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Archive for März 2011


Von Pierre Hillard, 27.03.2011 23:47

d.a. Bereits 2006 war in der amerikanischen Militärzeitschrift »Armed Forces Journal« (AFJ) über Pläne zur Dekomposition des Nahen und Mittleren Ostens

berichtet worden; diese nahm »German Foreign Policy« zum Anlass, um mit Pierre Hillard ein Interview zu führen. Auf die Frage, ob die ethnizistischen Umsturzversuche im Nahen und Mittleren Osten ernst zu nehmen seien, antwortete dieser: »Diese Versuche müssen selbstverständlich ernst genommen werden. Im Grunde genommen sind sie der Reflex einer sehr umfassenden Politik, die darin besteht, dieses gesamte Gebiet nach ethnischen und religiösen Kriterien umzugestalten – gemäss dem bekannten Prinzip ›teile und herrsche‹.« Hillard legte in diesem Interview schon damals u.a. folgendes dar: Betroffen sind sämtliche Staaten des Grossen Mittleren Ostens. Man muss wissen, dass auch die Staaten Nordafrikas zu Objekten der Zerschlagung gemacht werden. Die Führungsspitzen in Washington und Brüssel begünstigen das Zerbrechen der Staaten im Mittleren Osten, aber auch in Europa. Sie handeln im Geist der sogenannten Globalisierung und ihrer Philosophie angeblich universeller Werte. Die deutsche Politik spielt bei der Propagierung der ethnizistischen Aggression eine grosse Rolle, so zum Beispiel die Bertelsmann-Stiftung, die im Rahmen der Kronberger Gespräche ganze Massnahmenbündel ausarbeitet, um den Mittleren Osten umzugestalten. Der davon ausgehende Einfluss ist bedeutend, unabhängig davon, welche Regierung in Berlin gerade an der Macht ist. Die Berichte der Stiftung aus den Jahren 2002 und 2003 sind sehr lesenswert: »Europe, The Mediterranean and The Middle East, Strengthening Responsibility for Stability and Development« (7. Kronberger Gespräche) sowie »Die Zukunft der europäischen Politik im Nahen Osten nach dem Irakkrieg« (8. Kronberger Gespräche). In diesen Ausführungen ist zu erkennen, dass man eine vollständige Umgestaltung der politischen, wirtschaftlichen und religiösen Institutionen der Länder des Grossen Mittleren Ostens will, um sie fest an die euro-atlantische Achse zu schweissen. Diese Dekomposition zielt auch auf religiöse Werte. Man sieht es an der Idee, einen ›Heiligen Islamischen Staat‹ zu schaffen und dessen Territorium von der herrschenden wahabitischen Saoud-Familie zu trennen. Es geht darum, religiöse Prinzipien zu debattieren, um in der Lage zu sein, sie zu modifizieren. Erklärtes Ziel ist, die Denkweisen der Muslime zu verändern, damit diese die politischen, ökonomischen und philosophischen Prinzipien übernehmen, die den Westen beherrschen. Ethnische Umstrukturierung und Umstrukturierung des religiösen Denkens der Bewohner des Nahen und Mittleren Ostens – das sind die beiden Waffen, die von den Führungsspitzen in Washington und Brüssel benutzt werden, um die gesamte Region umzustürzen. 1

Nachfolgend den die neue Weltordnung skizzierenden Artikel; diese, obwohl von den Regierenden ganz offiziell im Munde geführt, beschäftigt offenbar so gut wie keinen unserer Parlamentarier, geschweige denn, dass sie auf breiter Ebene zum Nachdenken anregen würde.

Die »neue Weltordnung« – ein Angriff auf den Islam – Von Pierre Hillard
Die Babylonische Konstruktion der Blockbildung 2 : Sie ist wesentlich mehr als eine Ideologie,  sie ist eine totalitäre Mystik. Die muslimische Welt, die Ende 2010 erbebte und seit 2011 brodelt, erfährt Umwälzungen, die die diplomatischen Kreise aller Kontinente überrascht haben. Massendemonstrationen erschüttern die aus dem Zweiten Weltkrieg oder der Entkolonialisierung ererbten politischen Strukturen. Auf dem Boden von allgemeiner Armut und Korruption fordern die sunnitischen und schiitischen Massen radikale Veränderungen. Demokratie, freie Wahlen, eine grössere Medienfreiheit und weitere Elemente, die dazu angetan sind, die Entfaltung des Menschen zu fördern, sollen künftig die politischen muslimischen Strukturen bestimmen. Diese Forderungen können den Regierungen und der öffentlichen Meinung in den europäischen und amerikanischen Ländern nur gefallen. Diese idyllische Vorstellung muss jedoch aus dem Blickwinkel der politischen Realität untersucht werden. Denn »die menschliche Komödie«, die Honoré de Balzac in seinen Romanen vielschichtig beschreibt, hat uns gelehrt, dass die grossen Ereignisse immer die Frucht der Handlungen einer Elite sind. Die Massen sind immer als Instrument zugunsten einer wohldefinierten Politik benutzt worden. »Schüttelt das Volk, bevor ihr davon Gebrauch macht«, beliebte der Diplomat Charles-Maurice de Talleyrand zu sagen, der sich in dieser Domäne sehr gut auskannte.

Vorbereitungen für die grundlegenden Strukturen der neuen Weltordnung
Um die Umwälzungen, die in den muslimischen Ländern im Gange sind, besser zu verstehen, müssen wir vom Allgemeinen zum Speziellen gehen. Die entscheidende Grundlage, die all diesen Ereignissen zugrunde liegt, ist die Entwicklung der neuen Weltordnung, die  wesentlich mehr ist als nur eine Ideologie: sie ist eine ›Mystik‹. Es geht darum, überall die Entstehung verschiedener Kontinentalblöcke (Europa, Afrika, Nordamerika, Südamerika), die politisch vereint sind und von den gleichen Gesetzen bestimmt werden, zu bilden. Die Gesamtheit dieser Blocks soll die grundlegenden Strukturen einer Weltregierung bilden, die eine gleichförmige und nomadenhafte Menschheit vereint. Diese Politik nimmt mit der Schaffung einer parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen (United Nations Parliamentary Assembly UNPA) unter der Führung des Deutschen Andreas Bummel schon Form an. Eine Weltwährung soll das Ganze strukturieren. Der IWF hat dies bereits im April 2010 verkündet, als er sich für eine von einer Welt-Zentralbank herausgegeben Weltwährung [den Bancor] ausgesprochen hat [vgl. Bericht IWF vom 13. 4. 2010: »Reserve Accumulation und International Monetary Stability«]. Das bedingt die Aufgabe des Dollars und eine komplette Reform des weltweiten Finanzsystems. Diese babylonische Konstruktion kann jedoch nur unter der Bedingung errichtet werden, dass die Denkweisen vereinheitlicht werden. Neben der Einheit des Denkens müssen die gemeinsamen psychologischen Reflexe, ein Konsumgeist und ein entfesselter Hedonismus in die tiefen Bereiche der menschlichen Seele eingraviert werden. Nun aber fügt sich der Islam in dieses System nicht ein. Dies wird durch einen grundsätzlichen unterschiedlichen Wesenszug des Islams im Vergleich zur westlichen Welt verstärkt. Die Länder, die der christlichen Kultur entstammen, machen eine klare Trennung zwischen dem Weltlichen und dem Religiösen. Der Islam hingegen kennt diese Unterscheidung nicht, da in ihm das Weltliche und das Religiöse eng verbunden sind. Der Islam ist gleichzeitig Glaube und Gesetz. Aus diesem Grund hat sich auf islamischem Boden auch nie eine Zivilgesellschaft herausgebildet. Diese auf Fakten beruhende Darstellung muss unbedingt berücksichtigt werden, da sie verständlich macht, dass die westlichen und islamischen Länder sich in zwei Parallelwelten befinden.

Nach dem Fall der Berliner Mauer haben die angelsächsischen Eliten den Rhythmus beschleunigt, indem sie in Kooperation mit Deutschland die Errichtung einer ihren Interessen unterworfenen Europäischen Union vorangetrieben haben. Diese Europäische Union soll theoretisch bis 2015 eine komplette transatlantische Partnerschaft mit der Neuen Welt bilden, die ihrerseits dazu aufgerufen ist, sich im Rahmen einer Nordamerikanischen Union gemäss den Wünschen des Council on Foreign Relations zu vereinigen. Angesichts des Machtzuwachses der asiatischen, insbesondere der chinesischen Welt wollen sich London und Washington die vollständige Kontrolle des Erdöls der Länder des südlichen Mittelmeerraums und des Nahen Ostens sichern. Die mit eigennütziger angelsächsischer Unterstützung erreichte Unabhängigkeit des Südsudans liegt in den reichen Öl-Reserven begründet, die Peking fortan entzogen sind. Diese Politik in Richtung Nord-Afrika und Naher Osten wurde seit 1995 durch die EU, die den ›Barcelona-Prozess‹ lancierte, unterstützt. Das offizielle Ziel war erstens die Festlegung eines gemeinsamen Raumes für Frieden und Stabilität; zweitens die Errichtung einer gemeinsamen Zone des Wohlstands mit einer stetigen Entwicklung einer Freihandelszone und drittens die Annäherung zwischen den Völkern.

Auf Grund wenig überzeugender Resultate beschleunigte die Europäische Kommission im Jahr 2003 durch die Schaffung der ›Europäischen Nachbarschaftspolitik‹ (ENP) das Tempo. Diese besteht darin, den Ländern des Mittelmeerraums das euro-atlantische Modell aufzuzwingen, indem man ihnen eine ganze Reihe von Normen vorlegt, die zu übernehmen sind: z.B. Marktwirtschaft, Achtung der Menschenrechte [wo? Anmerk. politonline] oder Förderung des Rechtsstaats. Im Geiste der ›Europäisten‹ sollen gemeinsame Normen alle Länder des nördlichen und südlichen Mittelmeerraums lenken. Eine vollständige Integration soll zu einer Vereinigung des ›zivilisierten‹ Westens mit dem ›komplizierten‹ Osten führen. Was uns da vorgeschlagen wird, ist der Versuch einer Wiederherstellung des Römischen Imperiums, nun aber mit einer geographischen Ausstülpung in Richtung Nordamerika. Was die Integration angeht, sind die Texte der ENP unmissverständlich: »Das Konzept, das in der europäischen Nachbarschaftspolitik verankert ist, ist das eines Kreises von Ländern, die die grundlegenden Werte und Ziele der EU teilen und die sich für eine immer enger werdende Beziehung einsetzen, die über die Kooperation hinausgeht, was ein bedeutendes wirtschaftliches und politisches Integrationsniveau impliziert.« Auf Grund dieser Dynamik wurde im Jahr 2007 auf Anregung von Präsident Sarkozy hin die Schaffung einer Mittelmeerunion beschlossen. Das offizielle Ziel war die Verstärkung und Beschleunigung des Integrationsprozesses der nördlichen und südlichen Mittelmeer-Anrainerstaaten. Dieses Projekt wurde jedoch auf Druck von Bundeskanzlerin Merkel – und durch die Bertelsmann-Stiftung unterstützt – grundlegend überarbeitet. Auf Grund des wachsenden Gewichts von Deutschland in Zentral- und Ost-Europa haben die französischen Behörden versucht, dieser Tendenz entgegenzuwirken, indem sie ein weiteres ›Mitteleuropa‹ im südlichen Mittelmeerraum unter ihrer alleinigen Führung schaffen wollten. Beim ersten Entwurf der Mittelmeer-Union sollten lediglich die Anrainerstaaten daran beteiligt werden. Da Berlin witterte, dass dort ein französischer Einflussbereich geschaffen werden könnte, der ihren Interessen zuwiderläuft, forderte und erreichte es Berlin, dass alle EU-Länder in die Mittelmeer-Union integriert wurden. Angela Merkel formulierte dies folgendermassen:
»Wenn wir jetzt aber zum Beispiel eine Mittelmeerunion aufbauen, an der nur die Mittelmeer-Anrainerstaaten teilnehmen, die sich aber zum Beispiel finanzieller Instrumente der Europäischen Union bedient, dann sage ich voraus, dass dann andere sagen werden: Dann müssen wir auch eine Osteuropa-Union, beispielsweise mit der Ukraine, ins Leben rufen. […] Dann wird etwas passieren, was ich für sehr gefährlich halte. Dann könnte es nämlich sein, dass sich Deutschland mehr von der mittel- und osteuropäischen Seite und Frankreich mehr von der Mittelmeerseite tangiert fühlt. Das würde Spannungskräfte innerhalb Europas wachrufen, die ich nicht möchte. Deshalb muss klar sein: Die Mittelmeerverantwortlichkeit ist auch für einen Nordeuropäer vorhanden, genauso wie die Zukunft der Grenzen zu Russland und zur Ukraine auch Sache derer ist, die am Mittelmeer beheimatet sind. Wenn wir diese Kraft nicht mehr aufbringen, dann verfällt aus meiner Sicht die Europäische Union in ihrem Kernbereich.« Präsident Sarkozy gab nach und erlaubte Deutschland, dem grössten europäischen Beitragszahler, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Aufrechterhaltung seines Einflusses in Ost-Europa unter Ausweitung und Verstärkung seiner Verbindungen zum südlichen Mittelmeerraum. Dieser deutsche Sieg, der von nun an ›Barcelona-Prozess: Mittelmeer-Union‹ heisst, wurde zu einer schwerwiegenden Niederlage für die französische Diplomatie.

Die geplante Vernichtung
Der 7. Februar 2004 kann als offizieller Startschuss für die staatliche und zivilisatorische Umstrukturierungspolitik in den muslimischen Ländern von Marokko bis Afghanistan bezeichnet werden. Anlässlich der 40. Münchner Sicherheitskonferenz unter der Ägide der NATO, präsentierte Joschka Fischer, damals Aussenminister von Bundeskanzler Schröder, ein wahrhaft politisches Programm, das in Absprache mit der USA auf die muslimischen Länder anzuwenden sei. Als Berichterstatter über die Tätigkeiten der amerikanischen [namentlich Rand Corporation, Carnergie Endowment for International Peace, National Endowment for Democracy] resp. der deutschen Think tanks [namentlich Bertelsmann-Stiftung], erinnert Fischer an die Notwendigkeit der Schaffung einer gemeinsamen europäisch-amerikanischen Strategie: Erstens: Beginn eines gemeinsamen Mittelmeer-Prozesses zwischen NATO und Europäischer Union, zweitens Lancierung einer ›Erklärung für eine gemeinsame Zukunft‹ für alle Länder des Nahen und Mittleren Ostens. Neben der Auferlegung von Reformen in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Militär nach dem Vorbild der NATO, schlug der deutsche Aussenminister eine vollständige Neufassung der Rechtsordnung, des Bildungs- und Sozialbereichs, die Schaffung von NGOs, die Entwicklung von Zivilgesellschaften, die Förderung der Menschenrechte im allgemeinen und die Gleichstellung der Geschlechter im speziellen vor, und dies in der Gesamtheit der  muslimischen Länder. All diese Massnahmen sollen nach den Worten von Fischer »die Integration ihrer Volkswirtschaften« fördern, alles »auf der Überzeugung basierend, dass die Modernisierung des erweiterten Nahen Ostens für unsere gemeinsame Sicherheit im 21. Jahrhundert entscheidend sein wird. Der Einbezug der Bevölkerungen des Nahen und Mittleren Ostens bei den ›Errungenschaften‹ der Globalisierung hat daher für uns grösste Bedeutung.«

Diese revolutionären Massnahmen, die das Ziel verfolgen, die muslimische Welt in die euro-atlantischen und globalisierenden Grundsätze einzubetten, wurden am 27. Februar 2004 durch die Unterzeichnung des ›Deutsch-amerikanischen Bündnisses für das 21. Jahrhundert‹ durch Bundeskanzler Schröder und Präsident Bush in Washington bestätigt. Neben der Bestätigung der in München beschlossenen Massnahmen wird in diesem Abkommen folgendes festgehalten: »Wir müssen eine echte Partnerschaft aufbauen, die Europa und Amerika mit den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens verbindet, um mit den Staaten und Völkern dieser Region in einem Rahmen zusammenarbeiten zu können, der die Erfüllung bestimmter Ziele und ein friedliches Nebeneinanderleben ermöglicht […].« Diese Aussagen passen sehr genau zu den Zielen der unter der Bush-Regierung lancierten Politik des ›Grossen Mittleren Ostens‹, die im Jahre 2006 in der Zeitschrift Foreign Affairs in einem Artikel von Richard Haass, dem Präsidenten des Council on Foreign Relations, in ›Neuer Mittlerer Osten‹ [New Middle East] umgetauft worden ist. Diese europäisch-amerikanische Zusammenarbeit ist um so bedeutungsvoller, als sie in den Arbeiten der Bertelsmann-Stiftung, die eine zweispurige Politik gegenüber Israel und der muslimischen Welt entwickelt hat, wieder aufgenommen worden ist. In einem ersten Schritt handelt es sich darum, im Rahmen des ›Deutsch-jüdischen Dialogs‹ Israel in die politische, wirtschaftliche und militärische euro-atlantische Konstruktion zu integrieren. Der jüdische Staat muss eine Säule des Judentums in Verbindung mit zwei anderen Säulen bilden: derjenigen des europäischen und derjenigen des amerikanischen Judentums. In einem zweiten Schritt kann diese Politik nur dann umgesetzt werden, wenn es gelingt, die muslimische Welt an die beschriebene geopolitische Konstruktion anzubinden. Das ist die wirkliche Bedeutung der Kronberger Gespräche, die seit 1995 die Plattform für Gespräche zwischen Euro-Amerikanern und muslimischen Eliten bilden, um letztere dazu zu bewegen, die euro-atlantischen politisch-philosophischen Grundsätze auf die internen Strukturen der nordafrikanischen und nahöstlichen Länder anzuwenden. Allerdings stossen diese Diskussionen wegen der Unzertrennbarkeit der weltlichen und religiösen Regeln im Islam auf grosse Schwierigkeiten. An diesem Punkt hat nun die amerikanische Regierung begonnen, offen Stellung zu nehmen.

Zweites Vatikanisches Konzil des Islams
Im Juni 2006 erschien in einem von Ralph Peters gezeichneten und in der amerikanischen ›Militärzeitung Armed Forces Journal‹ (AFJ) veröffentlichten Artikel mit dem Titel ›Blood Borders‹ eine Karte, die die Neuordnung des Nahen Ostens auf Grund ethnischer und religiöser Kriterien aufzeigt. Alle Länder dieser Region haben total veränderte Grenzen. Der Autor orientiert sich sehr stark an den Arbeiten des britischen Islam-Wissenschafters Bernard Lewis, der dem Obama-Berater Zbigniew Brzezinski nahesteht. Lewis ist der Schöpfer des Begriffs ›Clash of Civilisations‹, den Samuel Huntington mit Erfolg aufgriff. Für Bernard Lewis geht es darum, die islamische Welt zu ›balkanisieren‹, um dann Mini-Ölstaaten zu gründen, die leichter zu kontrollieren sind. Ein entsprechendes Umstrukturierungsmodell wurde unter dem Namen ›Crescent of Crisis‹ im Time Magazine im Januar 1979 vorgestellt. Diese komplette Umstrukturierung beruht auf dem Prinzip von ›teile und herrsche‹. Doch neben dem politisch-ökonomischen Bereich wird die muslimische Welt von den Globalisierungskräften auch in ihrem, in unseren materialistisch geprägten Ländern kaum bekannten, zentralsten Bereich angegriffen: die neue Karte zeigt eine revolutionäre Umgestaltung, nämlich einen die Städte Mekka und Medina umfassenden ›heiligen islamischen Staat‹ inmitten eines auseinandergerissenen Saudi-Arabiens, dessen Zerstörung fatale Auswirkungen auf die Weltwirtschaft (Versorgung mit Erdöl) und auf die Stabilität des Dollars haben könnte.

Ralf Peters beschreibt diese grundlegenden Veränderungen folgendermassen: »Die Hauptursache für die fehlenden Veränderungen in der muslimischen Welt liegt in der Behandlung von Mekka und Medina, die von der saudischen Familie als ihre Hochburg betrachtet werden. Die heiligen Stätten des Islams, die sich unter der Kontrolle der Staatspolizei eines der bigottesten und repressivsten Regimes der Welt befindet, haben es der saudischen Herrscherdynastie ermöglicht, ihren intoleranten und gleichzeitig disziplinierten wahhabitischen Glauben weit über ihre Grenzen hinaus zu verbreiten. […] Stellen Sie sich vor, wieviel besser sich die muslimische Welt fühlen würde, wenn Mekka und Medina von einem wechselnden Repräsentativrat, der sich aus Vertretern der verschiedenen islamischen Schulen und Bewegungen der Welt zusammensetzte, in einem heiligen islamischen Staat, einer Art muslimischem Super-Vatikan, regiert würden, einem Staat, in dem die Zukunft des islamischen Glaubens diskutiert statt willkürlich festgelegt würde.« Wenn man davon spricht, die muslimische Welt in die euro-atlantische Achse und die Grundsätze der neuen  Weltordnung zu integrieren, so wäre dies nur mit einer radikalen Veränderung der religiösen Bezüge möglich, was automatisch auch massive Umwälzungen im politischen, wirtschaftlichen, sozialen und psychologischen Bereich nach sich ziehen würde. Die Globalisierungskräfte wollen diese Taufe erzwingen, um die Herausbildung eines Pantheismus zu ermöglichen. Die Schaffung eines ›heiligen islamischen Staates‹ und eines ›wechselnden Repräsentativrates‹, der in der Lage wäre, die Religion von innen heraus zu verändern, entspricht der Einrichtung eines zweiten Vatikanischen Konzils des Islams. Zur Erinnerung: Da die Lehre der katholischen Kirche mit der Doktrin der Globalisierung unvereinbar war, wurde es nötig, eine umfassende Neubearbeitung (›aggiornamento‹) durch das zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) in Angriff zu nehmen, um den Nachfolgern des heiligen Petrus zu ermöglichen, die katholische Lehre im Rahmen einer im Tempel der Vereinten Nationen gefeierten umgekehrten Agape der Globalisierungsideologie unterzuordnen. Dies wurde von Johannes XXIII. eindeutig bestätigt, der in seiner Enzyklika «Pacem in Terris» von 1963 an die Notwendigkeit einer «supranationalen oder globalen Macht» erinnerte, die ohne Gewalt errichtet ›die Schaffung einer juristisch-politischen Organisation der Weltgemeinschaft‹ erlaube. Diese Aussage griff Papst Benedikt XVI. in seiner Weihnachtsbotschaft 2005 wieder auf, indem er die Menschheit ermutigte, sich am ›Aufbau einer neuen Weltordnung‹ zu beteiligen. Dieser Papst bekräftigte sein Engagement in seiner Enzyklika ›Veritas in Caritate‹ im Jahr 2009, indem er zur Schaffung einer ›weltpolitischen Behörde‹ in Verbindung mit der UNO aufrief. Es ist der gleiche Vorgang, der nun die islamischen Länder erwartet, wenn die Pläne zur vollständigen Umstrukturierung der geographischen Zone von Marokko bis Afghanistan umgesetzt werden. Diese Politik des ›solve et coagula‹ – auflösen und neu formen – wird zwangsläufig zu Kämpfen zwischen Sunniten und Schiiten, zwischen Muslimen und Christen und zu einer brutalen Auseinandersetzung mit dem Zionismus führen. Aus diesem in Fusion begriffenen Magma, aus diesem durch die Globalisierungskräfte verursachten Chaos soll in der Theorie ein ›aufgeklärter Islam‹ hervorgehen, der dann in die Dogmen der Global Governance integriert werden kann.

Die Stunde der Wahrheit ist gekommen.
Die Urheber dieses Dramas mit unabsehbaren Folgen für Politik, Wirtschaft, Ressourcen und Menschenleben folgen buchstäblich den berühmten Versen in Goethes Gedicht ›Der Zauberlehrling‹, in dem dieser ausruft: »Die Geister, die ich rief, werd’ ich nun nicht los.«

1 Quelle: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56503   8. 9. 2006
Interview mit Dr. Pierre Hillard: Es ist zu befürchten, dass auf dem jetzt eingeschlagenen Weg sehr viel Blut fliessen wird; auszugsweise. Dr. Pierre Hillard – docteur en science politique – ist Spezialist für die deutsch-französischen Beziehungen und Autor mehrerer Publikationen über die Zerschlagung von Staaten nach ethnischen Kriterien. Zuletzt erschien 2010  »La décomposition des nations européennes. De l’Union euro-Atlantique à l’État mondial«, Éditions François-Xavier de Guibert, Paris; Hervorhebungen durch politonline
2 Quelle: http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=48   Zeit-Fragen Nr. 11 vom 25. 3. 11
Übersetzung durch Zeit-Fragen

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Eingereicht von Wilfried Gierden am 27. Mär 2011 – 17:51 Uhr

Yellow Cake, ein pulverförmiges Gemisch aus Uranverbindungen. Es ist der Ausgangsstoff für die Produktion von Brennstäben, welcher in Kernkraftwerken die zur Energiegewinnung erforderliche Wärme erzeugt. Wird derzeit bedingt durch den Super-GAU (ANM.: im KKW Fukushima 1, Japan), der laut Meinung vieler Experten bereits stattgefunden hat, von Kernenergie gesprochen, so liegt dabei der Fokus auf der eigentlichen Kernspaltung in Reaktoren. Durch die Spaltung der Atomkerne wird eine hohe Energie in Form von Wärme freigesetzt, die dazu genutzt wird, eine Turbine anzutreiben, die verbunden mit einem Generator den Strom erzeugt.

Doch die Stromerzeugung sind längst nicht alle Glieder in der gefährlichen und unberechenbaren Atom-Kette. In seinem Dokumentationsfilm „Yellow Cake – Die Lüge von der sauberen Energie“ zeigt Regisseur Joachim Tschirner in eindrucksvoller und ermahnender Weise, dass die Gewinnung des für die Kernkraft wichtigen Uranerzes, ein ebenso gefährliches wie unverantwortliches Glied in dieser Atom-Kette darstellt. Ganze Landstriche werden durch den Abbau des Uranerzes zerstört, verunstaltet und radioaktiv verseucht. Wer nun denkt, dass sei ganz weit von Deutschland weg, der irrt. Denn in Thüringen und Sachsen werden die stillgelegten Bergwerke der Wismut seit 1991 saniert und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Die bisher eingeplanten mehr als sechs Milliarden Euro werden dabei wohl bei weitem nicht ausreichen. Ein Betrag, der ebenso wie die Endlagerung bei den Strompreisen keine Berücksichtigung findet und letztendlich von der Allgemeinheit getragen werden muss.

Am Montag, 21. März 2011 zeigte die Eifel-Film-Bühne in Hillesheim die 108 Minuten lange Dokumentation über die Gewinnung von Uranerz. Ausgehend von Sachsen und Thüringen in Deutschland geht die „Uranerz-Reise“ nach Namibia, Australien und Kanada. Anschließend an die Vorführung, luden Regisseur Joachim Tschirner und Fachbuchautor (“Störfall Atomkraft“) Karl-W. Koch zur Diskussion ein. Rund 200 interessierte Besucher nutzten das Angebot des kleinen Programmkinos in Hillesheim und beteiligten sich nach der Filmvorstellung rege am Gespräch mit Regisseur und Fachbuchautor. Eine gelungene Veranstaltung, welche – so ist zu hoffen – das Thema Kernenergie in der Gesellschaft weiter sensibilisieren wird.

Denn eins ist klar, die Kernenergie produziert nur für einen billigen Strom, nämlich für die Betreiber von Kernkraftwerken. Die Kosten für Gesundheit, Zerstörung von Natur- und Umwelt und die Endlagerung wird die Allgemeinheit durch Steuern oder andere Kosten tragen müssen und das noch für viele Generationen.

http://www.yellowcake-derfilm.de/index.php?id=52

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27. März 2011, von Arne Jungjohann
Die Atomlobby beschwichtigt dieser Tage, dass in den USA ein so starkes Erdbeben oder gar Tsunami wie in Japan unwahrscheinlich sei. Schaut man jedoch, wo AKWs in erdbebengefährdeten Zonen betrieben werden, entpuppen sich einige Meiler als tickende Zeitbomben. Zwei davon, San Onofre und Diabolo Canyon, stehen in Kalifornien.

Wie Reymer Klüver in der Süddeutschen Zeitung berichtet, liegt das kalifornische AKW San Onofre „auf halbem Weg zwischen der südkalifornischen Millionenstadt San Diego und der Megametropole Los Angeles. Mehr als sieben Millionen Menschen leben im Umkreis von nur 80 Kilometern, weit mehr als im selben Radius um Fukushima: Das ist der Stoff, aus dem Megakatastrophen sind.“ Drei sehr aktive Bruchlinien befinden sich in unmittelbarer Nähe: in 35, 70 und 90 Kilometern Entfernung, darunter der berüchtigte San-Andreas-Graben.

Kurios: Nur zwei Wochen vor dem japanischen Tsunami warnten zehn kalifornische Abgeordnete das US-Energieministerium davor, dass beide AKWs in ihrem Bundesstaat anfälliger für Erdbeben seien als bislang angenommen. Besonders die Anlage San Onofre sei entgegen der Angaben des Betreibers nicht gegen Erdbeben und Tsunamis gewappnet. (Übrigens ist auch dieser Reaktor ein Paradebeispiel für die finanziellen Abenteuer, in die Steuerzahler immer wieder von der Atomindustrie hineingerissen werden. Das Kraftwerk wurde 1968 mit 188 Millionen US$ veranschlagt. Am Ende, als die beiden Reaktorblöcke in den 80er Jahren endlich ans Netz gingen, summierten sich die Kosten auf 5,5 Milliarden US$. Alles bezahlt von kalifornischen Stromkunden und Steuerzahlern.)

Wie steht es also um die Sicherheitsstandards bei Erdbeben? Die Behörden des Bundesstaates Kalifornien hätten dazu zwar viel zu sagen, aber haben wenig zu entscheiden. Einmal mehr kommt hier die nationale Atomaufsichtsbehörde NRC ins Spiel. Sie legt die Sicherheitsstandards für Atomkraftwerke fest, überprüft deren Einhaltung und vergibt auf dieser Grundlage Betriebslizenzen. Als der Reaktor Diablo Canyon Mitte der 80er Jahre ans Netz ging, wurde ein Notfallplan im Falle eines Erdbebens nicht verlangt, wie Kris Kerham in der Huffington Post erläutert. Ein schweres Versäumnis der NRC, die sogar entsprechende Forderungen bekämpfte, dass ein solcher Erdbeben-Notfallplan verpflichtend für kalifornische Kraftwerke eingeführt wird. Es besteht also Nachholbedarf. Die NRC dürfe die Erdbebengefahr nicht länger ignorieren, fordert zum Beispiel der republikanische State Senator Sam Blakeslee, ein Geophysiker mit Schwerpunkt Erdbebenforschung.

Der Druck auf die NRC steigt, schärfere Sicherheitsstandards durchzusetzen. Dieser Tage hat die staatseigene Tennessee Valley Authority (TVA) ihre Pforten geöffnet, um Reportern Einblicke in den Betrieb eines Atomkraftwerkes in Alabama zu liefern. Ein bislang einmaliger Vorgang, der eine Flucht nach vorn gleich kommt, weil sich die kritischen Nachfragen zur atomfreundlichen NRC und den zu laschen Sicherheitsstandards häufen. Die Erdbebendebatte läuft inzwischen quer durch die USA, in Kalifornien, in New York State wie zuvor gebloggt, aber auch in South Carolina. Diese interaktive Karte zeigt, wo AKWs stehen und kürzlich Erdbeben gemessen wurden bzw. wo die 15 größten Erdbeben in der Geschichte der USA ganze Landstriche ins Wanken brachten. Das stärkste Erdbeben in ihrer Geschichte erlebten die USA pazifischen Nordwesten um 1700 als noch keine AKWs betrieben wurden. Die Zeiger der Richterskala wären bis auf 9,0 ausgeschlagen, also fast die gleiche Stärke wie das Beben vor der japanischen Küste.

Angst vor Beben in Kalifornien

von Daniel Huber – Erst bebte die Erde in Chile, dann in Neuseeland, schliesslich in Japan. Manche fürchten, nun sei Kalifornien an der Reihe. Dort ist ein Erdstoss überfällig.

Unter dem Titel «Das furchterregendste Erdbeben kommt erst noch» beschreibt der britische Journalist Simon Winchester im amerikanischen Magazin «Newsweek» ein äusserst beunruhigendes Szenario: Beben auf der einen Seite einer tektonischen Platte hätten oft Auswirkungen an deren anderem Ende. Auf das schwere Erdbeben der Stärke 8,8 auf der Momenten-Magnituden-Skala, das vor einem Jahr Chile erschütterte, seien im Februar der Erdstoss im neuseeländischen Christchurch (6,3) und kurz darauf das verheerende Beben in Japan (9,0) gefolgt. Dies könnte nun wiederum der Auslöser für ein Beben in San Francisco sein.

Tatsächlich ist ein Erdbeben in Kalifornien überfällig. Das bestätigt auch Dr. Donat Fäh vom Schweizerischen Erdbebendienst in Zürich. Doch der Experte warnt vor übereilten Schlussfolgerungen: «Man kann zwar nie etwas ausschliessen, aber bei dieser Sequenz wäre ich eher vorsichtig.» Fäh weist darauf hin, dass die Hauptverwerfung in Kalifornien, der San-Andreas-Graben, keine Subduktionszone ist wie jene, vor der Japan liegt. Der Inselstaat liegt nämlich auf der Eurasischen Platte, aber direkt östlich grenzen die Pazifische und die Philippinische Platte an. Diese beiden schwereren ozeanischen Platten schieben sich unendlich langsam unter die Eurasische Kontinentalplatte, wobei immer wieder gewaltige Spannungen entstehen, die sich dann in Erdstössen entladen.

Seitliche Verwerfung

Im Gegensatz dazu handelt es sich bei der San-Andreas-Verwerfung, die sich in Kalifornien über eine Distanz von über 1000 Kilometern erstreckt, um eine so genannte Transformstörung. Bei solchen Verwerfungen driften tektonische Platten – in diesem Fall die Nordamerikanische und die Pazifische Platte – seitlich aneinander vorbei. Auch solche Störungszonen sind erdbebengefährdet; doch hier sind die freigesetzten Energien in aller Regel geringer als bei Erdstössen in Subduktionszonen, wie Fäh betont. Die ganz grossen Erdbeben, die «9er», wie Fäh sagt, treten nahezu ausschliesslich in Subduktionszonen auf.

Zwar ist auch Kalifornien schon von verheerenden Erdbeben heimgesucht worden – in unguter Erinnerung ist zum Beispiel das Erdbeben von 1906, das San Francisco verwüstete. Jedoch erreichte auch dieser Erdstoss, bei dem sich die Platten ruckartig um mehrere Meter gegeneinander verschoben, lediglich eine Stärke von 7,8. Die Momenten-Magnituden-Skala ist allerdings nicht der einzige Faktor, der das Ausmass der Schäden eines Erdbebens bestimmt. Das Erdbeben von Christchurch beispielseise richtete enorme Schäden an, weil die Stadt auf einem Flussdelta erbaut wurde, wo der Untergrund bei einem Erdstoss extrem unstabil wird. Solche wasserhaltigen, sandigen Böden werden bei starken Erschütterungen gewissermassen verflüssigt. Noch wichtiger ist die Distanz des Erdbebenherds zur Oberfläche; je dichter er bei der Oberfläche liegt, desto schlimmer das Beben.

Fatale vierte Ecke?

Daher könnte auch ein Erdbeben von geringerer Magnitude als das Superbeben in Japan in Kalifornien gewaltige Schäden verursachen. Winchester sieht eben ein solches unmittelbar bevorstehen, wenn er argumentiert, dass an drei Ecken der Pazifischen Platte – Christchurch im Südwesten, Japan im Nordwesten und Chile im Südosten – innerhalb eines Jahres katastrophale Beben aufgetreten seien und jetzt nur noch die vierte Ecke – eben Kalifornien – nicht betroffen sei. Geophysiker teilen diese Auffassung jedoch nicht. Nathan Bangs vom University of Texas Institute for Geophysics sieht keine Belege dafür, dass zwischen den erwähnten Beben eine Verbindung besteht.

Zwar können Erdbeben tatsächlich andere Erdstösse auslösen, aber nur in einem räumlich bedeutend engeren Zusammenhang. Die Pazifische Platte ist jedoch die grösste tektonische Platte unseres Planeten; zwischen Japan und Kalifornien liegen tausende von Kilometern. Überdies liegt zwischen Chile – das Winchester ja ebenfalls aufzählt – und der Pazifischen Platte noch die Nazca-Platte.

Das heisst jedoch keineswegs, dass San Francisco und Los Angeles nichts zu befürchten haben. Das nächste Beben in Kalifornien kommt so sicher wie das Amen in der Kirche – einer Studie zufolge wird ein schwerer Erdstoss den US-Bundesstaat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit innerhalb der nächsten 30 Jahre erschüttern, wie «Spiegel Online» bereits 2008 berichtete. In diesem Sinne dürfte Winchester mit seinem Titel Recht behalten.

http://www.20min.ch/wissen/news/story/Kommt-jetzt-das-grosse-Beben-in-San-Francisco–23227844

Quelle

http://klima-der-gerechtigkeit.de/2011/03/27/kalifornien-tickende-zeitbomben-atom-atomausstieg-usa-fukushima/

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Die meisten Menschen auf der Welt sind sich nicht bewußt, daß viele orthodoxe Juden den Staat Israel und die Besetzung Palästinas ablehnen. Sie glauben, dass der Zionismus eine Gefahr für den Frieden in der Welt darstellt. Einer von ihnen ist Rabbi Josef Antebi, der von Zionisten gefoltert wurde. Ich traf ihn am letzten Tag von Hanuka in Amsterdam.

Quelle

http://www.bewusst.tv/themen/thema4-politik/203-rabbi-antebi.html

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„Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Sie wissen es, und ich weiß es. Es gibt niemanden unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn er es tut, weiß er im Voraus, daß sie nicht im Druck erscheint. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin. Andere von Ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Straße und müßte sich nach einem neuen Job umsehen. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es, und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“
US-amerikanischer Zeitungsverleger und Heraugeber der „New York Times“, John Swinton, 1880

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von Hermann Breit
Der Menschheit wird die Lösung aller Probleme vorenthalten

“The individual is handicapped by coming face-to-face with a conspiracy so monstrous he cannot believe it exists.” J. Edgar Hoover

Warum verheeren die Globalisten diese Erde, auf der sie selbst leben wollen?  Lesen Sie dazu diesen Artikel. Aus welcher Quelle kommen in Wahrheit die Katastrophenmeldungen, die Maya-Kalender-Geschichte, die Nostradamus-Prophezeihungen, die Edward Cayce-Prophezeiungen, der New-Age-Wahn wirklich, ohne dass uns dies bewußt wird? Ist da etwas im Busch, was jenseits unseres Vorstellungsvermögens liegt?

Eine riesige Show, mit der die Kabale die manipulierte Menschheit loswerden kann, ohne dass es jemand merkt? Und wird die Panik künstlich angeheizt? Armageddon ein Riesenbluff, allerdings mit Konsequenzen, die für den einfachen Bürger ununterscheidbar von einem “echten” Armageddon sind?

Das tägliche Leben der Menschen scheint von Ereignissen seltsam unberührt zu sein, über die sie nichts oder nur wenig wissen. In den täglichen Nachrichten tauchen Nachrichten auf, die keine Erklärung liefern, warum etwas passiert und was die Mächte im Hintergrund damit zu tun haben. Wir zahlen brav Steuern, fahren in Urlaub und bringen unsere Kinder zur Schule, während eine Gruppe von Leuten in den Regierungen und Konzernen sich in Projekten engagieren, die jenseits unserer wildesten Vorstellungen liegen.

Die Medien vermitteln uns, dass alles in Ordnung ist und/oder dass wir sowieso nichts dagegen tun können, wenn die Welt vor unseren Augen zerbröckelt. Und so vergeht die Zeit, bis es zu spät ist. Das Japan-Debakel ist das Zeichen an der Wand. Sehen Sie dazu das Interview mit der Geowissenschaftlering Leuren Moret. Die Zukunft der gesamten japanischen Nation ist zerstört und die Mächte im Hintergrund, die Zauberlehrlinge einer neuen Wissenschaft, haben sich – so scheint es – der Ausrottung der menschlichen Rasse und der Vernichtung der Ökologie verschrieben.

Die Technologien, derer sich die Bankster-Pentagon-Oligarchie bedient, bewegen sich zumindest im Grenzbereich dessen, was der Physiker Tom Bearden als “The Fabric of Reality” bezeichnet oder die Gnostiker als den Demiurgen bezeichnen. Der Demiurg ist der Erzeuger der materiellen Welt.  Der “Gral” aus Wolfram von Eschenbachs “Parzival” hat damit zu tun und die Bundeslade (bzw. deren Inhalt) der Israeliten.

Sehen wir uns kurz die Quantenphysik an und wie alte indische Sanskrit-Schriften unsere physische Realität beschreiben. Aus der  Sichtweise der Veden wird Realität auf der untersten Stufe der Materie (also der kleinsten Teilchen, Kalapas genannt) durch die Kollision von drei oder mehr  “Energiewellen” aus dem Vakuum in “Existenz”  gebracht und zwar einige Billionen mal pro Sekunde. Das heißt, dass diese Kalapas in dieser hohen Frequenz erscheinen und wieder vergehen (wie in einem Film die Einzelbilder).

Die vedische Wissenschaft weist darauf hin, daß die Zerstückelung der Materie in ihre Bestandteile nicht die einzige Methode ist, um Wissen über die wahre Natur der Materie zu erhalten. Sie behauptet, dass dieses Fragmentieren nicht einmal die beste Methode ist und dass sie bessere Methoden vorzuschlagen hat! Die Weisen vor fünftausend und mehr Jahren verwendeten vollkommen andere Methoden und andere Begriffe, um die Grundmuster der Materie zu beschreiben, aber ihre Erkenntnisse und Fähigkeiten standen den modernen in nichts nach. Sie waren so unvorstellbar hochstehend, dass man sie bis vor kurzem für Übertreibung, okkulte Phantasie oder heidnische Lügen hielt.  Da ist die Rede von Fliegen, Schwerelosigkeit, mystischen Kräften (siddhi), Manipulation der Materie durch Klang (mantra), Materialisationen durch Gedankenkraft (buddhi), Energiebezug aus höheren Sphären (akasa), ferngesteuerten Atomwaffen (brahmastra), intergalaktischen Raumschiffen (vimana) und noch von vielen anderen, noch unglaublicheren Dingen. Aus den vedischen Schriften geht hervor, dass die Verfasser diese Dinge als eine selbstverständliche Realität hinnahmen.[1]

Das uralte Konzept der Realität wurde in gewissem Sinne wiederentdeckt . Paul Dirac postulierte 1930, dass wir in einem Meer von (Dirac Sea) von positiver und negativer Energie leben. Die Arbeiten Paul Diracs sind verknüpft mit der Nullpunktsenergie oder Vakuumenergie, die mit der Entdeckung des Casimir-Effekts seine Bestätigung fand. Das Vakuum ist also gar keines, wir können in ihm nur keine Materie entdecken!

Zurück zu den “Kalapas“: In den winzigen Zeitspannen zwischen Verschwinden und Erscheinen der kleinsten Teilchen Materie, der “Kalapas“, kann man eingreifen. Man manipuliert sozusagen nach dem  “Verschwinden” der Teilchen (z. B. mit hochfrequenten Magnetfeldmustern) das nachfolgende “Wieder-in-Erscheinung-treten” und ändert somit die Realität. In der Sowjetunion wurden die Phänomene lange Zeit erforscht und man kann sicher sein, dass der KGB bzw. seine Auftraggeber die Ergebnisse für sich behalten  haben.

Auf der Webseite von Tom Bearden steht ein interessanter Artikel, wie man das Dirac-Sea-Vakuum anstoßen kann, um die Realität direkt zu beeinflussen oder zu konstruieren. Der Artikel ist starker Tobak. Bearden sagt in diesem Artikel unter anderem aus, dass die herrschenden Mächte seit 1934 versuchen, die Erkenntnisse Diracs, Teslas und Schrödingers zu unterdrücken. Durch Beeinflussung des Vakuums mit bestimmten Wellenmustern kann die Realität beeinflusst und geändert werden. So ist es durchaus möglich, die radioaktive Verseuchungung der Erde zum Verschwinden zu bringen, Menschen beliebig lange und krankheitsfrei leben zu lassen, alle Krankheiten zu heilen, Energie aus dem Vakuum zu gewinnen und so fort.

Kommen Ihnen nun seltsame Gedanken? Denken Sie an unsere Krebsindustrie, an unsere Atomkraftwerke, an die Verseuchung der Erde durch Kunstdünger, an Monsanto, an die Nahrungsmittelvergiftung, an die dauernden Kriege mit Uranwaffen, an die Verseuchung mit elektromagnetischen Wellensalat im biologischen 2,5 Gigahertz-Bereich……….? Was fällt beim Japan-GAU besonders auf? Man hat über die 39-jährige Betriebszeit die abgebrannten Brennelemente (angeblich 600.000 Stück) teilweise über den Reaktoren in den Abklingbecken gelagert. Selbst der dümmste Mensch und Laie würde so etwas niemals machen. Ist das Absicht?

Der Physiker Nassim Haramein hat einen packenden Vortrag (deutsche Untertitel, unbedingt sehenswert) über die Neue Physik gehalten. Er verknüpft u. a. uraltes Wissen der Kabbala mit seiner “Einheitlichen Feldtheorie” und den platonischen Körpern. Was daraus resultiert, kann man mit Worten kaum beschreiben. Nach dem Vortrag wird Ihnen sicher auffallen, dass die herrschende Physik in wesentlichen Punkten völlig falsch liegt. Fragen Sie jetzt noch, warum?

Die neuen Wissenschaften sind in die falschen Hände geraten

Die “richtige” Physik ist in die Hände des Kartells geraten und die Menscheit plagt sich mit der verfälschten Physik herum, die keine Auswege mehr bieten kann. Das Kartell weiß, dass es nach der Ausrottung des Großteils der Menschheit den Planeten sanieren kann.

Die HAARP-Technologie ist nur ein Werkzeugkasten mit vielen Komponenten von wiederum vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die in die Hände des Militärisch-Industriellen Komplexes gelangt sind und auf Steuerzahlers Kosten insgeheim weiterentwickelt wurden und werden. Für die “Parasiten” dieser Erde, nicht für Sie!

Für jene Leute, die immer noch nicht glauben, dass es HAARP gibt, sei folgendes Material u. a. der Europäischen Union zum Lesen und Ansehen empfohlen:

http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A4-1999-0005+0+DOC+XML+V0//DE

 

Regierungs-Briefings:

UK: http://www.policestateplanning.com/uk_parliament.htm

European: http://www.policestateplanning.com/briefings.htm#european_parliament

Other: http://www.policestateplanning.com/briefings.htm


Quellen und weiterführende Links zum Artikel:

[1]: http://www.armin-risi.ch/Artikel/Wissenschaft/Mysterioese_Materie-Die_Entdeckung_der_Quantenphysik.html

http://cheniere.org/toc.html

http://www.urbansurvival.com/blog/?p=1305

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