne können keine Frontzähne verschieben
  • Zahnerkrankungen sind vollständig vermeidbar
  • Eine professionelle Zahnreinigung ist keine Karies-Prophylaxe
  • Weißmacherzahncremes und Bleachings sind durch ihre abrasive bzw. demineralisierende Wirkung schädlic – besonders für kranke Zähne
  • Kunststofffüllungen (Komposite) gelten womöglich als krebserregend
  • 16 Millionen Deutsche gehen nie zum Zahnarzt
  • Über die eigene HIV-Erkrankung (AIDS) muss der Zahnarzt seine Patienten nicht aufklären
  • Selbst eine „idiotensichere“ Betäubungsspritze kann zum Tod des Patienten oder zur dauerhaften Gesichtslähmung führen
  • Jährlich sterben 1.000 Deutsche im Zahnarztstuhl.

Das sollten Sie Ihren Zahnarzt fragen

In keinem medizinischen Bereich ist die Aufklärung der Patienten derart schlecht wie in der Zahnmedizin. Patienten erfahren meist nichts, von der bevorstehenden Behandlung, die sie nicht nur viel Geld, sondern meist auch die Gesundheit kostet.

Daher sollten Patienten immer mehrere Zahnarztmeinungen einholen und sich nicht auf nur eine Diagnose verlassen, denn: Eine deutschlandweite Untersuchung brachte das erschreckende Ergebnis: 70% aller zahnärztlichen Diagnosen sind schlichtweg falsch.

Erschreckend ist zudem auch, dass Zahnärzte noch immer wissenschaftlich unumstrittene Fakten und Studien ignorieren. Ganz nach dem Motto: „Das haben wir immer schon so gemacht“.  Zahnärzte schrecken selbst nicht davor zurück den Patienten anzulügen.

So steht heute zweifelsfrei fest, dass eine – gerne angepriesenen – professionelle Zahnreinigung keinerlei positiven Effekt auf die Zahngesundheit hat, ebenso die Anwendung der Zahnseide. Keine einzige Studie konnte nachweisen, dass die routinemäßige Empfehlung der Zahnseide der Gesundheit des Patienten wirklich hilft. Vielmehr ist davon auszugehen, dass beide Mundhygienemaßnahmen den Zähnen schaden und erst die Tür für Karies und Parodontitis öffnen.

Sie sollten daher vor jeder Behandlung den Kostenvoranschlag prüfen und folgende Fragen schriftlich Ihrem Zahnarzt übersenden. Schließlich haben Sie als zahlender Kunde ein Recht auf eine lückenlose Aufklärung.

  1. Wie lautet die exakte Diagnose?
  2. Weshalb raten Sie zu der von Ihnen vorgeschlagenen Behandlung bzw. Operation?
  3. Welche Risiken gehen mit der Behandlung bzw. Operation einher ? (Bitte vollständige Auflistung aller direkten und indirekten Risiken unter Berücksichtigung aller relevanten, medizinischen Faktoren vor, während und nach dem Eingriff)
  4. Wie oft haben Sie diese Behandlung / Operation bereits durchgeführt?
  5. Wie oft traten leichte, mittlere und schwere Komplikationen bei den von Ihnen durchgeführten Behandlung auf?
  6. Auf welche wissenschaftliche Basis gründen Sie den Nutzen und die Notwendigkeit der Behandlung? (Bitte nennen Sie uns mind. drei internationale Groß-Studien oder Übersichtsarbeiten)
  7. Gibt es Langzeiterfahrungen (> 10 Jahre) zu dieser Methode?
  8. Welche Sicherheit habe ich, dass das Ergebnis Ihrer Behandlung unseren medizinischen, gesundheitlichen und ästhetischen Ansprüchen entspricht und das von Ihnen in Aussicht gestelltes Ergebnis eintritt?
  9. Welche Alternativen sehen Sie zu dieser Behandlung?

Dieser Fragenkatalog empfiehlt sich bei jeder Behandlung, auch wenn es nur um einen vermeintlich kleinen Routineeingriff handelt, denn die wissenschaftliche Basis fehlt auch heute noch weitgehend in der Zahnheilkunde.

Zahnarztlügen hier gehts zum Buch

 

Quellen

bild.de

zahnarztluegen.de

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Das Schröpfen ist ein ausleitendes Heilverfahren, das Giftstoffe aus dem Körper entfernt.

Es werden Schröpfglocken auf bestimmte Hautstellen aufgesetzt und in diesen Hohlgefäßen Unterdruck erzeugt. So entsteht eine kraftvolle Saugwirkung, die wiederum die Zirkulation von Blut und Lymphe stimuliert und in weiterer Folge anregend auf Organe und Immunsystem wirkt.

Altbewährtes findet wieder Anerkennung

Erste Beschreibungen der Schröpfmethode gehen laut Literatur von Abele Johann [1, 2] bis ca. 3300 Jahre vor Christi Geburt zurück. Schröpfglocken waren damals auf der ganzen Welt verbreitet. Die Ärzte benutzten Saugglocken aus Horn, Bambus, Keramik, Silber, Bronze, Kupfer oder Glas. Im Laufe der Zeit fand das Schröpfen in Ärztekreisen immer weniger Beachtung, so dass es in die Hände von Barbieren und Steinmetzen gelangte. Diese benutzten Schröpfglocken beispielsweise, um Abszesse trocken zu legen und Lungenkrankheiten zu behandeln. Sie gingen davon aus, dass das Schröpfen über einem erkrankten Organ das „schlechte“ Blut abzieht.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts erfreut sich das Schröpfen wieder zunehmender Beliebtheit. Die Methode wird heutzutage in erster Linie von Heilpraktikern praktiziert. In der Chinesischen Medizin gehören Schröpfköpfe zum Instrumentarium der Akupunkteure, mit denen sie organspezifische Energiepunkte aktivieren.

Die Naturheilkunde unterscheidet zwischen trockenem und blutigem Schröpfen. Dem trockenen Schröpfen wird vor allem eine anregende Wirkung zugeschrieben. Dies gilt auch für die Schröpfkopfmassage, bei welcher der Therapeut mit einem Massageöl oder einer durchblutungsfördernden Schröpfsalbe unversehrte Hautstellen behandelt und auf diese Areale dann das Schröpfglas aufsetzt. Der Schröpfkopf wird auf der Haut – entlang der darunterliegenden Muskelzüge – verschoben, was eine stärkere durchblutungsfördernde Wirkung als eine klassische Massage hat.

Beim blutigen Schröpfen bzw. nassen Schröpfen schließlich wird, bevor das Glas mit Unterdruck aufgesetzt wird, die Haut z.B. mit einer Blutlanzette angeritzt. Dann zieht der Unterdruck das Blut verstärkt durch die gezielt gesetzten Verletzungen heraus. Der Therapeut will mit dieser Vorgehensweise einen verbesserten Fluss von Blut und Lymphe in der Mikrozirkulation auslösen.

Wirkmechanismen dieser Behandlungsmethode

Die Saugwirkung der Schröpfgläser führt zu einer intensiven Mehrdurchblutung der behandelten Hautstellen. Die Durchblutungssteigerung „entstaut“ das darunter liegende Gewebe und wirkt anregend auf die benachbarten Organe und das Immunsystem.

Die intensive Saugwirkung zieht Gift- und Schadstoffe unter die Hautoberfläche, wo die Schlackenstoffe via Lymphgefäße entsorgt werden. So entsteht ein Entgiftungseffekt.

Manche Therapeuten schreiben dem Schröpfen außerdem eine schmerzstillende Wirkung zu. Sie beruht auf dem Erzeugen eines Gegenreizes und der daraus resultierenden Entlastungswirkung, die beispielsweise auch bei einer kräftigen Massage zum Tragen kommt.

Belege für die Wirksamkeit

Trotz jahrhundertealtem Erfahrungswissen sind keine naturwissenschaftlichen Studien veröffentlicht worden, welche die Wirksamkeit des Schröpfens belegen.

Praktische Anwendung

Das Schröpfen eignet sich hauptsächlich für Indikationen wie Verdauungsbeschwerden, muskuläre Verspannungen, Migräne, Rückenschmerzen und rheumatische Beschwerden. Manche Therapeuten verwenden diese Behandlungstechnik auch gezielt bei Bandscheibenproblemen, Hexenschuss, Knieproblemen, Karpaltunnelsyndrom, Bluthochdruck, Ischias, Hypotonie, Müdigkeit, Depressionen, Schwächezuständen sowie auch bei Fieber, Erkältung und Grippe.

Behandlung und Ablauf

Der Patient sitzt oder liegt bequem. Der Therapeut erzeugt im Schröpfglas einen Unterdruck, indem er Hitze, Kälte oder eine mechanische Absaugvorrichtung einsetzt (Gummipumpe). Anschließend werden sechs bis zehn Schröpfgläser auf die nackte Haut gesetzt. Die Schröpfgläser bleiben so lange auf der Haut des Patienten, bis sich diese rot oder bläulich verfärbt (trockenes Schröpfen) oder bis etwas Blut aus der Haut sickert (blutiges Schröpfen).

Eine Behandlung dauert je nach Erkrankung und Reaktion des Patienten fünfzehn bis dreißig Minuten. Für einfache Beschwerden reichen meist zwei bis drei Behandlungen, die in einwöchigem Abstand durchgeführt werden. Bei chronischen Beschwerden sind erfahrungsgemäß zwischen vier und zehn Behandlungen nötig. Das Schröpfen hinterlässt an der behandelten Stelle einen rot-blauen Fleck. Dieser harmlose Bluterguss verschwindet normalerweise innerhalb von wenigen Tagen.

Grenzen und Risiken

Trockenes Schröpfen:
Bei korrekter Anwendung sind Nebenwirkungen bei dieser Methode sehr selten. Ein gewisses Verbrennungsrisiko besteht einzig, wenn die Schröpfgläser zu sehr erhitzt werden. Zudem kann es bei Patienten mit extrem empfindlicher Haut zu Narbenbildungen kommen.

Blutiges Schröpfen:
Um ein Infektionsrisiko auszuschließen, müssen die Schröpfinstrumente vor Gebrauch einwandfrei sterilisiert werden. Bei Kunden mit einer Bluterkrankung, nach Operationen oder bei Einnahme von Blutverdünnungsmitteln ist von blutigem Schröpfen abzusehen(!) Manche Therapeuten schröpfen grundsätzlich keine Patienten, die unter Niereninsuffizienz leiden. Vom blutigen Schröpfen abzuraten ist zudem bei altersveränderter, entzündeter, kranker oder radiologisch bestrahlter Haut. Auch Schwangere sollten sowohl von trockenem als auch von blutigem Schröpfen absehen!

Autor dieses Artikels:

Alfred Goldbacher
Praxis für Naturheilkunde
Andriot & Goldbacher
Heilig-Blut-Weg 9
85435 Erding
Tel. 08122 9818238
www.gemeinschaftspraxis-erding.de

 

Quelle

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/entgiftungs-turbo-schroepfen

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Heilpflanzen-Pflanze des Monats April

Botanischer Name für Bärlauch » Allium ursinum

Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Die in Europa und Teilen Asiens vor allem in Wäldern verbreitete und häufige, früh im Jahr austreibende Pflanzenart ist ein geschätztes Wildgemüse und wird vielfach gesammelt. Bärlauch wird auch Knoblauchspinat, wilder Knoblauch, Waldknoblauch, Hexenzwiebel, Zigeunerlauch, Ramsen oder Waldherre genannt.

Der schweizerische Naturarzt und „Kräuterpfarrer“ Johann Künzle lobte den Bärlauch in höchsten Tönen:

„Die Pflanze reinigt den ganzen Leib, treibt kranke, verstockte Stoffe aus, macht gesundes Blut, vertreibt und tötet giftige Stoffe. Ewig kränkelnde Leute, solche mit Flechten und Aißen, Mehlgesichter, Skrofulöse und Rheumatische sollten den Bärlauch verehren wie Gold. Kein Kraut der Erde ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Gedärmen und Blut. Die jungen Leute würden aufblühen wie Rosenspaliere und aufgehen wie ein Tannenzapfen an der Sonne!“

In seinem Buch erzählt Johann Künzle auch von Familien, die früher das ganze Jahr über kränkelten, herumdoktorten, voller Ausschläge und Flechten waren, skrofulös am ganzen Leib, bleich aussahen, als wenn sie schon im Grabe gelegen und von den Hennen hervorgescharrt wären, die nach längerem Gebrauch von Bärlauch vollständig gesund und frisch wurden.

Johann Künzle

Wenn die Menschen das Unkraut nicht nur ausreißen,
sondern einfach aufessen würden,
wären sie es nicht nur los,
sondern würden auch noch gesund.

(Johann Künzle)

Ein altes englisches Sprichwort deutet ebenfalls auf die sagenumwobene Kraft des Bärlauch hin:

Iss Porree im Frühling und Bärlauch im Mai,
dann haben die Ärzte im nächsten Jahr frei!

(altes englisches Sprichwort)

Der Bärlauch ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 50 Zentimeter erreicht. Die sehr schlanke, längliche Zwiebel wird aus den Ansätzen der beiden Laubblätter gebildet und ist 2 bis 4, selten bis 6 Zentimeter lang. Sie ist umgeben von durchsichtigen, weißlichen oder gelblichen Häuten, die sich später bis auf einige Borsten reduzieren. Nebenzwiebeln werden nur vereinzelt gebildet oder sie fehlen ganz. Der aufrechte, kompakte Stängel ist dreikantig bis annähernd rund und nur am Ansatz beblättert. Blütezeit ist von April bis Mai.

Der Bärlauch kommt in fast ganz Europa mit Ausnahme der immergrünen, mediterranen Region sowie der ungarischen Tiefebene bis nach Nordasien (Kleinasien, Kaukasus) in Höhenlagen von Meereshöhe bis in 1900 Meter Höhe (Voralpen) vor. Er ist häufig und findet sich teils in großen Beständen in schattigen, feuchten und humusreichen Auwäldern und Laubwäldern, in Auen, Schluchten, unter Sträuchern oder an Bächen. [1]

In Deutschland ist der Bärlauch im Süden verbreitet, im Norden seltener.[3] In Brandenburg und Hamburg wird der Bärlauch in der Roten Liste in der Kategorie 1 („vom Aussterben bedroht“) geführt. In Bremen gilt er als extrem selten und in Schleswig-Holstein wird er als „potenziell gefährdet“ (Kategorie 4) eingestuft. [5] In Österreich ist er häufig bis zerstreut vorkommend, in Osttirol fehlt er, im westlichen und südlichen Alpengebiet Österreichs ist er gefährdet

Der Bärlauch ist ein Nährstoffzeiger, schätzt tiefgründige und humose, lockere, anhaltend feuchte Böden Der Bärlauch gehört mit dem Buschwindröschen, dem Gelbstern, der Frühlings-Knotenblume, und dem Lerchensporn zur Corydalis-Gruppe, die für mäßig feuchte bis feuchte, kalkreiche Böden kennzeichnend ist. Bevorzugte Waldgesellschaften sind Ahorn-, Eschen-, Eichen– oder UlmenMischwälder, in denen er bei entsprechenden Bodenverhältnissen eine Differentialart kalk- und nährstoffreicher Böden ist. Besonders häufig tritt er in Bärlauch-Buchenwäldern (Kalkbuchenwäldern oder Braunmullbuchenwäldern) auf und ist in seiner natürlichen Verbreitung an ozeanische Klimate oder geschützte Standorte gebunden. In solchen geophytenreichen Waldgesellschaften bedecken die Blätter des Bärlauches im zeitigen Frühjahr den gesamten Waldboden. Der Bärlauch kommt in Mitteleuropa zwar nur zerstreut vor, bildet aber häufig Massenvorkommen. [7]

Zwei bis drei Monate nach dem Austrieb vergilben die Blätter durch Erwärmung der oberen Bodenschicht und verströmen dabei den typischen Knoblauchgeruch. Innerhalb dieser Zeit müssen die Samen ausgebildet sein bzw. in den Zwiebeln wieder genügend Nährstoffe für den Austrieb im nächsten Frühjahr gespeichert.

Und nicht zuletzt deutet der Name „Bär“-Lauch auf die gewaltigen Kräfte des Bären hin, in deren Besitz auch der Mensch nach dem Verzehr des Bärlauch gelangen könne. (Jedenfalls glaubten das die alten Germanen.)

Als Nahrungsmittel (egal ob mit kultischer oder ohne kultische Bedeutung) wurde der Bärlauch jedenfalls schon von unseren Vorfahren in der Steinzeit verwendet. Dies haben Samenfunde des Bärlauch bei archäologischen Ausgrabungen ergeben.

Bärlauch in der Küche

Bärlauch-Pesto ist eine wunderbare Möglichkeit, den köstlichen Bärlauch-Geschmack für etwa zwei Monate zu bewahren.

Das Bärlauch-Pesto entspricht dem italienischen Original-Pesto, das mit Basilikum zubereitet wird. Basilikum und Bärlauch haben gemeinsam, dass ihre grossen Blätter frisch sehr köstlich schmecken, aber schnell welk werden und dann an Aroma verlieren. Dadurch ist es bei beiden sinnvoll, sie auf eine Weise haltbar zu machen, bei der das Aroma erhalten bleibt.

Beim traditionellen Verfahren wird Pesto mit dem Mörser zubereitet, man kann es jedoch auch mit dem Pürierstab herstellen.

Zutaten:

  • 125 gr Bärlauch
  • 30 gr Parmesankäse – fein gerieben
  • 50 gr Pinienkerne – leicht geröstet
  • 125 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Bärlauchblätter vorsichtig waschen und abtrocknen und dann in feine Streifen schneiden. Die Pinienkerne rösten, bis sie etwa hellbraun sind ( der Geruch ist unvergesslich lecker).

Nun muss man die Pinienkerne zerkleinern; entweder mit einem großen Messer zerstückeln oder man greift zu einer Nussmühle und lässt sie zermahlen. Einige Pinienkerne hebt man auf, damit kann man später die Hauptspeise dekorieren.

Jetzt kommen alle Zutaten in ein hohes Gefäß und zerkleinert sie mit einem Pürierstab. Soweit fertig.

Um die selbstgemachte Bärlauch-Pesto gegen Schimmel und verderben zu schützen -denn sie enthält ja keinerlei Konservierungsstoffe – muss sie in gründlich gereinigte Gläser gefüllt werden.

Am besten lagert man sie Licht-geschützt und gekühlt. Im Kühlschrank hält sich die Bärlauch Pesto so etwa 1 Woche.

Heilwirkung:

Die Wirkungen des Bärlauchs sind vielfältig.

Bärlauch wirkt:

  • adstringierend,
  • anregend,
  • antibiotisch,
  • blutreinigend,
  • entzündungshemmend,
  • harntreibend,
  • hautreizend,
  • krampflösend,
  • schleimlösend,
  • schweisstreibend,
  • tonisierend,

Anwendungsbereiche:

Aus den zahlreichen Wirkungen des Bärlauchs ergeben sich naturgemäss auch viele Anwendungsgebiete für den Bärlauch:

Atemwege

  • Asthma,
  • Husten,
  • Bronchitis,
  • Fieber,

Stoffwechsel

  • Stoffwechsel anregend,
  • Frühjahrskur,
  • Frühjahrsmüdigkeit,
  • Rheuma,

Verdauung

  • Appetitlosigkeit,
  • Blähungen,
  • Verdauungsstörungen,
  • Durchfall,
  • Würmer,
  • Galle treibend,

Kreislaufsystem

  • Arteriosklerose,
  • Bluthochdruck,
  • Cholesterinspiegel senkend,

Verwechslungsgefahr

Bärlauch wird beim Sammeln immer wieder mit dem Maiglöckchen, den im Frühjahr austreibenden Blättern der Herbstzeitlosen oder den meist ungefleckten Blättern jüngerer Pflanzen des Gefleckten Aronstab verwechselt. Diese drei Pflanzen sind äußerst giftig, die Vergiftungen können tödlich sein. Verwechslungsgefahr besteht vor allem, weil der Bärlauch vor der Blüte gesammelt wird. Die verbreitete Erkennungsmethode, die Blätter zwischen den Fingern zu zerreiben, um den typischen Geruch freizusetzen, ist nicht unproblematisch, da die Finger den Geruch annehmen, wodurch anschließende Tests unzuverlässig werden.

 

Verwechslungsgefahr

 

Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rlauch

http://baerlauch.die-heilpflanze.de/

http://www.geschmacksknospen.de/selbstgemachte-baerlauch-pesto/

http://www.heilfastenkur.de/Baerlauch.shtml

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März-Veilchen-Viola odorata


Das März-Veilchen oder auch Wohlriechendes Veilchen genannt, unterscheidet sich von den vielen anderen Arten durch seinen angenehmen Duft. Man findet die Pflanze an Waldrändern, in Gebüschen und lichten Gehölzen. Die Pflanze hat ihre Verbreitung bis Süd-Skandinavien, England und Irland, zu finden ist sie bis in den Kaukasus und Kleinasien.  Eine Verwandte des Veilchens ist übrigens das Stiefmütterchen.
In der Heilkunde findet das März-Veilchen Anwendung bei Bronchialkatarrhen, Husten und Keuchhusten. Man verwendet die Pflanze auch als Gurgelmittel bei Angina. Die Wurzel des Veilchens wirkt brech- und auswurffördernd und ist in ihrer Wirkung mit der südamerikanischen Brechwurz „Ipecacuanha“ vergleichbar.
Das Veilchen ist eine sehr alte Heilpflanze. Schon Hippokrates ( 460 bis 334 v. Chr. ) nutzte seine Heilkräfte, Hieronymus Bock beschreibt sie in seinem Kräuterbuch und auch der Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp verwandte das März-Veilchen häufig.
Viola odorata ist der lateinische Name der Pflanze. Das Wort Veilchen ist eine Verkleinerungsform des mittelhoch-deutschen Wortes „veiel“, dieses wiederum entstammt dem lateinischen viola. Viola letztendlich hat seinen Ursprung im griechischen „vion“, das schon Homer für verschiedene Veilchenarten benutzte.
Der Artname odorata heißt wohlriechend.

Das Veilchen ist eine einjährige Staude, die man oft in unseren Gärten findet. Es hat kleine violette Blüten, die im Frühling aus dem Gras wachsen. Man findet es oft an Zäunen, Hecken, Waldrändern und auf schattigen Wiesen. Die Blütezeit ist von März bis April. Die Pflanze wird 10 bis 20 cm groß.

Das Kraut, die Blüten und die Blätter sammelt man von März bis April, Wurzeln kann man im September und Oktober sammeln. Getrocknet wird schattig und luftig.

Viola odorata als Delikatesse

Aufgrund seiner Wirkung ist das Veilchen von jeher eine der beliebtesten essbaren Blumen. Man verspeiste es schon lange bevor Kapuzinerkresse oder Stiefmütterchen die Teller schmückten: Kandierte Veilchen werden bereits seit dem 17. Jahrhundert zum Verzieren von Backwaren verwendet. Ihre Blüten und ihre außergewöhnlich Vitamin-C-haltigen Blätter liegen wieder voll im Trend. Sie eignen sich für Kräutersalat mit Veilchen und als kandierte Veilchenblüten. Rezeptsammlung siehe insbesondere in Duftveilchen.

Volksnamen

Heckenveigerl, Märzveigerl, Osterveigerl, Vegeli, Viole

Wirkung und Anwendung des Veilchen

  • Blutreinigung
  • Bronchitis
  • entzündungshemmend
  • Gelenkrheumatismus
  • Augenerkrankungen
  • Gicht
  • Halsentzündungen
  • harntreibend
  • Hautbeschwerden
  • Hautirritationen
  • Heiserkeit
  • Husten
  • Katarrhe der oberen Luftwege
  • Keuchhusten
  • leicht abführend
  • Magenkatarrh
  • Ohrenschmerzen
  • Rheumatismus
  • schweißtreibend
  • verschiedene Hautkrankheiten

 

Verwendete Pflanzenteile

Verwendet wird das blühende Kraut und die Wurzel

Inhaltsstoffe

Saponine Bitterstoffe Alkaloid Violin Cyamin (blauer Farbstoff) Glykoside Salizylsäuremethylesther Odoratin

Wo findet man Veilchen

Hecken, Waldränder

Anbau

Garten/Haus : ausdauernd, winterhart.
Vermehrung: findet durch Samen (Frühbeet) oder Wurzelteilung im Frühling oder Herbst statt (letzteres ist einfacher).
Wildwachsend : an Hecken und Zäunen.
Im Garten : besondere Ansprüche an Boden und Lage (Halbschatten bevorzugt) werden nicht gestellt.
Die Pflanzen sollen einen Abstand von 30 cm haben.
Im Haus : sehr geeignet.
Pflege : jäten, hacken, wässern.

Ernte:
Die Blütenblätter werden im März/April gepflückt.

Aufbewahrung:
Die Blüten werden an einem schattigen Platz getrocknet und in einem luftdicht schließenden Gefäß aufbewahrt.

Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund das Veilchen

  • Tee
    10 g Wurzeln mit 250 ml kaltem Wasser übergießen, kurz aufkochen und nach 5 Minuten absieben.
    Täglich 3 Tassen trinken.
  • Husten-Sirup
    Nehmen Sie dazu ca. 100 g Veilchenblüten, einen Liter Wasser und 3 Pfund Zucker. Entfernen Sie die kleinen weißen Sporne an den Ansätzen der Blütenblätter, geben Sie dann die Blüten in das bereits siedende Wasser und lassen alles eine Nacht lang ziehen. Dann absieben und den Zucker zugeben. Nochmals leicht erwärmen und dabei ab und an umrühren. Nehmen Sie davon pro Tag vier Esslöffel gegen Husten.

Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!

Frauenkräuter – Veilchen für die Schönheit

Das Veilchen findet oftmals in der Schönheitspflege Verwendung, zum Beispiel bei Hautproblemen in der Pubertät. In diesem Fall kann z.B. ein Veilchenwasser das Hautbild sanft verbessern.

Eine Salbe mit Veilchenextrakten hilft u.a. bei Narben, wie sie durch einen Kaiserschnitt entstehen oder auch bei Brustschmerzen.

 

Quellen

commons.wikimedia.org

botanikus.de

http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/Veilchen.htm

 

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Wurde die sehr erfolgreiche Petition gegen das Verbot von Heilpflanzen von den Medien ins Lächerliche gezogen, so zeigt Dr. Lange sehr kompetent die wahren Hintergründe der EU Richtlinie THMPD. Es geht darum, dass es der Pharmaindustrie gelungen ist, in der Zukunft alle neuen Heilpflanzen einem aufwendigen Zertifizierungsverfahren zu unterziehen

 

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Wie der Forscher Christian Opitz das perfekte Gedächtnis kreierte.

Neue Lernmethode aktiviert das volle Gehirnpotenzial

Wer wünscht sich das im Informationszeitalter nicht: Fremde Sprachen in Windeseile lernen, Fakten fürs Examen zwischen Frühstück und Mittagessen jederzeit abrufbar im Gehirn speichern oder den Inhalt eines Buches fotografisch im Gedächtnis fest halten? Der Berliner Gehirnforscher Christian Opitz hat eine Lernmethode entwickelt, die eine solche Gedächtnisleistung möglich machen soll. In einem fünftägigen Seminar bietet der 32-Jährige ein Gehirntraining unter anderem mit dem Ziel an, 25 000 Wörter statt wie bisher normal 600 Wörter pro Minute aufnehmen zu können. Opitz verspricht auch das Auflösen von Lernblockaden wie Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen.

Dem in den USA lebenden Ernährungswissenschaftler und Bestseller-Autor wird ein Intelligenzquotient von 196 auf einer Skala von 200 attestiert.

Herr Opitz, kann jeder ein fotografisches Gedächtnis entwickeln?

Jeder Mensch kann lernen, 100 Prozent seines Gehirnpotenzials zu nutzen und damit unglaublich schnell, effektiv und stressfrei lernen. Nach Studien der Harvard-Universität verwenden wir bisher gerade einmal zwischen zwei und vier Prozent davon. Mit der InfiniteMind-Methode können wir auch bisher brachliegende Zentren wie die Großhirnrinde aktivieren. In diesem „Cortex“ sind die höheren Leistungen des Menschen wie ein fotografisches Gedächtnis, innere Freiheit aber auch nahezu grenzenlose Potenziale für eine körperliche Regeneration angelegt. Ich kann versprechen, dass jeder seine Lesegeschwindigkeit zumindest verdoppeln kann – bereits während eines Seminars. Meine Methode ermöglicht die entspannte Informationsaufnahme von 25 000 Wörtern pro Minute innerhalb weniger Monate. Die ersten Wirkungen einer verbesserten Lernfähigkeit zeigen sich bereits unmittelbar nach dem Seminar. Durch die fortgesetzte Anwendung im Alltagsleben verbessert sich das Gedächtnis immer mehr, während gleichzeitig innere Konfliktmuster abgebaut werden.

Warum konnten wir diese enormen Fähigkeiten der Großhirnrinde bisher nicht so richtig anzapfen?

Der Grund liegt in der evolutionsgeschichtlich bedingten Interpretation des Gehirns vom Leben als einem ständigen Überlebenskampf. Das für das soziale Überleben, für Angriff und Verteidigung und unsere Emotionen zuständige Säugetiergehirn oder „Limbische System“ bekam bisher bei der Verteilung der neurologischen Energie – bestehend aus so genannten Neutrotransmittern, Vitalstoffen sowie elektrischer und feinstofflicher Kräfte – immer den Löwenanteil ab. Einen Großteil unserer Zeit werden wir von unbewussten Verhaltensmustern gesteuert, so als würden wir angegriffen und müssten innerhalb einer Herde unseren Platz verteidigen. Und dadurch stehen wir unter Dauerstress. Unserem limbischen System gefällt dies sogar ganz gut, da es eben so „gebaut“ ist. Das geht so weit, dass es immer nach „erfolgreichem“ Stress das Glückshormon Dopamin ausschüttet, sozusagen als Belohnung. Bei diesem Stress funktioniert das Gehirn nur mit einer Funktion: das Überleben zu sichern.

Wie können die höheren Anteile unseres Gehirns aktiviert werden?

Indem die neurologische Überaktivität des Säugetiergehirns in die Großhirnrinde umgeleitet wird, wie ich es auf meinem Seminar unterrichte. Über Wahrnehmungs- und Kommunikationsexperimente und sensomotorische Übungen sind schon innerhalb kürzester Zeit erstaunliche Gehirnleistungen möglich. Es gilt, Informationen visuell aufzunehmen und nicht – wie beim Lesen bislang üblich – mitzusprechen. Das zu Lernende muss plastisch und lebendig gemacht werden, damit die Informationen im Gehirn kein Fremdkörper bleiben. Es können in der Folge Stress- und Selbst-Sabotagemuster aufgelöst und innere Konflikte fundamental befreit werden. Das Lernsystem hilft sowohl bei Konzentrationsproblemen und anderen Lernstörungen als auch in der Heilung des Aufmerksamkeits-Defizit-Syndroms.

Was machen wir beim Lernen falsch?

Die Art, in der in unserem Schulsystem Informationen fürs Lernen aufbereitet werden, ist eine der schlimmsten Formen des Missbrauchs des menschlichen Gehirns. Es ist eine Form von Gewalt, die nicht nur unsere Lernfähigkeit, sondern unsere Entwicklung insgesamt massiv blockiert. Während beispielsweise Kinder bis zu fünf Jahren noch eine Lernfähigkeit von rund 300 Bits pro Tag haben, geht dieser Wert in den folgenden Jahren radikal nach unten. Lernen ist im Bildungssystem automatisch verbunden mit Anstrengung. Die Zeiten, als in den Klöstern das Lernen als Bußübung für Sünden üblich war, scheinen nicht vorbei zu sein. Wir müssen im Informationszeitalter immer mehr lernen, ohne dabei zu wissen, wie man richtig lernt. Die Anforderungen werden also größer, während wir nur einen Bruchteil unserer Lernfähigkeit beanspruchen. Das verstärkt nochmals die Stressmuster, die unser Gehirn bereits einschränken. Es ist, als würden wir versuchen, einen Weltrekord im 100-Meter-Lauf mit zusammengebundenen Beinen aufzustellen. In der Schule bekommen wir also ein Anti-Lernsystem vorgesetzt, ein kompensatorisches Lernen, das auf der Methode eines linearen Baustein-Wachstums fußt.

Wie sollen wir denn lernen, wenn nicht Schritt für Schritt?

Nur Chaos und Überforderung bringen Quantensprünge der Gehirnleistung hervor. Zu Beginn sicher ein frustrierender Zustand – doch genau dann ist es möglich, enorm weiterzukommen. Wenn das Gehirn völlig überwältigt ist, versucht es die Ordnung wieder herzustellen, indem es die Lücken mit dem Wissen ergänzt, welches ihm zur Verfügung steht. Stellen Sie sich vor, sie ziehen nach Mexiko und konfrontieren sich ununterbrochen mit der für sie fremden Sprache dort. Das Gehirn versucht sich automatisch anzupassen und ersetzt die Verstandes- und Sprachlücken durch unterbewusst Wahrgenommenes.

Woher kommt dieses Wissen?

Das neue Lernsystem beruht auf dem Prinzip des zeitlosen Gedächtnisses. Ich habe festgestellt, dass das Gedächtnis und die kreative Nutzung von Informationen sich nicht innerhalb der linearen Zeit abspielt. Die neuen Ergebnisse der Quantenphysik zeigen, dass Zeit letztendlich gleich und nicht-linear ist. Die Vorstellung vom Gedächtnis als einem Ort, an dem Informationen gespeichert und gesucht werden, ist demnach falsch. In Wirklichkeit wird das Gedächtnis in der Gegenwart aus dem virtuellen Potenzial aller Informationen der höheren Ordnung, also dem Urgrund des Seins kreiert. Dies ist der entscheidende Faktor für die volle Entfaltung von Lernvermögen und Kreativität des Gehirns.

Quelle: tagesspiegel.de

Christian Opitz wurde 1970 in Berlin geboren. Schon in seiner frühen Kindheit fiel er durch seine Hochbegabung und sein großes Interesse für Naturwissenschaft auf. Durch eigene Gesundheitsprobleme motiviert, wandte er sich bereits im Alter von 13 Jahren einem autodidaktischen Studium der Naturheilkunde und Ernährungslehre zu. 1990 begann er, seine Entdeckungen durch Vorträge, Seminare und Publikationen zu vermitteln. Er ist der Begründer des ganzheitlichen Lernsystems „Lernen wie ein Genie“ und der „Befreiten Ernährung“, welche die Quintessenz seiner 27-jährigen Forschung zum Thema Ernährung darstellt. Christian Opitz leitet international Seminare zu den Themen Gesundheit, Ernährung, ganzheitliches Lernen und spirituelles Erwachen.

Die aktuelle Neuerscheinung von Christian Opitz


Christian Opitz hat sein Konzept der Befreiten Ernährung erst 10 Jahre in der Praxis getestet, bevor er dieses Buch geschrieben hat. Die Befreite Ernährung hat schon vielen Menschen weltweit geholfen, das eigene Wohlbefinden zu steigern und eine dauerhaft gesunde Lebensweise zu entwickeln.
Mehr Infos  hier klicken

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Kolloidales Silber als Medizin


Uraltes Heilmittel mit antibiotischer Wirkung

Schon lange bevor die klassische Schulmedizin das Antibiotika erfand, hielt die Natur für den Menschen das beste und machtvollste Mittel gegen Viren, schädliche Bakterien und Pilze bereit: Kolloidales Silber.

Die Geschichte des Kolloidalen Silbers

Von der Heilwirkung des Silbers wusste man schon in der Antike. Vermutlich wurde Silber zuerst im alten Ägypten zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Auch die Griechen, Römer, Perser, Inder und Chinesen hatten dafür Verwendung in ihrer Medizin. Im Mittelalter setzte der Arzt Paracelsus (1493-1541) verarbeitetes Silberamalgam in ausleitenden Bädern ein,  zur Ausleitung von Quecksilber aus dem Körper. Die Äbtissin und Naturheil-Lehrerin, Hildegard von Bingen (1098-1179), verwendete Silber als Heilmittel bei Verschleimung und Husten.

Konrad von Megenberg, ein Regensburger Domherr und Universalgelehrter aus dem 14. Jh., erwähnte in seinem “Buch der Natur“, dass Silber – verarbeitet zu Pulver, vermischt mit edlen Salben – „wider die zähen Fäulen“ im Leib helfe. Er empfahl es u.a. bei Krätze, blutenden Hämorrhoiden und Stoffwechselschwäche.

Die Adeligen bewahrten ihre Vorräte – Wasser und Nahrung – in Silbertruhen- und behältern auf und speisten ausschließlich mit Silberbesteck von silbernen Tafeln. Allgemein war Silber ein Mittel um böse Dämonen und Krankheiten fernzuhalten. Es wurde auch geschabtes Silber mit verschiedenen Pflanzen vermischt, um Tollwut, Wassersucht, Nasenbluten und viele andere Krankheiten zu heilen.

Die amerikanischen Siedler die nach Westen zogen und die Goldgräber legten Silber-Dollar-Münzen in ihre Wasserbehälter, um das Wasser länger haltbar zu machen. Auch die Milch behielt so länger ihre Frische. Silber war also auch schon seit langer Zeit für seine konservierende Wirkung bekannt.

In der Mitte des 19. Jhts. wurde Silber dann in seiner kolloiden Form als Heilmittel entdeckt. Zu Beginn des 20. Jh. wurde Silber intensiv von zahlreichen Wissenschaftlern untersucht und als erprobtes keimtötendes Mittel anerkannt. Angesehene Zeitschriften wie Lancet, Journal of the American Medical Association und das British Medical Journal veröffentlichten Artikel über die wunderbaren heilenden Eigenschaften von kolloidalem Silber. Gleichzeitig betrieben die Pharmakonzerne ihre Antibiotikaforschung, und da sich diese im Gegensatz zu Silber patentieren und für teures Geld verkaufen ließen, geriet kolloidales Silber – obwohl allen chemischen Antibiotika überlegen – allmählich in Vergessenheit.

Es ist Krieg, und der Feind ist unsichtbar.

Keinen Tag wissen wir, ob er uns nicht schnappt, lahmlegt und langsam und genüßlich tötet. Besonders infam ist, daß er nicht mit Waffen kämpft, sondern sich wie ein trojanisches Pferd verhält. Sich im Geflügelfleisch versteckt, in der Luft umherschwirrt oder uns als böses Nachspiel einer liebevollen Begegnung niederringt. So wenigstens sieht die Lage aus, wenn wir den Medienberichten Glauben schenken. Pilze, Bakterien, Viren greifen unser Leben an – heimtückische „Killer“, denen unser eh schon geschwächtes Immunsystem machtlos ausgeliefert ist.
Angenehm ist die Situation nur für die Pharmaindustrie, die mit vorbeugenden Schutzimpfungen Milliarden verdient und mit Antibiotika ein paar hundert Millionen obendrauf. Überhaupt Antibiotika: Was würde Mensch tun, wenn es sie nicht gäbe? Millionenfach dahingerafft werden wie in den verflossenen Jahrhunderten, wo jedes „seine“ Seuche hatte? Das elfte den Ergotismus (ausgelöst durch schimmligen Roggen, was zu Mutilation, Krämpfen und Veitstanz führte); das zwölfte die Pocken- und Blatternepidemien; das dreizehnte die Lepra, das vierzehnte die Pest, das fünfzehnte die Syphilis, das sechzehnte Jahrhundert die Ruhr, das siebzehnte die Tuberkulose, das achtzehnte den Typhus, das neunzehnte die Cholera und das zwanzigste schließlich – ja was? Aids? Oder Krebs, der sich im 20. Jahrhundert mehr als verzehnfacht hat?
Heute jedoch scheinen die Viren außer Rand und Band zu geraten – Ebola und Hanta sind zu Schreckenswörtern geworden, die Vogelgrippe wird gegenwärtig zum ‚bösen schwarzen Mann‘ stilisiert, und Krankheiten wie Milzbrand sind so schrecklich, daß sie als Terrorismuswaffe Verwendung finden. In der hygienischen, medizinisch aufgeklärten USA sind tatsächlich an der Schwelle zum dritten Jahrtausend die Infektionskrankheiten wieder die dritthäufigste Todesursache!

Ein Krieger gegen alle Killer

Doch die Angst ist eigentlich unbegründet. Nicht, weil es Antibiotika gibt – nein. Vergessen wir nämlich nicht, daß die vorschnelle Abgabe von Antibiotika dazu geführt hat, daß immer mehr Erreger dagegen immun geworden sind. Zudem eliminiert ein Antibiotikum vielleicht ein Dutzend verschiedener Krankheitserreger und fügt dabei dem Immunsystem eine erhebliche Schwächung zu.
Nein, die ‚Rettung‘ kommt wieder einmal aus der Natur. Denn solange es den Menschen gibt, gibt es auch ein Mittel, das buchstäblich gegen jeden bekannten Keim, jedes den Menschen ‚böswillig’ besiedelnde Bakterium, jeden angreifenden Virus und auch gegen den schleichenden Feldzug der Pilze gerüstet ist: Silber in kolloidalem Zustand.
Kolloidales Silber tötet 650 verschiedene Krankheitserreger innerhalb von längstens sechs Minuten nach der Einnahme. Dabei greift es keine einzige lebensnotwendige Bakterie im Körper an, sondern nur die aggressiven Mutanten. Kolloidales Silber zeigt dabei nicht nur überhaupt keine Nebenwirkungen, es stärkt sogar gleichzeitig das Immunsystem, statt es, wie Antibiotika, zu schwächen. Es steht nicht in Konflikt mit irgendeiner anderen Medikation und führt auch nicht zu Magenbeschwerden; im Gegenteil, es ist eine Verdauungshilfe. Es brennt nicht in den Augen, und Medizinjournal-Berichte und dokumentierte Studien der letzten hundert Jahre sprechen von keinerlei Nebenwirkungen durch oral oder intravenös verabreichtes Silberkolloid, weder beim Menschen, noch beim Tier.

Was genau ist kolloidales Silber?

Kolloidpartikel sind die kleinsten Teilchen, in die Materie zerlegt werden kann, ohne die individuellen Eigenschaften zu verlieren.  Die nächste Stufe der Zerkleinerung wäre das Atom selbst. Die Teilchengröße liegt typischerweise zwischen 10–7 und 10–9 m. Ein einzelnes Kolloid-Teilchen entspricht etwa einer Atomansammlung von 103 bis 109 Atomen. Das entspricht einer Größe von 1-10nm. Als Vergleich möge man sich ein rotes Blutkörperchen mit 7,5µm (7,5µm = 7500nm) vorstellen. Das bedeutet dass ein rotes Blutkörperchen ca. 750 mal größer ist, als ein kolloidales Teilchen.

Diese Partikel befinden sich in destilliertem Wasser und tragen eine elektrische Ladung. Da sich gleiche Ladungen abstoßen, halten sie sich gegenseitig in der Schwebe. Kolloide spielen in der Natur eine sehr große Rolle – ohne sie gäbe es kein Leben! Alle Lebensvorgänge in einer Zelle, den Bausteinen der Lebewesen, basieren auf kolloidalen Zustandsformen. Besser als durch eine starre Definition, die nur sehr unscharf sein könnte, lässt sich der Begrifff “kolloid” anhand von vertrauten Beispielen von Kolloidsystemen erklären: Milch, Majonaise, Kosmetika (auch Emulsionen genannt, nämlich Tröpfchen in Flüssigkeit); Schlagsahne (Gas in Flüssigkeit); Butter (Tröpfchen in Feststoff); Rauch (Teilchen im Gas); Nebel (Tröpfchen im Gas). Weitere Beispiele für Kolloide sind zum Beispiel frisch gepreßter Orangensaft, Waschmittel, die Beschichtung von Filmen, aber auch Rauch oder Nebel. Nicht zu vergessen das Blut und die Lymphe, welche sich ebenfalls in kolloidalem Zustand befinden.

„Durch das Zerkleinern in mikroskopisch kleine Teilchen wird die Gesamtoberfläche enorm vergrößert und damit auch die Wirkung. Außerdem wird die Möglichkeit, in den Körper einzudringen und an selbst entlegene Stellen zu gelangen, enorm verbessert. Ganz besonders interessant sind Silberkolloide, da das Edelmetall Silber der beste, natürliche elektrische Leiter ist“, schreiben Werner Kühni und Walter von Holst in ihrem Ratgeber Kolloidales Silber als Medizin.

Wirkungsweise

Die winzigen Silbermoleküle dringen durch ihre geringe Größe in alle einzelligen Parasiten, wie Bakterien, Viren und Pilze ein und  ersticken diese innerhalb von ca. 6 Minuten bei einer Konzentration von nur 5 ppm pro Liter, indem sie dort ein für die Sauerstoffgewinnung zuständiges Enzym blockieren.  Der Stoffwechsel der Parasiten kommt so zum Erliegen, und sie sterben ab.  Es ist kein Bakterium bekannt, welches nicht von kolloidalem Silber abgetötet wird – selbst pathogene Mikroorganismen, die bereits gegen Antibiotika immun sind sterben ab. Auch Würmer werden angegriffen. Diese abgetöteten Parasiten werden dann vom Körper abtransportiert und ausgeschieden. Erfahrungsgemäß werden intakte Hautzellen und gesundheitsfördernde Bakterien bei der Behandlung mit kolloidalem Silber nicht geschädigt – die Enzyme von nutzbringenden Zellen bleiben intakt und werden nicht angegriffen.

Neuere Studien erklären uns, wie das kolloidale Silber gegen die Eindringlinge in und auf unserem Körper vorgeht:

* Kolloidales Silber tötet Viren wahrscheinlich über die Bildung von DNS- und/oder RNA-Silberkomplexen oder Zerstörung der Nukleinsäuren ab;
* es tötet Einzeller, Plasmodien und Pilze einschließlich deren Sporen ab und greift Würmer an, vielleicht über eine Hemmung der Phosphataufnahme und Veränderung der Durchlässigkeit der Zellmembran;
* es hemmt das Enzym Posphomannoseisomerase bei Hefepilzen;
* Es unterdrückt die Histamin- und Prostaglandinausschüttung bei allergischen und entzündlichen Reaktionen;
* es puffert überschießende Reaktionen des Immunsystems ab und lindert somit allergische und entzündliche Erscheinungen;
* es wirkt zusammenziehend auf die Wundoberfläche bei offenen Wunden und beschleunigt das Abheilen erheblich. Die Haut bleibt elastisch und reißt an mechanisch belasteten Stellen spürbar weniger ein;
* es reagiert im Körper wie ein freies Radikal und bindet überschüssige Elektronen; so unterstützt es die Entgiftung bei Schwermetallbelastung.

Silber wirkt nicht nur vernichtend auf lebensfeindliche Formen, es unterstützt auch die Bildung lebensnotwendigen Gewebes, wie Dr. Robert O. Becker, Autor des Buches The Body Electric und bekannter Biomedizinforscher von der amerikanischen Syracuse University herausfand. Nämlich, dass „Silber einen tiefgreifenden Heilstimulus für Haut und anderes zartes Gewebe bewirkt, anders als bei jedem natürlichen Vorgang. (…) Es fördere in besonderer Weise das Knochenwachstum und beschleunigte die Heilung von verletztem Gewebe um mehr als fünfzig Prozent.“ Dr. Becker staunte, dass kolloidales Silber eine neue Art des Zellwachstums fördert, welches aussieht wie die Bildung von Zellen bei Kindern. „Diese Zellen wachsen schnell und produzieren dabei eine erstaunliche Sammlung primitiver Zellformen, die in der Lage sind, sich mit hoher Geschwindigkeit zu multiplizieren und sich dann in die spezifischen Zellen eines Organs oder eines verletzten Gewebes zu differenzieren, selbst bei Patienten über fünfzig Jahren.“ Dr. Becker entdeckte sogar, dass kolloidales Silber Krebszellen in normale Zellen zurückzuverwandeln vermag.

Dr. Becker erkannte auch einen Zusammenhang zwischen niedrigen Silberanteilen und Krankheiten. Der durchschnittliche Silberanteil im menschlichen Körper beträgt 0,001 Prozent. Dr. Becker behauptet, ein Absinken dieses Wertes sei verantwortlich für die Fehlfunktion des Immunsystems. Silber scheint also eine wichtige Rolle bei den grundlegenden Lebensprozessen zu spielen.

Kolloidales Silber ist herkömmlichen Antibiotika in Wirkung, Nebenwirkungsfreiheit und Kosten weit überlegen.

Anwendungsgebiete von kolloidalem Silber

Kolloidales Silber kann zur Behandlung von Krankheiten, aber auch zur Vorbeugung verwendet werden. Die Anwendungsgebiete sind vielseitig und breit gefächert.

Für eine systematische Anwendung sollte kolloidales Silber oral am besten unverdünnt oder mit Wasser verdünnt eingenommen werden. Dabei empfiehlt es sich allerdings, die Flüssigkeit nicht sofort herunterzuschlucken, sondern sie zunächst einige Sekunden lang unter der Zunge zu behalten. Kolloidales Silber kann auch intravenös verabreicht oder äußerlich aufgetragen werden.

Wir dürfen und wollen hier keine Heilversprechungen machen, deshalb empfehlen Ihnen wir nicht, bei einer Krankheit einfach kolloidales Silber zu verwenden und auf medizinische Hilfe zu verzichten. Es ist auf jeden Fall gut, wenn die Einnahme von kolloidalem Silber im Krankheitsfall mit Arzt oder Therapeut abgesprochen wird und in den Kontext therapeutischer Maßnahmen eingebettet werden kann.

Ausleitung von Quecksilber
Amalgam-Zahnfüllungen enthalten toxisches Quecksilber, welches durch das beigefügte Silber gebunden bleibt. Silber hat die Fähigkeit, Quecksilber zu neutralisieren und aus dem Körper auszuleiten. Wer aus Metallbehältern oder quecksilberverseuchten Fisch gegessen hat, oder überhaupt in diesem Jahrhundert auf diesem Planeten lebt, hat höchstwahrscheinlich ein gewisses Quantum an Quecksilber aufgenommen. Unser Körper mag Silber, aber er hasst Quecksilber. Zum Glück mögen die beiden Schwermetalle einander.

Erkrankungen des Auges
• Augenentzündung (Ophthalmie)
• Augenlidentzündung (Blepharitis)
• Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
• Hornhautentzündung (Keratitis)
• Hornhautgeschwür
• Tränensackentzündung

Erkrankungen der Atemwege
• Grippe
• Keuchhusten
• Legionärskrankheit
• Lungenentzündung
• Mandelentzündung
• Nasenkatarrh
• Rippenfellentzündung
• Tuberkulose
• Rhinitis (Nasenschleimhautentzündung)

Erkrankungen der Haut
• Akne
• Bromidrosis (übelriechende Schweißabsonderung)
• Dermatitis
• Furunkel
• Hautkrebs
• Hautpilzerkrankungen
• Hauttuberkulose (Lupus)
• Herpes simplex
• Herpes zoster (Gürtelrose)
• Impetigo (eitrige Hautinfektion)
• Rosazea (”Kupferfinnen”) viele verschiedene Ursachen

Erkrankungen im Genitalbereich
• Blasenentzündung (chronisch)
• Gonorrhöe (Tripper)
• Leukorrhöe (Weißfluß)
• Nebenhodenentzündung
• Prostatabeschwerden

Erkrankungen des Verdauungstraktes
• Durchfall (Diarrhöe)
• Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
• Ruhr
• Salmonelleninfektion

Weitere Erkrankungen
• Entzündungen des Gehörgangs
• Furunkel
• Geschwüre
• Polio (Kinderlähmung)
• Scharlach

Kolloidales Silber wurde mit gutem Erfolg eingesetzt bei:
• Adenovirus 5
• Allergien
• Arthritis
• Aussatz (Lepra)
• Bandwurm
• Bindegewebsentzündung
• Bindehautentzündung
• Blephartitis
• Blinddarmentzündung
• Blutparasiten
• Blutvergiftung
• Borreliose
• Brustfellentzündung
• Candida Albicans
• Chronische Müdigkeit CFS
• Colitis
• Diabetes
• Dickdarmentzündung
• Diphterie
• Eiterflechte
• Ekzeme
• Entzündungen
• Fußpilz
• Fußbrand
• Geschwüre
• Gingivitis
• Gonorrhö
• Gürtelrose
• Hautausschlag
• Halsentzündung
• Hautrisse
• Hauttuberkulose
• Hepatitis
• Heuschnupfen
• Infektionen
• Insektenstiche
• Katarrh
• Krebs
• Leukämie
• Magenentzündung
• Magenschleimhautentzündung
• Malaria
• Mandelentzündung
• Meningitis
• Milzbrand
• Mittelohrentzündung
• Mundgeruch
• Nagelpilz
• Nervenschwäche
• Neurasthenie
• Neurodermitis
• Ohrenerkrankungen
• Pest
• Pilzinfektionen
• Rheuma
• Ringelflechte
• Rotfinnen (Rosacea)
• Säure – Basen Ausgleich
• Schuppenflechte
• Sebörrhoe
• Sepsis
• Sonnenbrand
• Staphylokokkeninfektion
• Streptokokkeninfektion
• Syphilis
• Tetanus
• Typhus
• Übelriechender Schweiß
• Vaginale Pilzerkrankung
• Verbrennungen
• Warzen
• Wunde
• Zahnbelag (Plaques)
• Zahnfleischschwund
• Zahnfleischbluten
• Zeckenbiss

Behandlung von Tieren
Alle Anwendungen, die beim Menschen funktionieren, können auch bei Tieren durchgeführt werden.

Behandlung von Pflanzen
Auch Floristen haben den vielfältigen Nutzen von kolloidalem Silber erkannt. Es kann auch gegen verschiedenste Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Pilze) bei Pflanzen eingesetzt werden. So können z.B. ohne giftige Mittel (Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel) Gemüse und Pflanzen schonend behandelt werden. Kolloidales Silber wird auf die Blätter gesprüht und dem Gießwasser beigegeben.

Gibt es Nebenwirkungen?

Es sollte darauf hingewiesen werden, dass sich bei der Einnahme vorhandene Beschwerden durch die Reaktion des Immunsystems vorübergehend verstärken, Müdigkeit und leichter Schüttelfrost auftreten können. Bei längerer Anwendung von höheren Dosen mit viel Wasser kann es zu einer leichten Störung der Darmflora kommen, welche man jedoch z.B. durch biologischen Joghurt, bzw. entsprechende Mittel zum Aufbau der Darmflora wieder ausgleichen kann.

Ansonsten steht Kolloidales Silber nicht im Konflikt mit irgendeiner anderen Medikation und führt auch nicht zu Magenbeschwerden. Tatsächlich ist es eine Verdauungshilfe. Es brennt nicht in den Augen. Medizinjournal-Berichte und dokumentierte Studien der letzten hundert Jahre sprechen von keinen Nebenwirkungen durch oral oder intravenös verabreichtes Silberkolloid, weder bei Tieren noch bei Menschen. Es wurde mit hervorragenden Ergebnissen bei hochakuten Gesundheitsproblemen eingesetzt. Ohne übertreiben zu wollen: “Es ist an der Zeit, Kolloidales Silber nicht nur als sicherste, sondern auch als wirksamste Medizin der Welt anzuerkennen.” Perceptions Magazine

Einige Mitarbeiter der amerikanischen Gesundheitsbehörden und die amerikanische Arzneimittelbehörde (FDA) verweisen auf die Gefahr der Argyrie. Argyrie ist eine nicht rückbildungsfähige Grauverfärbung der Haut durch Silbereinlagerung. Dieses Problem kann durch unsachgemäßen Gebrauch von Silbersalzen oder -proteinen entstehen – dies gilt allerdings nicht für kolloidales Silber, welches durch elektrolytisches Verfahren mit reinstem Silber hergestellt wird. Argyrie hat sich bisher nur bei Personen gezeigt, die über Jahrzehnte Silberproteine – also kein reines Silber – zu sich genommen haben. Laut dem Cytologen Dr. Josef Pies bedarf es durchschnittlich 3,8 g elementaren Silbers, um eine Argyrie auszulösen. Das entspricht einer Einnahme von ca. 375 Litern in der Konzentration 10 ppm. Das wären 1875 Flaschen à 200 ml am Tag. Eine durch kolloidales Silber hervorgerufene Argyrie ist nicht bekannt.

Es ist nur wichtig dass bei der Herstellung von kolloidalem Silber reinstes Silber (999%) verwendet wird!

Wichtig: An dieser Stelle sei ausdrücklich vor Experimenten mit einfachen Batterien und Salzlösungen gewarnt, mit denen angeblich kolloidales Silber billig hergestellt werden kann. Ebenso vor Geräten, die bei der Herstellung nicht die Wasserqualität sowie Temperatur kontrollieren, bei der Herstellung keine gepulste Elektrolyse haben und bei denen der Herstellungsprozess nicht automatisch bei Erreichen der ppm-Zahl endet. Hier kann es zu unkontrollierten Silberverbindungen, Verunreinigungen und Überdosierungen kommen.


Verfügbarkeit von Kolloidalem Silber

In Deutschland darf auf Grund des Heilmittelgesetzes kolloidales Silber nur als Pflanzenstärkungsmittel abgegeben werden.Es handelt  sich bei Kolloidalem Silber um ein zulassungspflichtiges, in Deutschland nicht zugelassenes Arzneimittel, das NICHT vertrieben werden darf. Für den Hausgebrauch darf es aber  hergestellt werden. Kolloidales Silber selber herstellen …so einfach wie Kaffee kochen!

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