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Archive for the ‘Geldsystem’ Category


Schuldner sind seit langem besser dran als Gläubiger. Das hat die sogenannte Finanzkrise, die in Wahrheit eine Geldsystemkrise ist, uns allen drastisch vor Augen geführt, hoffentlich auch jenen Menschen, die mit dem staatlich monopolisierten Geld- und Kreditsystem nicht so vertraut sind.

Heruntermanipulierte Zinsen zugunsten von Staatsschulden

Erstens nämlich drücken die staatlichen Zentralbanken, allen voran die amerikanische Fed, seit vielen Jahren die Zinsen für die Kreditaufnahme zugunsten der Schuldenstaaten und der Geschäftsbanken kräftig nach unten, damit sich die Staaten ihre immer weiter gestiegene Verschuldung überhaupt noch leisten können und damit die Konjunktur mit billigen Krediten für Unternehmen und Verbraucher angekurbelt wird, entweder weil sie lahmt oder weil sie unter Dampf bleiben soll. Seit dem offenen Ausbruch der Krise – begonnen in Amerika im Juni 2007 mit dem Straucheln zweier Hedgefonds der New Yorker Investmentbank Bear Stearns wegen Fehlspekulationen am Immobi lienmarkt – sind die Leitzinsen bis dicht an die Null-Linie heruntermanipuliert worden.

Retten von bankrotten Banken und Staaten

Zweitens wurden und werden bankrotte Banken und Staaten (in der EU unter Verstoß gegen heilige Schwüre und gesetzliche Regelungen) mit neuen Krediten herausgehauen und vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt. Griechenland erhielt den Rettungsschirm als erstes EU-Land, dann folgte Irland, jetzt Portugal. Als nächste, die den Schirm brauchen, gelten die „Wackelkandidaten“ Belgien und Spanien. Wenn es so weitergeht und weil es der Hauptzahler ist, wird am Ende Deutschland dran sein. Aber wer liefert dann den Schirm?

Sich auf die „richtige Seite“ schlagen: Schulden machen

Schuldner also haben es in diesem System gut, Gläubiger schlecht. Wer auf der „richtigen Seite“ sein will, sollte sich folglich auch als Privatmensch verschulden. In Deutschland wird es ihm sogar noch zusätzlich erleichtert. Hier nämlich sollen nun auch überschuldete Privatleute gegenüber ihren Gläubigern begünstigt werden. Damit drängt sich die Frage auf: Wie der Staat, so jetzt auch der Bürger? Jedenfalls teilte das Bundesjustizministerium (BMJ) jüngst mit, die Bundesregierung bereite den Weg für einen Mentalitätswandel im Insolvenzrecht vor. Für viele sei Insolvenz gleichbedeutend mit persönlichem Versagen und endgültigem Scheitern. Mit der mehrstufigen Insolvenzrechtsreform würden die Rahmenbedingungen so geändert, dass Insolvenz eine echte Chance zum Neuanfang biete. Der Kern dieser Botschaft: Überschuldeten Privatpersonen und Unternehmensgründern sollen künftig ihre Schulden doppelt so schnell erlassen werden wie bisher, und zwar schon nach drei Jahren. Bisher sind Überschuldete nach sechs Jahren ihre Schulden los.

Restschuldbefreiung künftig doppelt so schnell als bisher

Das BMJ verweist darauf, dass die Verbraucherinsolvenzen 2010 auf rund 109 000 Fälle gestiegen sind. Das zeige, dass die Überschuldung privater Haushalte weiter zunehme. Aber auch kleinere Unternehmen gerieten häufig in finanzielle Schieflage. Das Verfahren der Restschuldbefreiung von sechs auf drei Jahre soll, wie Ministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) am 7. April sagte, einen schnelleren Neustart zu ermöglichen. „Im Koalitionsvertrag haben wir uns darauf geeinigt.“ Damit werde das wirtschaftliche Potential im Interesse aller so schnell wie möglich reaktiviert.

Was notwendig und vernünftiger wäre

Aber wenn man sieht, wie die „Leistungsträger“ unter den Privatleuten und die kleinen wie mittleren Unternehmer steuerlich ausgebeutet sowie mit immer mehr gesetzlichen und bürokratischen Zumutungen leistungszerstörerisch überzogen werden, wäre es weit vernünftiger, das „wirtschaftliche Potential im Interesse aller“ gerade bei ihnen zu stärken: durch weniger Gesetze, weniger Bürokratie, geringere Steuerlast. Hier sitzen die potentiellen FDP-Wähler. Bei ihnen verliert die FDP mehr und nachhaltiger, als sie bei den Überschuldeten wohl zu gewinnen trachtet. Doch was kümmert die FDP noch ihre Stammklientel. Die verrät sie schon lange und immer mehr.

Für den, der auf Pump lebt, wie ein Geschenk des Himmels

Doch schwer wiegt auch dies gegen die neue „Restschuldbefreiung“: Wer weiß, dass er schon nach drei Jahren, seinen Gläubigern eine Nase drehen kann, und zu jenen Zeitgenossen gehört, die auf Pump zu leben geneigt und gewohnt sind, wird das Vorhaben als Geschenk des Himmels begreifen. Kurz gesagt: Diese Neuregelung ist staatliche Verführung zum Schuldenmachen. Schlimm genug ist ohnehin schon, dass der Staat sich selbst hemmungslos immer tiefer verschuldet – die im Grundgesetz verankerte „Schuldenbremse“ hat die Bewährung in der politischen Praxis erst noch vor sich – aber dass er nun auch noch seine Bürger ermuntert, es ihm gleich zu tun, ist ein starkes Stück.

Wer wieder einmal die Opfer sind

Um die Zahlungsmoral ist es ohnehin nicht gut bestellt. Die Opfer sind wieder die Gläubiger: Lieferanten, Händler, Vermieter, Handwerker … Und wenn sie es schaffen, diese zusätzliche Belastung auf ihre übrigen Kunden umzulegen, sind Opfer die Endverbraucher. Nicht der darf gestützt werden, der mit seinem Geld nicht auskommt. Es ärgert und entmutigt alle anderen, die es schaffen und die mit solchen Regelungen noch stärker in die Staatsverdrossenheit getrieben werden. Der Staat setzt die Anreize wieder einmal falsch.

Die Voraussetzungen für schnelleren Schuldenerlass sind mager

Da nützt es auch wenig, wenn die FDP-Ministerin einschränkend sagt: „Die Beschleunigung der Restschuldbefreiung kann es nicht zum Nulltarif geben. Es muss gezielte Anreize geben, möglichst viele Schulden zu begleichen, damit die beschleunigte Restschuldbefreiung auch im Interesse der Gläubiger ist. Mein Vorschlag ist, eine Restschuldbefreiung nach drei Jahren nur zu ermöglichen, wenn in dieser Zeit die Verfahrenskosten und ein bestimmter Anteil der Schulden beglichen werden.“ Zu denken sei an eine Quote von etwa einem Viertel. Erfülle der Schuldner diese Voraussetzungen nicht, solle es wie bisher erst nach sechs Jahren zur Restschuldbefreiung kommen. Aber das sind magere Voraussetzungen, Schuldenmacher werden sie schnell einplanen.

Zweite Stufe der Insolvenzrechtsreform

Das Vorhaben läuft im BMJ als zweite Stufe der Insolvenzrechtsreform. Die erste Stufe hat die Bundesregierung bereits auf den Weg gebracht: als Entwurf eines Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen. Die dritte Stufe der Reform soll sich im Schwerpunkt mit dem Thema Konzerninsolvenz beschäftigen.

Eine Idee aus dem „Überschuldungsreport“ von 2010

Die Idee, die Restschuldbefreiung von sechs auf drei Jahre zu verkürzen, geht wohl auf die Empfehlung des Hamburger Instituts für Finanzdienstleistungen und der Stiftung „Deutschland im Plus“ zurück. Sie findet sich in ihrem „Überschuldungsreport“ vom Oktober 2010. Danach nehmen die Überschuldungen in den Privathaushalten immer mehr zu. Überschuldete Haushalte seien durchschnittlich mit 33 000 Euro „in den Miesen“ und durchschnittlich gegenüber dreizehn Gläubigern verschuldet. Die Forderungen der Banken machten hier meist nur die Hälfte aus. Schulden hätten drei Millionen deutsche Haushalte in Höhe von zusammen 110 Milliarden Euro.

55- bis 65-Jährige im Durchschnitt mit 55 500 Euro verschuldet

Weiter heißt es in dem Bericht, die Zahl der Schuldner werde immer größer. Auslöser für die finanziellen Schwierigkeiten seien in 40 Prozent der Fälle Arbeitslosigkeit oder eine gescheiterte Selbstständigkeit. Die höchsten Kreditschulden finde man in der Altersgruppe der 55- bis 65-Jährigen, die im Durchschnitt mit jeweils 55 500 Euro verschuldet seien. Zwar hätten auch immer mehr Jüngere Schulden, doch seien diese im Vergleich zum Durchschnitt noch gering, da sie meist keine so hohen Kredite bekämen. Die größte Schuldenfalle sei in Deutschland jedoch die Armut. Das Pro-Einkommen der überschuldeten Haushalte liege weit unter dem Durchschnitt. Besonders hart treffe es vor allem Alleinerziehende. Das mag so sein oder auch nicht. Ob aber diese Bevölkerungsschicht zu den Wählern von FDP und Unionsparteien gehören oder mit der geplanten Neuregelung zu ihnen werden, ist doch recht zweifelhaft.

Quelle

http://kpkrause.de/?p=1381

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Attac veröffentlicht Liste deutscher Banken in Steueroasen

Deutsche Bank hat mehr Niederlassungen auf Caymans als in Frankfurt

Attac hat eine Liste von Tochtergesellschaften, Zweckgesellschaften und assoziierten Unternehmen deutscher Banken in Steueroasen veröffentlicht. Die Ergebnisse der Attac-Recherche sind frappierend: So unterhält die Deutsche Bank in Georgetown auf den Cayman-Inseln, wo fast 10.000 Hedgefonds ihre Adresse haben, mehr Niederlassungen und Zweckgesellschaften als am Konzernsitz Frankfurt am Main. Im Steuerparadies Delaware in den USA ist die Deutsche Bank an mehr Unternehmen beteiligt, als in allen deutschen Städten zusammen. Insgesamt hat die Deutsche Bank mehr als die Hälfte (51,35 Prozent) ihrer Tochter- und Zweckgesellschaften sowie assoziierten Unternehmen in Steueroasen angesiedelt. Damit belegt sie den Spitzenplatz – gefolgt von der mittlerweile ebenfalls zur Deutschen Bank gehörenden Postbank (28,27 Prozent) und der Commerzbank (23,43 Prozent).

Es ist ein Riesenskandal: Mit hunderten von Niederlassungen in Schattenfinanzplätzen enthalten die Banken der Allgemeinheit Steuern in Milliardenhöhe vor – ganz so, als hätten sie nie von den staatlichen Bankenrettungen profitiert. Und die Politik lässt sie fast unbehelligt gewähren. Dabei ist davon auszugehen, dass die deutschen Institute keine Sonderrolle einnehmen, sondern sich alle Privatbanken in Europa ähnlich verhalten. Und das, während viele Menschen in Europa einen bitteren Preis bezahlen für die teuren Bankenrettungen, die ihre Länder an den Rand des Bankrotts gebracht haben.

Eine weitere bittere „Nebenwirkung“ von Schattenfinanzplätzen ist die Stützung von Diktatoren: Diese schaffen das Geld, das sie ihren Bürgern abgepresst haben, an dieselben Orte, die Deutsche Bank, Commerzbank oder Unicredit bevorzugt für ihre Transaktionen nutzen. Solange demokratische Regierungen dagegen keine konsequenten Maßnahmen ergreifen, bleiben Solidaritätserklärungen mit den Protestbewegungen
etwa in Nordafrika reines Lippenbekenntnis.

Doch auch im Inland bringt der Steuerwettbewerb zwischen den Städten und Gemeinden regelrechte Steueroasen hervor, von denen die Banken profitieren: So war der Attac-Recherchegruppe aufgefallen, dass in den Anteilsbesitzlisten der untersuchten Banken etliche Niederlassungen in der kleinen bayrischen Gemeinde Grünwald stehen. Dieser Ort kann nach einigen Kriterien als Steueroase bezeichnet werden: In der Kleinstadt mit 11.000 Einwohnern leben überdurchschnittlich viele Millionäre. 790 Firmen sind im lokalen Branchenbuch aufgeführt, darunter allein 24 Kapitalanlagegesellschaften. Ein rekordverdächtig niedriger Hebesatz für die Gewerbesteuer lockte sie nach Oberbayern.

Für ihre Recherche durchforsteten Attacies die Anteilsbesitzlisten von Deutscher Bank, Commerzbank, Unicredit/HVB, Postbank, Deka Bank und DZ Bank. Anschließend glichen sie die Präsenz der Banken in verdächtigen Ländern mit einer Aufstellung der Schattenfinanzplätze ab, die das Netzwerk Steuergerechtigkeit (Tax Justice Network) erarbeitet hat.

Die Dokumentation der Banken-Aktivitäten in Steueroasen gehört zu den Vorarbeiten für eine neue Kampagne, die Attac in diesem Frühjahr startet: Das Netzwerk ruft dazu auf, den großen Privatbanken den Rücken zu kehren und sich für ein anderes Bankensystem stark zu machen. Motto: „Krötenwechsel jetzt! Bank wechseln – Politik verändern!“

Quelle

http://www.attac.de/aktuell/neuigkeiten/detailansicht/datum/2011/04/08/attac-veroeffentlicht-liste-deutscher-banken-in-steueroasen/?no_cache=1&L=2&utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

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Geld und das aktuelle Geldsystem rücken immer stärker in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die westlichen Führer basteln im Rahmen der G20 an dem Ausbau des IMF zu einer Weltzentralbank. Bis dorthin ist es aber noch ein weiter Weg. Noch bleibt  Zeit, sich zu informieren. Wie so oft sind die Dinge nicht, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Was die Politiker von G20 den Menschen als innovative Lösung aktueller Problem verkaufen wollen, ist tatsächlich Teil einer ziemlich alten Idee. Die Idee von der Weltpapierwährung. Die Einführung einer solchen würde unsere Probleme freilich nicht lösen, sondern sie nur noch verschlimmern. Warum? Die Antwort findet sich in der Geschichte. Es folgt ein Video des Mises Institute zur Federal Reserve und dem System des Fractional Reserve Banking. Das Video ist in englischer Sprache. So wie dieses Zitat von Henry Ford:

“It is well enough that people of the nation do not understand our banking and monetary system, for if they did, I believe there would be a revolution before tomorrow morning.”

 

Quelle

http://www.jilnik.com/?p=862

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Der Euro-Rettungsschirm zwingt Deutschland in die Knie …

Professor Hans Werner Sinn ist Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und sein Wort hat Gewicht. Er war immer ein Befürworter des Euro, doch nun hat er Sorge um die Europäische Union und die Gemeinschaftswährung.

In seinem jüngsten Artikel in der Süddeutschen Zeitung kommentiert er die letzten Beschlüsse der EU. Seine Aussage lautet:

Der Umfang der deutschen Haftung für den Rettungsschirm übersteige die schlimmsten Ahnungen der Öffentlichkeit!
… aber er rettet den Euro nicht!

Keineswegs würden die neuen Rettungspakete den Euro stabilisieren, wie Frau Merkel behauptet. Der „Pakt für den Euro“ sehe zwar Obergrenzen für die Verschuldung der Mitgliedsländer vor, aber diese sind nicht bindend vorgeschrieben und es gibt nur vage Absichtserklärungen, sie einzuhalten.

Professor Sinn sieht die Schuldenberge immer weiter unkontrolliert steigen. Und Deutschland bürgt bis zum bitteren Ende.

Die Bundesrepublik sitzt jetzt in der Falle

Dadurch, dass die finanzschwachen Länder bereits so viele Kredite erhalten und so hohe Schulden aufgetürmt haben, vor allem aus deutschem Geld, können sie Deutschland „erpressen“.

Würde Deutschland diesen Ländern keine weiteren Kredite geben, um überhaupt weiter wirtschaften zu können, wären sie sofort bankrott. Damit wären aber auch die vielen Milliarden, die sie bereits erhalten haben, komplett verloren.

Dieses Geld ist aber kein anonymes Staatsgeld. Das ist das Vermögen der deutschen Bürger, das sie bei Banken und Institutionen angelegt haben und die haben es an diese finanzschwachen Länder verliehen. Es ist auch Ihr Geld, was über die EU-Umverteilungstöpfe verteilt und verschleudert wird.

Um den sofortigen Zusammenbruch der überschuldeten Länder und den daraus folgenden Zusammenbruch der EU und des Euro zu verhindern, bürgt Deutschland jetzt mit noch höheren Summen.

Somit sitzen wir in der Zwickmühle:

Geben wir keine weiteren Bürgschaften und Kredite, verlieren wir Deutschen unsere angelegten Vermögen. Bürgen und verleihen wir aber weiter, wachsen die Schuldenberge weiter bis der unvermeidliche Zusammenbruch am Ende doch kommt.

Deutschland muss die Schulden übernehmen und an sich selbst und andere Gläubiger dieser Länder zurückzahlen. Wovon? Auch von Ihrem ersparten Vermögen (Ich verweise hierzu auf das nachfolgende Video von ProSieben). Aus dieser Falle kommt Deutschland – und damit Sie! – nun nicht mehr heraus.

Nicht weniger als das erklärt Professor Sinn in seinem Artikel in absoluter Deutlichkeit.

Deutschland haftet mit 391 Milliarden Euro

Alles in Allem betragen die zugesagten Rettungsgelder für die überschuldeten Euroländer über 1,5 Billionen Euro. Deutschlands Anteil daran beträgt (bis jetzt!) 391 Milliarden Euro. Deutschland hat aber selbst auch noch Staatsschulden von etwa 1,8 Billionen Euro. Wie sollte Deutschland eine solch immense Schuldenlast je abtragen können?

Sie erraten es:

Am Ende ist auch Deutschland bankrott.

Was wird geschehen, wenn in ganz Europa die Staaten, wie fallende Dominosteine, sich gegenseitig in den Bankrott stoßen?

ProSieben erklärt, wie Staatsbankrott funktioniert

Ich weise seit Jahren auf diese Gefahr hin. Was von vielen lange Zeit als Schwarzmalerei belächelt wurde, dämmert jetzt auch langsam den großen Medien. Sogar „Galileo“ bereitet die deutschen Bundesbürger langsam vor und erklärt, wie es zum Staatsbankrott kommt und was dann passiert.

Es lohnt sich, dieses sehr interessante Video anzuschauen und weiterzuempfehlen.

Auch hier wird klar gesagt: Die Bürger werden am Schluss die Staatsschulden bezahlen.

Erst vor kurzem haben wir die letzte Rate der Schulden aus dem ersten Weltkrieg abbezahlt.

Sorgen Sie vor und bauen sie Ihre Festung aus!

Ob der Staat Ihnen direkt ihr Geld als „Vermögensabgabe“ oder „Solidaritätsbeiträge“ abnimmt, Ihnen mit einer Zwangshypothek auf Ihr Haus monatliche Zahlungen aufzwingt oder via einer kräftigen Inflation seine Staatsschulden entwertet und damit auch Ihr Vermögen und Einkommen, das Ergebnis ist das Gleiche:

Die Deutschen werden (mehr noch als alle anderen Europäer) ihr Hab und Gut verlieren und zu kargen Löhnen für die Staatsschulden Deutschlands inklusive der der überschuldeten Euroländer schuften und bezahlen müssen.

Seit Jahren gebe ich Ihnen das Rüstzeug an die Hand und zeige Ihnen Wege, wie Sie sich vorbereiten und den unweigerlich kommenden Zusammenbruch einigermaßen schadlos überstehen können.

Leider wird keiner ungeschoren davon kommen, jedoch werden alle, die nicht blind ins Verderben laufen, eine bessere Ausgangschance für den Neuanfang haben.

Nachdem ich mich weiter in diese Fragestellung eingearbeitet habe, komme ich zu dem Schluss, dass wir aufgrund dieser umfassenden Gefährdung und Gier des Staates nicht physikalisches bauen können. Sprich jegliches Eigentum und alle Errungenschaften wie Sparguthaben, Immobilien, Lebensversicherungen, Wertpapiervermögen etc. sind unsicher und vor weiter gehenderen Zugriffen seitens des Staates nicht geschützt.

Das alles Entscheidende sind die mentalen Fähigkeiten und die Kunst, aus dem, was wir dann vorfinden, das Beste zu machen.

Diesbezüglich helfe ich Ihnen mit meinem Ebook „Persönliche Fähigkeiten“, das Ihnen eine klare Leitlinie gibt, mit der Sie jedes Problem – egal wie groß es auch immer sein mag – bewältigen werden.

Sie sollten Ihre persönlichen Fähigkeiten bereits jetzt bestmöglich trainieren, denn das ist das A und O Ihrer Zukunft.

Zu guter Letzt möchte ich auf ein außergewöhnliches Buch zu diesem Thema hinweisen: „Warum eine Volkswirtschaft wächst … und warum sie abstürzt“

Dieses Buch beschreibt anhand einer pfiffigen Geschichte dreier Fischer, wie eine Volkswirtschaft mit „gesundem“ Geld blüht und gedeiht und im Gegensatz dazu durch Eingriffe von Politikern, Ökonomen, Notenbanker etc. zugrunde geht.

Sie werden kaum ein Buch finden, dass dies so klar, griffig und verständlich beschreibt. Ich habe es in wenigen Stunden an einem Nachmittag gelesen und bin echt begeistert.

Es gibt Ihnen ein grundlegendes Verstehen und vermittelt Ihnen ein Konzept, wie es ohne die Eingriffe diverser Fachleute richtig laufen würde. In einzelnen Kästen werden darüber hinaus zusätzliche Hintergründe erläutert.

Mit diesem Wissen können Sie mitreden und das aktuelle Desaster anderen fundiert erklären. Sie finden Antworten auf viele offene Fragen. Ein Buch, das Sie sicher genauso wie mich begeistern wird! Es eignet sich perfekt, um andere auf eine sehr angenehme und einfache Art in dieses Gebiet zu führen.

Bleiben Sie wachsam und erkennen Sie, dass wir dem Abgrund – entgegen den offiziellen Verlautbarungen – wieder einige Schritte näher gekommen sind.

Quelle

Gerhard Spannbauer Kriesenvorsorge

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Im Folgenden werden Videos, die der Erklärung des Geldsystems dienen aufgelistet



Vortrag über das Finanzsystem und den rechtlichen Status der BRD von Andreas Clauss auf der Anti-Zensur-Koalition Konferenz (21.02.2009)

Die Weltwirtschaft befindet sich zur Spirale nach unten, bis wir verdammt 2 Dinge tun: ächten staatliche Kreditaufnahme, 2. Outlaw Mindestreserve Kreditvergabe. Die Banken sollten nur zulässig, um sie auszuleihen Geld sie tatsächlich haben und Nationen haben nicht zu laufen, einen „National Debt“ werden. Denken Sie daran: Es ist nicht das, was Rücken das Geld, es ist wer kontrolliert ihre Quantität.

Den kompletten Mitschnitt des Vortrages „Globalisierung, Börsenfieber und kollektiver Wahn“ auf dem Calumed Kongress in Berlin am 04.10.2008 sowie zahlreiche weitere Vorträge von Prof. Dr. Bernd Senf sind erhältlich unter http://avrecord.de/AVRecord/katalog/referenten.php?nr=1234281088

Interview: Nicolas Hofer mit Prof. Dr. Bernd Senf – Tiefere Ursachen der Finanzkrise

Geld aus Schulden ein Film von Paul Grignon. – deutsche Fassung.
Oliver Janich (Bundesvorsitzender der Partei der Vernunft) zu Gast bei Alpenparlament.tv

Journalist u.a. für Financial Times Deutschland, Süddeutsche Zeitung, Euro/Finanzen, Euro am Sonntag, regelmäßiger Kolumnist in Focus Money. Auf seine Kolumne geht die Gründung der Partei zurück. Sie schlug alle Rekorde bei Focus in Sachen positiver Leserresonanz

Die wundersame Geldvermehrung

Banken können Geld vermehren. Wie das funktioniert, zeigt das „Spiel des Geldes“. Anfangs gibt es für die drei Teilnehmer nur eine Münze. Doch mit der Bank kommt Bewegung ins Spiel, denn diese verleiht Geld an die Spieler.

Beitrag aus:
Quarks & Co WDR Fernsehen
Sendung vom: 19.05.2009


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Im krisengeschüttelten Portugal boomt der Handel mit dem Edelmetall. Hunderte Goldläden machen auf. Es geht ums Überleben: Für viele Portugiesen ist der Verkauf von Schmuckstücken das letzte Mittel, um den Bankrott zu vermeiden. von Tilo Wagner, Cascais

„Schlafzimmer der Reichen“: So nennt man im Großraum Lissabon die Bucht von Cascais. Seit mehr als 100 Jahren bauen portugiesische und ausländische Unternehmer, Adlige und Fußballstars hier ihre Villen. Doch die Wirtschafts- und Finanzkrise kratzt am Erscheinungsbild der mondänen Küstenstadt. Immer mehr Goldläden siedeln sich an, die sich auf den Handel mit dem begehrten Edelmetall spezialisiert haben. Denn der Verkauf von Familienschmuckstücken ist für viele Portugiesen der einzige Weg aus der Schuldenfalle.

Von außen sieht das Goldgeschäft einer Franchisingkette in der Fußgängerzone von Cascais noch recht freundlich aus. Doch in dem kahlen, fünf Quadratmeter engen Kundenraum wird schnell klar: Hier geht es nur um das eine.
Durch ein kleines Panzerglasfenster blickt Hugo Rodrigues, neben ihm Goldwaage und Taschenrechner. „Das Geschäft läuft gut“, sagt er. „Besonders Menschen aus einfachen Verhältnissen bringen ihre Wertsachen vorbei. Denn viele Portugiesen der älteren Generation kaufen Gold, wenn es ihnen wirtschaftlich gut geht, um in Krisenzeiten Reserven zu haben.“
Dieses Motto war für das autoritäre Salazar-Regime Mitte des 20. Jahrhunderts sogar Programm: Die Menschen blieben arm, der Staat besaß riesige Goldreserven. Bis heute ist das ähnlich – im März machten Portugals Goldreserven laut dem World Gold Council mit 383 Tonnen rund 81 Prozent der gesamten Staatsreserven aus. Nirgends sonst ist der Anteil so hoch.
Der Handel mit dem Familiengold boomt landesweit. Allein im vergangenen Jahr eröffneten in Portugal knapp 700 neue Goldläden. Die meisten davon gehören zu großen Franchisingunternehmen. Der Marktführer hat in den vergangenen drei Jahren 163 neue Geschäfte aufgemacht und weitet sein Netz nun auf Spanien, Brasilien und Mexiko aus. Seit Rodrigues seinen Laden im Januar 2010 eröffnet hat, haben sich sieben Konkurrenzunternehmen in Cascais angesiedelt.
Trotz steigender Nachfrage sieht der 29-Jährige seine Zeit in dem Geschäft als begrenzt an: „Das ist wie mit dem Immobilienboom. Plötzlich gab es Immobilienhändler wie Sand am Meer. Deshalb glaube ich: In vier bis fünf Jahren ist auch in dieser Branche alles vorbei.“
Quelle

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Geschrieben von krisenfrei am 05/04/2011

Seit kurzem kursiert ein Video im Netz, das bei Pro Sieben (Galileo-Magazin) gesendet wurde. Hier wird simuliert, wie eine Staatspleite funktioniert.

„Nach der weltweiten Wirtschaftskrise und mitten in der Eurokrise, kommt immer häufiger die Frage auf, was passiert eigentlich, wenn die Staatsschulden immer weiter wachsen und Deutschland irgendwann pleite ist? Wie funktioniert das? Ab wann ist ein Staat eigentlich pleite? Galileo hat zu dem Thema am 29. März 2011 einen sehr guten Beitrag gesendet.“ (Beschreibung des YouTube Videos)

Demnach soll die BRD GmbH 2015 den Staatsbankrott verkünden. Mag ja sein, aber de facto ist die BRD GmbH schon heute pleite, da die Ausgaben weit höher sind als die Einnahmen und daher der Schuldenberg Jahr für Jahr weiter ansteigen wird. Und deshalb wird dem Bürger immer noch weiter in die Tasche gegriffen. Glauben Sie aber nicht, dass das auch auf die Reichen zutrifft. Nein, denn die bekommen weiterhin ihre satten Zinsen auf ihr Vermögen von uns, dem Steuerzahler. Selbst eine Vermögenssteuer würde daran nichts ändern. Im Gegenteil, der Komapatient „Pleitestaat“ würde dadurch nur künstlich länger beatmet werden.

Noch aber gibt es genügend Strom (Rettungsschirme, Bürgschaften …) für einige EU-Pleitestaaten (Griechenland, Irland, Portugal …), um diese künstlich am Leben zu erhalten. Was aber ist, wenn plötzlich der Strom ausfällt? Dann stehen nicht nur Griechenland und andere Pleitekandidaten im Dunkeln, sondern die gesamte EU mit dem Euro, der ja von unseren unfähigen Politikern mit aller Gewalt gerettet werden soll. Koste es, was es wolle.

Ganz nach dem Motto: Wenn einige EU-Staaten mit dem Euro untergehen, dann bitte schön auch gleich alle EU-Staaten.

Was unser Papiergeld wert ist, haben uns heute die Edelmetalle Gold (ATH) und Silber wieder einmal sehr gut gezeigt. Und da soll noch mal einer sagen, dass bei steigenden Zinsen Gold an Attraktivität verliert. Durch steigende Zinsen werden die Papierschnipselchen auch nicht wertvoller. Entscheidend sind die immensen Staatsschulden, die in den nächsten Jahren viele, viele Staaten in die Pleite treiben werden.

Die BRD GmbH 2015 pleite? Dauert es wirklich noch so lange?

Nur eins, liebe Leser, sollten Sie nie vergessen: Ein Staat geht niemals pleite, sondern nur seine Bürger! Der beste Schutz davor ist Gold und Silber.

Hier nun das o.g. Video.

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